Erneuerbare Energien Europa

Regenerative Energien Europa

Die Ausweitung der erneuerbaren Energien ist einer der zentralen Bausteine der europäischen Klima- und Energiepolitik. Die Geschichte der Europäer. Die Energiewende ist noch jung - und voller Zukunft! Geschichtlich gesehen ist die europäische. Ein wichtiger Bestandteil der europäischen Klima- und Energiepolitik ist der Ausbau der erneuerbaren Energien.

Deutscher Verband für Erneuerbare Energien: Europa

Die Ausweitung der erneuerbaren Energien ist einer der wichtigsten Bausteine der Klima- und Energiepolitik in Europa. Die EU-Kommission will den Beitrag der erneuerbaren Energien zum Bruttoendverbrauch bis 2030 auf 27% anheben. Das Klima- und Energie-Paket der EU hat drei Hauptziele: ein nicht verbindliches Reduktionsziel von 27% mehr Energie-Effizienz auf europäischem Niveau im Vergleich zu einem voraussichtlichen zukünftigen Energieverbrauch.

Allerdings sind diese Zielvorgaben aus Ansicht der BEE nicht ambitioniert genug, um die Klimaziele zu erfüllen und eine zukunftsfähige Versorgung mit Energie zu garantieren. Es ist besonders zu bedauern, dass das angestrebte Niveau von 27% der erneuerbaren Energien nicht durch verbindliche Zielvorgaben für die Mitgliedstaaten gestützt wird. Die nationalen Zielvorgaben für 2020 sind in der Richtlinie 2009/28/EG über erneuerbare Energien festgelegt.

Der EU-weite verbindliche Energieanteil - 20 % erneuerbare Energien am Endverbrauch - ist in der Verordnung festgelegt. Bis 2020 muss Deutschland daher einen Energieanteil von 18% am gesamten Energieverbrauch aus regenerativen Quellen haben. "wie sich der Aufbau der regenerativen Energien in den jeweiligen EU-Mitgliedsstaaten entwickelt (Monitoring) und welche Hemmnisse dem Aufbau im Wege stehen können.

Gegenwärtig ist davon auszugehen, dass das EU-weite Zielwert von 20 % ebenso weit unterschritten wird wie die nationale Zielvorgabe einer Mehrheitsbeteiligung. Im Jahr 2012 betrug der Beitrag der erneuerbaren Energien zum Bruttoendverbrauch in der EU 14,1 %. Mit 12,4 Prozentpunkten hat Deutschland seinen Marktanteil seit 2004 mehr als verdoppelt. 4.

In Deutschland soll bis 2020 ein Marktanteil von 18,0 % erlangt werden. In Schweden (51,0 Prozent) wurde bereits 2012 mehr als die HÃ?lfte des Endenergieverbrauchs gedeckt, wÃ?hrend in Lettland (35,8 Prozent) und Finnland (34,3 Prozent) mehr als ein drittel des Brutto-Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien stammt. An der Spitze der EU standen Malta (1,4 Prozent), Luxemburg (3,1 Prozent), das Vereinigte Königreich und die Niederlande (4,2 Prozent).

Für die energiepolitische Ausrichtung der Mitgliedstaaten sind auch die Anforderungen an die Ausgestaltung der jeweiligen Subventionssysteme von großer Wichtigkeit, insbesondere die EU-Förderrichtlinien für Umwelt und Umwelt 2014 - 2020 (EEAG). Sie sehen unter anderem vor, dass die Unterstützung der Stromerzeugung aus regenerativen Energien künftig prinzipiell durch Angebote bestimmt werden soll, obwohl die Mitgliedstaaten wenig und überwiegend schlechte Erfahrung mit Angeboten in diesem Bereich gemacht haben.

Die BEE hat die Leitlinien für Beihilfen scharf bemängelt, weil sie über die Zuständigkeiten der EUKommission hinaus gehen. Das EEG stellt einen klaren Angriff auf die staatliche Hoheit dar und verstößt in inhaltlicher Hinsicht gegen die EEG-Richtlinie. Zusammen mit der European Renewable Energies Federation (EREF) befürworten wir die Anfechtungsklage gegen die Europäische Aktiengesellschaft vor dem EEG.

