Eon Nachrichten heute

Eon-Nachrichten heute

EON-Aktie, Merck-Aktie und Basf-Aktie: Diese Aktien im DAX haben heute Trendsignale. Energiesektor vor der Restrukturierung: Eon und RWE ordnen sich um E. ON und RWE wollen die Bereiche Energienetze und regenerative Energieträger umstrukturieren. Die Verliererin dieser Umstrukturierung könnte die RWE-Tochter Innogy sein. Die Zentrale der Energieunternehmen E.

ON und RWE in Essen liegt nur drei Kilometern voneinander entfernt. Nun können die beiden Machtgiganten, die sich in der Vergangenheit oft verdächtig angesehen und in der Öffentlichkeit argumentiert haben, gar Geschwister werden - auf Rechnung der ehemaligen RWE-Tochter Innogy, die zwischen E. ON und RWE zertrümmert und aufteilt wird.

RWE soll im Rahmen eines komplexen Geschäfts Mitgesellschafter von E.ON werden. E. ON wird das profitable Stromnetz- und Endkundengeschäft von Innogy aufgeben. E. ON beabsichtigt im Gegenzug ihre Windparks und Solarkraftwerke an RWE zu verkaufen. "In jedem Fall unterliegen die Netzwerke der Regelung durch die BNetzA oder die staatlichen Regulierungsbehörden, unabhängig davon, ob Innogy oder E. ON Eigner sind", sagte er der Montag-Ausgabe der "Rheinischen Post".

E. ON ist bereits heute mit einer Millionen Kilometern Strom- und Gasnetz in Europa vertreten. Die Innogy hat rund 574.000 Netzwerkkilometer in Europa.

An RWE sind die Gemeinden mit gut 20 % beteiligt. Innogy wurde erst vor zwei Jahren gegründet. "Nun soll es wieder zerstört werden. "Dortmund ist über die DSW21 mit 3,6 Prozent am Aktienbestand beteiligt. E. ON wird sich auf den Netzbetrieb, das Verkaufsgeschäft und die Kundenlösung ausrichten. Dazu erwirbt der Verbund das 574.000 Kilometer lange und 23 Mio. Euro umfassende Netzwerkgeschäft von Innogy.

E. ON hat bereits heute Strom- und Erdgasnetze mit einer Gesamtlänge von fast 1,1 Mio. km und 22 Mio. Abnehmern. E. ON würde nach der Stilllegung des vergangenen Kernkraftwerks in Deutschland Ende 2022 keine eigene Stromproduktion mehr haben, da das Ökostrom-Geschäft an RWE geht und Kohle- und Gas-Kraftwerke an Uniper übergeben wurden.

Deutschlands größter Stromproduzent wird neben Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken den Großteil des Ökostrom-Geschäfts von E. ON und Innogy erhalten. Ende 2016 hatte Innogy Windkraft- und andere Einrichtungen mit einer Kapazität von 3,7 GB. E. ON hat aktuell rund sechs Megawatt im Bestand. RWE wird mit 16,67% an E. ON beteiligt sein.

Das bedeutet, dass das "Klumpenrisiko" für RWE niedriger ist als bisher mit der 77-prozentigen Beteiligung an Innogy. RWE betreibt zurzeit 38 Gigawatt-Kraftwerke. RWE erwirbt auch das Speichergeschäft von Innogy. Innogy, mit mehr als 40000 Beschäftigten vorübergehend der grösste Energieversorger Deutschlands, ist aufgeteilt und wird voraussichtlich nur wenige Jahre nach dem IPO 2016 wieder aus dem Bild verschwunden sein.

Dasselbe könnte mit der ehemaligen E. ON-Tochter geschehen, wenn sich die Fortum-Gruppe in Finnland mit 47 % an dem Unternehmen beteiligt. Die Vereinbarung zwischen E.ON und RWE ist bereits die zweite Etappe in der Neupositionierung der Energiekonzerne innerhalb von nur zwei Jahren. Das RWE hat sein regeneratives Energie-, Vertriebs- und Netzgeschäft unter dem Markennamen Innogy an die Börse gebracht und das konventionelle Großkraftwerks- und Stromgroßhandelsgeschäft beibehalten.

E. ON hat das Gegenteil getan. Was Innogy erwartet, hat sie bereits erfahren - dass sich die Mama von der Tocher abtrennt. Überrascht war der Betreiber im vergangenen Jahr von den Plänen von E. ON, die restlichen 47-prozentigen Anteile an der Fortum-Gruppe in Finnland zu veräußern. E. ON erhält dafür rund 3,8 Mrd EUR.

Andererseits bedroht das Unternehmen mit seinen rund 41.000 Mitarbeitern die totale Zerstörung.

Mehr zum Thema