Erneuerbare Energien Unternehmen

Unternehmen für erneuerbare Energien

Firmen aus erneuerbaren Energien wie Windkraft, Solarenergie, Bioenergie oder Wasserkraft stellen sich Ihnen vor. Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien - Unternehmen - TH - Zahlen und Daten zur Förderung der erneuerbaren Energien in den Ländern

Zu Thüringen gehören die Poeten Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller, der Komponist Johann Sebastian Bach oder Martin Luther, der die Wartburg bei Eisenach ins Englische übersetzte. Wenn man an erneuerbare Energien in Thüringen denkt, bindet man einen der bedeutendsten Solarstandorte in Deutschland an den Free State, aber auch die Nutzung von Bioenergie und das Wachsen der Windernergien.

Mit rund 23 Pro- zent (2014) zählt der Beitrag der erneuerbaren Energien zum Primärenergieeinsatz zu den größten in Deutschland. Mittlerweile haben sich in den Ländern viele Unternehmen aus dem Bereich der regenerativen Energien durchgesetzt. Global agierende Unternehmensgruppen, Mittelständler und kleine Handwerksunternehmen sind heute in der Produktion, Förderung, Projektplanung, Installation und Instandhaltung von regenerativen Energiesystemen tätig.

Die Energierevolution umfasst aber auch eine große Zulieferindustrie - vor allem an klassischen Wirtschaftsstandorten. Evaluierung von Unternehmenswissen, der Creditreform Datenbank für Firmeninformationen, durch das ZSW Baden-Württemberg.

Unternehmen der Branche Erneuerbare Energien - Unternehmen - SW - Zahlen und Fakten zur Förderung der erneuerbaren Energien in den Ländern

Baden-Württembergs Wirtschaft zählt zu den Schwergewichten: Zu den bedeutendsten Arbeitgeber zählen Unternehmen aus der Automobil- und Maschinenbauindustrie - darunter eine Vielzahl von Zulieferern aus dem Bereich der EE-Branche. Wind- und Solarenergie, Biomassenutzung, Wasserkraft und Geothermie machen 12,3 Prozentpunkte (2014) des Gesamtenergieverbrauchs (Primärenergie) aus. Mittlerweile haben sich in den Ländern viele Unternehmen aus dem Bereich der regenerativen Energien durchgesetzt.

Global agierende Unternehmensgruppen, Mittelständler und kleine Handwerksunternehmen sind heute in der Produktion, Förderung, Projektplanung, Installation und Instandhaltung von regenerativen Energiesystemen tätig. Die Energierevolution umfasst aber auch eine große Zulieferindustrie - vor allem an klassischen Wirtschaftsstandorten. Evaluierung von Unternehmenswissen, der Creditreform Datenbank für Firmeninformationen, durch das ZSW Baden-Württemberg.

Regenerative Energien für Unternehmen

Es wird hauptsächlich aus fossilem Energieträger und in wesentlich geringerem Maße aus erneuerbaren Energiequellen wie der Wasserwirtschaft hergestellt. Der Einsatz regenerativer Energien in Deutschland ist nach übereinstimmender Expertenmeinung bisher gelungen. Entgegen der landläufigen Meinung ist die Industrie deshalb seit 2009 auch in Deutschland mit sinkenden Industriestrompreisen konfrontiert. Der Energiewandel wird jedoch von kleinen und mittleren Unternehmen, vielen Gemeinden und Bürgerkooperativen unterstützt.

Kennen Sie die Vorhersagen, damit Sie das Passende für den zukünftigen Energiebezug Ihres Betriebes vorfinden. Der Einsatz regenerativer Energien in Deutschland ist nach übereinstimmender Expertenmeinung bisher gelungen. Entgegen der landläufigen Meinung ist die Industrie deshalb seit 2009 auch in Deutschland mit sinkenden Industriestrompreisen konfrontiert.

Der Energiewandel wird jedoch von kleinen und mittleren Unternehmen, vielen Gemeinden und Bürgerkooperativen unterstützt. Die Partizipation der Bürger und das gesellschaftliche Umfeld sichern der Energiebranche eine breite gesellschaftliche Basis und eine breite gesellschaftliche Durchsetzung. Auf dezentraler Ebene und in demokratischer Struktur haben mehrere tausend Menschen erneuerbare Energien gefördert. In ihren Heimatstädten sind diese Menschen in der Regel die treibende Kraft für einen ganzheitlichen Bewußtseinswandel, wenn es um die Herstellung und den ressourcen- und ressourcensparenden sowie neutralen Energieverbrauch geht.