Sie klassifiziert die Förderungen erneuerbarer Energien im EEG als Beihilfen, die jedoch weitestgehend mit dem Gemeinsamen Markt vereinbar sind. Neben der eigentlichen Vergütung sind auch die Ausnahmeregelungen für die energieintensiven Branchen (Sondervergütung) Thema des von der Europäischen Union initiierten Kommissionsverfahrens.

Zur Gewährleistung der Energieversorgungssicherheit und der Konkurrenzfähigkeit der Elektrizitätsversorgung in Europa soll ein europaweiter Elektrizitätsbinnenmarkt geschaffen werden, dessen Verwirklichung vor allem durch die Richtlinien zum Energiebinnenmarkt vorantreiben wurde. Noch ist die erforderliche Infrastuktur nicht geschaffen, und einige Mitgliedstaaten - z.B. Frankreich - werden die Kluft zwischen immer stärker konkurrierenden regenerativen Energien und herkömmlichen Energien, die nach wie vor durch die Schaffung von Kapazitäten gefördert werden, weiter vergrößern.

Zur Vollendung des Elektrizitätsbinnenmarktes ist es erforderlich, die Dritte Energiebinnenmarkt-Richtlinie von 2009 in allen Bereichen sinnvoll umzusetzen. Von besonderer Wichtigkeit ist der rasche und umfassende Subventionsabbau für fossile und nukleare Energiequellen. Der Präsident des Europarates, Donald Tusk, hatte die Energieunion im Rahmen der Krise in der Ukraine angesprochen.

Aus Sicht der BEE muss es aber wesentlich mehr sein als die europäische Beschaffungsgemeinschaft für Fossilien. Das kann nur durch eine rasche Umstellung auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz erreicht werden. Zwischen 2003 und 2013 stieg die jährliche Stromerzeugung aus regenerativen Energien in der EU von 404 Terrawattstunden (TWh) auf 787 Terrawattstunden.

Die BEE benennt im Grundsatzpapier sechs Schwerpunkte für den erfolgreichen Abschluss der "Energy Union": In der Gründungsphase der Energieunion hat die EU eine Sommerpauschale mit Vorschlägen für eine Gestaltung des europäischen Energiemarktes im Jahr 2015 aufgesetzt. Hierzu gehören ein verbesserter, flexibel gestalteter Elektrizitätsmarkt sowie die grenzübergreifende Marktöffnung, beispielsweise im Intraday-Handel.

Das Sommer-Energiepaket der EU entspricht dem Prinzip "Energieeffizienz zuerst". Privathaushalte und Betriebe sollten im Zentrum des Energiemarktes in Europa sein, um ihre Stellung als europäischer Konsument zu festigen. Eine wichtige, wenn auch oft vergessene Zielsetzung der energetischen Transformation in Deutschland und Europa ist es, einen Wandel im Heizungs- und Verkehrssektor voranzutreiben.

Beide Bereiche sind in der Rechtsprechung der vergangenen Jahre eindeutig zu kurz gekommen oder gar beschränkt worden, obwohl sie vor allem zur Sicherheit der Stromversorgung beitragen. Seit geraumer Zeit ist die nationale und internationale Klimaschutzpolitik im Heizungs- und Kühlungsbereich aus regenerativen Energien nur ein kleines Lob.

Die BEE will mit ihren Maßnahmen die Regierung und die EU-Organe davon überzeugen, diesen beiden Bereichen den ihnen gebührenden Status zu verleihen. Im Jahr 2020 hat sich die EU das Ziel gesetzt, 10 % ihres Energiebedarfs im Verkehrsbereich aus regenerativen Energiequellen zu decken. 10 % des Energiebedarfs sollen aus regenerativen Energiequellen gedeckt werden. Bislang lag der Wert jedoch nur bei rund 5 %.

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