Eon Konzern

Eon-Gruppe

Hauptsitz der Gruppe in Essen. Früherer Hauptsitz der Gruppe in Düsseldorf. Firmenprofil und Geschäftsfelder Weltweite Entwicklungen wie z. B. der Nachhaltigkeits- und Klimaschutzbereich, die zunehmende Internationalisierung und der technologische Wandel prägen die weltweite Energieversorgung.

Das ändert auch die Anforderungen unserer Auftraggeber. Das schafft eine neue Energie-Welt - diskret, umweltfreundlich und vernetzbar. In unseren Geschäftsbereichen spiegelt sich der weltweite Energietrend wider: Wir liefern Ihnen Antworten für die neue Zeit. Alles, was wir tun, hat einen eindeutigen Fokus: unsere Auftraggeber - Privatpersonen und deren Angehörige, kleine und mittelgroße Betriebe sowie Großstädte und Kommunen.

E. on und RWE: Die Wende des Energiekonzerns

Wenn es der Wille der beiden großen Unternehmen ist, wird es bald vollständig neu strukturiert - nach einer sehr simplen Formel: Die RWE will sich auf die Stromerzeugung und E. auf Verkauf und Netz fokussieren. Dies soll durch den Umtausch von RWE und E. auf Aktien der Gesellschaft ermöglicht werden. Größter Versager ist die RWE-Tochter Innogy.

Etwas mehr als zwei Jahre nach dem Börsegang wird sie aufgelöst und zwischen RWE und E.on geteilt. Dieser Turnaround ist der Grund, warum sich das Untenehmen, wenn überhaupt, nur halbwegs darum bemühte, einen neuen CEO Peter Terium zu finden, der im vergangenen Jahr eingestellt worden war. Es bestehen gute Aussichten, dass die Kartellbehörde der Transaktion zustimmt.

Welche Zukunftsperspektiven haben RWE und E.on? Was heißt die große Rochade des Stroms für die deutschen Konsumenten? Mit E. on ist RWE plötzlich einer der grössten Ökostromerzeuger Europas. Es ist für einen CEO kaum möglich, ein Unternehmen zu führen, das sowohl das klassische als auch das klassische Geschäftsfeld so lange wie möglich halten und die regenerativen Energieträger so schnell wie möglich vorantreiben will.

Mit dieser Argumentation hat E.on-Chef Johannes Teyssen das konventionelle Stromerzeugungsgeschäft im Jahr 2014 abgetrennt und als eigenständiges Unternehmen Uniper an die Börse geführt. Im Kraftwerksbereich scheint RWE jedoch mehr Möglichkeiten als Gefahren zu sehen.

"Guntram Pehlke, Leiter des Stadtwerke-Konzerns DSW21, dem grössten und bedeutendsten Anteilseigner von RWE, sagt: "Die Verflechtung von regenerativer und herkömmlicher Stromerzeugung wird in den nächsten Jahren weiter zunimmt. Gelingt es RWE-Vorstandsvorsitzender Schmitz, die alte und die neue Lebenswelt zu integrieren, hätte er eigentlich viele Trumpfkarten in der Hand: Er könnte die weitere Entwicklung des Kraftwerksparks in Deutschland und teilweise auch in Europa bestens managen.

Seine Worte werden nun auch in der Politik mehr Bedeutung haben, etwa beim Aus- und Aufbau von so genannten Reserven aus Altkraftwerken für Wind- und Sonnenscheinzeiten. E. on wird jedoch den wesentlich risikofreien Teil des Strommarktes in Zukunft beherrschen. Die Gruppe konzentriert sich im Wesentlichen auf den Netzbetrieb. Damit der Aufbau und das Betreiben einer so bedeutenden Verkehrsinfrastruktur für die Kunden interessant wird, legt die BNetzA immer eine feste Rendite auf das von den Firmen investierte Kapital fest.

E. on befindet sich damit in einer angenehmen Lage. Das Hauptaugenmerk von Group CEO Teyssen wird in Zukunft voraussichtlich auf der Aktionärsstruktur liegen. Dazu gehört auch, dass RWE zukünftig rund 16,7 Prozent der Aktien von E. on halten wird. Nach dem Bekanntwerden der Planungen von E. on und RWE am vergangenen Wochenende sind gegensätzliche Meldungen von Wettbewerbern und Verbraucherschutzverbänden im Umlauf.

Einige warnen davor, dass die Preise für Strom in die Höhe schnellen würden, andere sagen gar, dass sie fallen werden. In der Tat hat das Geschäft selbst zunächst keinerlei direkte Auswirkung auf die Konsumenten. "Selbst wenn Innogy und seine Tochtergesellschaften vom Strommarkt verschwunden sind, wird es in Deutschland noch mehrere hundert Stromanbieter geben", sagt Claudia Kemfert, Energie-Expertin am DWF.

Schon jetzt bemühen sich die Machtgiganten in Deutschland, so viel wie möglich aus diesen beiden Gebieten herauszuholen. Daran wird sich auch in Zukunft nichts verändern - neue oder nicht. Den risikoreicheren Teil übernehmen wir: die Restrukturierung des Kraftwerksparks in Deutschland, E. auf das stabile, profitable Stromnetzgeschäft und die Erarbeitung von innovativen Endkunden-Lösungen.

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