Envia Sachsen

Umweltbild Sachsen

Die Länder Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im Süden Berlins ist enviaM traditionell stark vertreten: Brandenburg und Sachsen sind Heimatländer von enviaM. umweltplanung 106 neue ladenstationen in ostdeutschland geplant Für den Bau von 106 neuen Ladestationen in Ostdeutschland wird die envia Mittedeutsche Energies (enviaM) mit rund 515.000 EUR vom Bund gefördert. Dies sind normale Ladekolonnen, die in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gebaut werden und deren Inbetriebnahme für längstens Frühling 2019 geplant ist.

Bereits früher hatte enviaM Finanzierungshinweise für 23 Schnellladekolonnen bekommen, von denen zehn bisher realisiert wurden.

Derzeit verfügt enviaM über mehr als 40 Ladestationen an eigenen und fremden Orten. Mittlerweile verfügt umweltbewusst über ein Produkt zur Elektromobilität, das ab September auch auf allen Ladestationen eingesetzt wird. My Auto-Strom unterwegs" erlaubt es Privat- und Geschäftskunden, an den öffentlich zugänglichen Ladestellen der Ladesysteme umgebung und Innogy zu Einheitspreisen zu laden. Die Ladestationen können auch von Anwendern mit einem Vertragsabschluss mit einem anderen Lieferanten genutzt werden.

Gemeinsames Medieninformationsangebot der Bundesländer Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und enviaM: Energetisches Morgenfrühstück zum Themenbereich "Zukunft der Netzwerke - Erfolg faktor oder Kostenfaktor für Ostdeutschland?

Die Vertreterin des Freistaats Sachsen bei der Bundesregierung, Staatsekretär Erhard Weimann, und der Minister für Volkswirtschaftslehre, Land der Finanzen, Land der Finanzen, Land der Finanzen und des Verkehrs sowie der Vizepremierminister des Freistaats Sachsen, Martin Dulig, veranstalteten heute das parlamentarische Frühstück zum Themenschwerpunkt "Zukunft der Netzwerke - Wettbewerbsfaktor oder Kostenbringer für Ostdeutschland? Hochrangige Politiker und Energierexperten aus Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt kamen in der Vertretung der Länder in Berlin zusammen, um über die aktuellen energiepolitischen Fragen zu beraten.

In einem Runden Tisch erklärten neben dem sachsen Minister Martin Dulig (SPD), Hendrik Fischer (SPD), Staatsekretär im Brandenburgischen Staatsministerium für Wirtschaft von Brandenburg, Dr. Tamara Sieschang ( "CDU"), Staatsekretärin im Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, Tim Hartmann, Vorstandsvorsitzende der envia Mittelneutrale Energetik AG (enviaM) und Hildegard Müller, Vorstandsvorsitzende des BDI ihre Sichtweise.

Der Umbau von Energiesystemen ist eine bundesweite Aufgabenstellung, die die Stromverteilungsnetze vor große Aufgaben stellt. Für die Stromverteilungsnetze ist dies eine Herausforderung. Deshalb freuen wir uns über die angekündigte Reform der Netzpreise durch die Bundesregierung", unterstrich Sachsens Bundeswirtschaftsminister Martin Dulig in dem Interview. "Eine anreizorientierte Regulierung muss unter den Rahmenbedingungen der Energiesystemtransformation einen zuverlässigen Handlungsrahmen vorgeben. Denn nur so kann der Umbau und die Erweiterung von Netzen unter Einbeziehung erneuerbarer Energieträger wirtschaftlich durchgeführt werden.

"Sachsen bekennt sich zusammen mit Sachsen-Anhalt und Brandenburg zum alternativen Modell (Differenz der Investitionskosten), das der Bund bereits 2013 in die Debatte einbrachte. Hendrik Fischer, Staatsekretär im brandenburgischen Wirtschafts- und Energieministerium, sagte: "Die Netzentgelte sind in Deutschland sehr unterschiedlich. Die Bestrafung von Industrie und Verbrauchern kann und darf nicht sein, dass Ostdeutschland als Pionier beim Aufbau erneuerbarer Energieträger seinen Teil zum Erfolg der Energiesystemtransformation beiträgt.

Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Ausgaben für die Transformation des Energiesystems gerecht zu verteilen. Die aktuelle Situation mit teureren Preisen als im Westdeutschland führt zu einem Wettbewerbsnachteil für die Wirtschaft in Ostdeutschland. Darüber hinaus kann den Menschen in Ostdeutschland nicht gesagt werden, dass sie die nachteiligen Nebenwirkungen der Energiesystemtransformation - wie z.B. Interventionen in Landschafts- und Kulturräumen - zu verkraften haben, dass die wirtschaftlichen Erträge aber vor allem in den Altbundesländern anfallen werden.

"Die Wirtschaftsstaatssekretärin des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Tamara Zinschang, hob die Bedeutung des Ausbaues der Elektrizitätsnetze hervor: "Wer die Energierevolution ernst nehmen will, muss auch sicherstellen, dass die Netzwerke mit dem Aufbau der regenerativen Energieträger mithalten. Deshalb setzt sich Sachsen-Anhalt für den überregionalen und europaweiten Netzwerkausbau ein. "Wir müssen weiterhin in eine nachhaltige Umgestaltung des Energiesystems einsteigen.

Durch die im deutschsprachigen Raum vergleichsweise hohe Netzentgeltbelastung entsteht ein realer Wettbewerbsnachteil für Ostdeutschland.

"Die Verteilungsnetzbetreiber in Ostdeutschland sind maßgeblich an der Realisierung der energetischen Systemtransformation beteiligt. Hier ist der Aufbau erneuerbarer Energieträger viel weiter fortgeschritten als in anderen Industrien. In unseren Netzregionen führen die signifikant höheren Anteile der regenerativen Energieträger zu einer Vielzahl von Sonderbelastungen, wie z.B. steigende Kosten für das Management der Netzsicherheit.

Die Regulierungsbehörden haben diese Aufwendungen noch nicht anerkannt", sagt Tim Hartmann, CEO der envia mittelständische EEG. Der Energiewendepunkt betrifft auch die ostdeutschen Stromkonsumenten. Sie bezahlen aufgrund des erforderlichen Ausbaus des Netzes bis zu 40 Prozentpunkte mehr Netzgebühren als im Landesdurchschnitt. Deshalb verlangen die DDR-Verteilern, dass die Politiker die zusätzlichen Belastungen, die ihnen durch die energetische Sanierung entstehen, in der vorgesehenen Novelle der Förderregulierung berücksichtigen.

Genauso bedeutsam ist es für uns, dass die Stromkonsumenten in den neuen Ländern von der Belastung durch die geplante Neufestsetzung der Netzentgelte befreit werden. "Kontaktperson Sachsen: Kontaktperson Brandenburg: Kontaktperson Sachsen-Anhalt: Kontaktperson enviaM:

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