Erfahrungen mit Energieversorgung Deutschland

Energieversorgungserfahrungen in Deutschland

In den letzten Jahren hat Deutschland umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Dezentralisierung der Energieversorgung gesammelt. Eine nachhaltige, sichere und kostengünstige Energieversorgung. Kapazitätsaufbau für die dezentralen Energieversorgungsakteure in Japan - Beidseitige Netzwerkarbeit und Erarbeitung eines Beratungskonzepts für den Ausbau von kommunalen Versorgungsunternehmen im Systemrahmen der jeweiligen Anlagenbedingungen.

In den letzten Jahren hat Deutschland umfassende Erfahrungen auf dem Gebiet der dezentralen Energieversorgung sammeln können. Dazu gehören beispielsweise bürgernah finanzierte Kraftwerke auf der Grundlage regenerativer Energieträger, die Errichtung von Energiekooperativen und Kommunalversorgern oder die Errichtung so genannter Bioenergiedörfer. Ziel des Projekts "Capacity Building für die dezentralen Akteurinnen und Akteurinnen der Energieversorgung in Japan" ist es, die in Deutschland gewonnenen Erfahrungen für die japanischen Gemeinden in einem Beratungspaket vorzubereiten.

Die japanischen Gemeinden und regionalen Energielieferanten sollen durch einen geordneten und intensivierten Wissensaustausch und den Etablierung von Kommunikations- und Konsultationsstrukturen in die Situation versetzt werden, einen ebenso maßgeblichen Anteil an der energetischen Systemwandlung - und damit am Klimaschutzeffekt - zu haben wie Kommunalunternehmen und Stadtverwaltungen in Deutschland. Zu den Mitgliedern des Konsortiums zählen neben dem Wuppertal Institute auch die Unternehmen Wuppertal Consult und ECOS Consult.

Der Verein der Kommunalunternehmen (VKU) und die Kommunalunternehmen Osnabrück und Wuppertal sind ebenfalls als praktische Partner auf der bundesdeutschen Ebene in das Vorhaben miteinbezogen. In Japan sind das japanische Dienstleistungsunternehmen NTT DATEN IMC (ein Dienstleistungsunternehmen für Kommunen) und Miyama Smart Energy als lokale Stromlieferanten für die Gemeinde Miyama tätig. Das Vorhaben wird auch vom Ministerium für Wirtschaft Japans (MoEJ) gefördert.

"Deutsches Fachwissen kann zu einer nachhaltigen Energieversorgung in Afrika beitragen."

Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, sprach heute auf dem Elften Deutsch-Afrikanischen Energieschwerpunkt, um eine intensivere Kooperation im Energiesektor zu fördern. Staatsekretär Beckmeyer: "In Afrika vollzieht sich eine beachtliche Wirtschaftsentwicklung: In Afrika entwickelt sich die Volkswirtschaft im weltweiten Maßstab überproportional. Ein höheres Wirtschaftswachstum führt auch zu einem höheren Energieverbrauch.

Deutschland kann mit seinen innovativen Ideen und seinem Know-how zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung beizutragen. Ihre Erfahrungen mit der energetischen Systemwandlung in Deutschland können sie in die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungsansätze für Afrika mit einbringen. Wir streben eine gleichwertige wirtschaftliche Partnerschaft mit Afrika auf gleicher Ebene an; - die Jahrzehnte lange Philosophie der "Geber" und "Empfänger" ignoriert die Wirklichkeit eines florierenden Afrika".

Dabei liegen die Schwerpunkte auf erneuerbaren Energieträgern, Energie-Effizienz, intelligenten Netzen und Speichern.

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