Der Energiewandel trägt dazu bei, die Ziele der Regierung zum Klimaschutz zu verwirklichen. Die erneuerbaren Energien verhindern die Entstehung von klimaschädlichem Kohlendioxid in Millionenhöhe und reduzieren die Importabhängigkeit von fossiler Energie aus unsicheren Zonen. Ziel der Regierung ist es, bis 2025 zwischen 40 und 45 Prozent des Brutto-Stromverbrauchs in Deutschland mit erneuerbaren Energien zu bestreiten, bis 2035 gar 55 bis 60 Prozent.

Insgesamt haben die Länder deutlich größere Expansionsziele. Das Zusammenwirken der verschiedenen Erweiterungsideen auf Bundes- und Länderebene ist eine politische Frage. Der Gesetzesentwurf zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wurde von der Erneuerbare-Energien-Branche grundsätzlich kritisch aufgenommen. Er befürchtet eine Abschwächung des Wachstums der regenerativen Energien. Es wurde argumentiert, dass Energieeinsparung, mehr Energie-Effizienz und erneuerbare Energien Deutschland weniger abhängig von Russland machen würden.

Deutschland könnte mit regenerativen Energien seine jährlichen Energieeinfuhren um 90 Milliarden EUR senken und eine zusätzliche Wertsteigerung in Deutschland erwirtschaften. Durch die EEG-Umlage wurden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten kofinanziert, die zu technologischen Neuerungen und erheblichen Preissenkungen führten. Das neue System der regenerativen Energien stellte kein Problem dar. Die EEG-Umlage wird daher im Jahr 2015 wahrscheinlich nicht erhöht.

Die im Gesetzesentwurf vorgesehene Ausbaudeckung würde außerdem die billigste erneuerbare Energienutzung, also den Windpark an der Küste, reduzieren. Bis 2020 können durch die Umstellung auf eine flexiblere Betriebsweise und einen maßvollen Kapazitätsausbau 10,5 Gigawatt flexibel und sicher bereitgestellt werden, betont Horst Seide, Vorsitzender des Bundesverbandes Biogaserzeugung. Die in Deutschland produzierte Biomasse bietet zur Zeit die einzige erneuerbare Möglichkeit zum Erdgasimport und zur Erdgasförderung im Fracking-Verfahren.

BSW-Solar-Geschäftsführer Dr. Günther Häckl betont die Wichtigkeit der eigenen Solarstromerzeugung für den zukünftigen Strommarkt. Er rief daher die Regierung auf, Bürgern und Unternehmen die EEG-Umlage nicht weiter aufzubürden, wenn sie umweltfreundlichen Solarenergie für den eigenen Bedarf erwirtschaften. Mit einer EEG-Umlage auf den eigenen Solarverbrauch würden kommerzielle Photovoltaik-Investitionen unwirtschaftlich, so Häckl.

Häckl zufolge ist die Nachfrage nach Photovoltaik im Jahr 2013 bereits um fast 60 % zurückgegangen. Durch die Abgabe des EEG auf den eigenen Solarverbrauch konnten weder Einsparungen erzielt noch Energieumwandlungsziele erreicht werden. Häckl warnte, dass Händler und Nutzer mit einer EEG-Abgabe belastet werden sollten, während die energieintensiven Industrien für klimaschädigenden Elektrizität weitgehend von der Abgabe ausgenommen sind.

Der Bund nennt als einen der Gründe für die umfassende Freistellung von der Abgabe die höheren Preise für Strom für die Unternehmen in Deutschland im weltweiten Verhältnis. Dabei verweist er auf eine Untersuchung des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e. V. (FÖS) im Namen des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE). Er kommt zu dem Schluss, dass die industriellen Elektrizitätspreise für die einzelnen Sektoren sehr unterschiedlich sind und im Gegensatz dazu ein Teil der heimischen Wirtschaft von sehr günstigen Strompreisen profitiert.

Zudem ist das Netz in Deutschland laut Untersuchung sehr beständig, also wesentlich beständiger als in den USA, wo die Stillstandszeiten sechs- bis achtfach länger sind als in Deutschland - "ein bedeutender Kostenfaktor", so FÖS. Die Wissenschaftler der FÖS belegen in ihrer Untersuchung, dass die aktuellen Zahlen des Statistischen Amtes Eurostat die aktuellen industriellen Strompreise in Deutschland eindeutig zu hoch sind.

