Eon Aktie Aufspaltung

Eon-Aktiensplit

Energiekonzern veräußert Altgeschäft: Gesellschafter versiegeln Eon-Split Eon CEO Theyssen plant radikal: Er will das derzeitige Stammgeschäft des Energiegiganten abstoßen. Mit großer Mehrheit stimmten die Aktionäre von Eon der Aufteilung des Konzerns zu: Dem Vorschlag zur Spaltung der Gesellschaft wurde auf der ordentlichen Generalversammlung mit 99,68 Prozentpunkten entsprochen. Es war eine Mehrheitsbeteiligung von 75 % notwendig. Der Split ist "ohne Alternative, um beide Teile des Unternehmens für die kommenden Jahre über die Runden zu bringen", sagte Thomas Deser, Portfoliomanager bei Union Investment.

Allerdings lehnten einige Gesellschafter den Split am kommenden Dienstag ab. Den Aktionären bleibt somit die Option, innerhalb des kommenden Monates Anfechtungsklage gegen Hauptversammlungsbeschlüsse zu erheben. Das konventionelle Kraftwerks- und Energiehandelsgeschäft will Eon an die seit Anfang des Jahres bestehende Firma Uniper ausgliedern.

Eon-Aktionäre sollen für je zehn Eon-Aktien eine UniperAktie bekommen.

Uniper-Vorstandsvorsitzender Klaus Schäfer hatte deshalb bei der Präsentation vor dem Finanzmarkt im vergangenen Monat ein strenges Sparmaßnahmenprogramm bekannt gegeben und plant außerdem, Maßnahmen im Gegenzug in Höhe von gut 2 Mrd. EUR zu veräußern. Auch die Anteilseigner haben in der ordentlichen Jahreshauptversammlung neue Mitglieder des Aufsichtsrats gewählt. Als Neuzugang ist unter anderem Karl-Ludwig Kley zu nennen, der bis Ende April den Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck leitete.

Der Aufsichtsrat wählt Kley anstelle von Werner Wenning zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats. Wenn Sie nicht möchten, dass Anzeigen auf der Grundlage anonymer Verhaltensdaten angezeigt werden, können Sie sich nach OBA-Mustern abmelden. Ein Vorschlag zu den Kampagnen in dieser Anzeige (von links nach rechts und von oben nach unten lesen): Wenn Sie sich als Journalist über eine der Anzeigen beschweren, klicken Sie bitte auf den folgenden Link, um detaillierte Informationen über den Anzeigenkunden zu erhalten.

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