Die stromintensiven Unternehmen, die in Deutschland von weitreichenden Steuerbefreiungen und -erleichterungen Gebrauch machen, bezahlten im Jahr 2013 nicht durchschnittlich 10,6 Cents, sondern 4,8 Cents für ihren Stromverbrauch - weniger als die Hälfte des Eurostat-Wertes. So hatte Eurostat die mittlere EEG-Umlage mit rund vier Cents pro Kilowattstunde überschätzt.

Der FÖS-Studie zufolge wird dieser Betrag von 4,8 Cents pro Kilowattstunde im Jahr 2014 unter anderem aufgrund der tiefen Börsenpreise auf bis zu 4,1 Cents pro Kilowattstunde zurückgehen. Aber auch die Angaben des Statistischen Bundesamtes Destatis zu den aktuellen Strompreisen verschiedener Sektoren zeigten eine sehr große Spannweite. Auch in den USA sind die Preise für Strom in der energieintensiven Branche nicht geringer als in Deutschland.

Diese Unternehmen bezahlten im Jahr 2012 in den USA 5,2 Cents pro Kilowattstunde und in Deutschland 4,8 Cents. Der Strompreis in den USA ist von Staat zu Staat sehr unterschiedlich. Daher haben die Wissenschaftler der FÖS zwei Bundesländer mit einer ähnlichen industriellen Struktur wie Deutschland ausgewählt: Texas und Pennsylvania. Hier bezahlten die industriellen Kunden 3,7 bis 5,4 Cents und 5,7 bis 7,0 Cents pro Jahr.

Damit konnte Deutschland mit 4,8 Cents sehr gut mitziehen. Da in den USA die Stromgewinnung aus Erdgas immer kostspieliger wird, sprechen die Trends für Deutschland. Laut BEE haben sich die regenerativen Energien in den letzten Jahren dynamisch entwickelt. Im Jahr 2011 betrug ihr Beitrag zum Energieverbrauch 20,1 Prozentpunkte.

Am stärksten wächst die Fotovoltaik von allen EEs. In Deutschland waren Ende 2011 18 Tiefengeothermieanlagen in Betrieb, von denen vier auch Elektrizität erzeugen: gepumpter Stromverbrauch, Stromnetzverluste, Eigenverbrauch der Anlagen, Stromimporte und -exporte. Im Jahr 2007 lag der Netto-Stromverbrauch (ohne Netzverluste) in Deutschland bei 539,5 Terrawattstunden (TWh), so eine Studie des Energy Science Institute der Uni Köln.

Die deutsche Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 die Produktivität im Energiebereich gegenüber 1990 zu erhöhen. Der Netto-Stromverbrauch wird in den drei Berechnungsszenarien bis 2020 gegenüber 2005 um zehn bis elf Prozentpunkte auf 478,2 bis 484,9 Mrd. kWh sinken. Gemäß der EU-Richtlinie über Energieeffizienz und Energieeffizienz dienstleistungen (2006/32/EG) sollen die Mitgliedsstaaten den Stromverbrauch über einen Zeithorizont von neun Jahren um neun Prozentpunkte gegenüber einem Referenzzeitraum senken.

Eine Reduzierung um neun Prozentpunkte gemäß der Direktive würde den Nettostromverbrauch bis 2016 auf nur noch 476 kWh reduzieren. Dazu müßte sie im Durchschnitt um fast 1,4 Prozentpunkte pro Jahr nachgeben. Der Netzverlust (2007: 29,5 TWh) wird als gleichbleibend eingeschätzt, obwohl die Nachfrage nach Strom zurückgeht und die technischen Wirkungsgrade in den Netzwerken weiter zunimmt.

Die Nachfrage nach Pumpspeicher für Pumpspeicherwerke (2007: 9,2 TWh) wird im Jahr 2020 auf rund 18 TWh anwachsen. Bei den regenerativen Energien wird in der Regel nur die Netto-Stromerzeugung erhoben, während der Eigenbedarf (2007: 39,3 TWh) der herkömmlichen Wärmekraftwerke von der Brutto-Erzeugung an den Generatorterminals abgezogen werden muss.

Auch dies ist eine zurückhaltende Vermutung, da die Erneuerung des Kraftwerksparks zu einer überproportionalen Reduktion des Eigenverbrauchs führen wird. In den vergangenen Jahren hat sich Deutschland zu einem Netto-Exporteur von Elektrizität gewandelt. Im Jahr 2007 wurden Einfuhren von 44,3 Mrd. kWh durch Ausfuhren von 63,3 Mrd. kWh ausgeglichen.

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