Entwicklung Gaspreis

Gaspreisentwicklung

Die globale Entwicklung von Heizöl wird immer teurer - Gas billiger. Die Gaspreise steigen zum zweiten Mal in Folge stark an. Erdgaspreisindex - Austrian Energy Agency Der ÖGPI wächst ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr und ist mit einem Indexniveau von 86,1 Zählern um 26,1 Prozent höher als im Jahr 2017. Eine graphische Aufbereitung des ÖGPI findet sich unter anderem hier. Die ÖGPI stellt den puren Strompreis dar.

Die ÖGPI, die von der Österreichischen Energie-Agentur im MÃ??rz 2010 veröffentlicht wurde, basiert auf der Entwicklung der Preise fÃ?r Gasöl und Heizöl.

Als faktische Basis dafür dienten die Erdgasimportverträge, die eine Preisfestsetzung für die Entwicklung von Mineralölprodukten für den Heizungsmarkt vorsahen: Das sind im Kern Gasöl (in Österreich als Extra Light bekannt ) und Leicht oder Schweres Öl. Deshalb musste die Methodologie des EVPI dementsprechend angepasst werden. Die ölpreisgebundenen Gasmengen werden auch in Zukunft einen begrenzten Einflussbereich haben.

Der monatliche Wert für das Bezugsprodukt Schweröl, Rotterdam, FOB, 1% Schwefelsäuregehalt wird vom Nationalen Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien veröffentlicht. Anhand der Regressionsrechnung wurde eine Formel bestimmt, auf deren Grundlage der Österreichische Verbraucherpreisindex für Schweröl und Gas auf monatlicher Grundlage bestimmt wird. Ähnlich wie beim ÖSPI kann beim öGPI keine Angabe über die aktuellen Verkaufspreise gemacht werden.

Es wird nur der reine Strompreis ausgewiesen, aber die Gasabrechnung besteht aus dem Strompreis, den Netzentgelten und den Gebühren und Zöllen. Die mit der Überarbeitung im Mai 2016 neuberechneten Daten als Indikator mit der Grundlage 2011 = 100 werden ab Januar 2011 veröffentlicht (kontinuierlich berechnet mit der Rückschlussgleichung für den Zeitabschnitt 2011 - 2015).

Die bisherigen Ã-GPI mit 2006 = 100 stehen mit den Index-Werten von Januar 2010 bis Juli 2015 noch zum Download bereit.

Gas-Heizung: Gaspreise bis 2018

In den vergangenen fünf Jahren war die Entwicklung der Erdgaspreise vergleichsweise verhalten und die Preise sind im europäischen Maßstab recht mäßig. Nach wie vor ist Gas im Verhältnis zu anderen Energieträgern eine sehr interessante Alternative - aktuell ist Erdöl wieder günstiger als Gas und auch Granulat punktet mit sehr geringen Treibstoffkosten pro kWh, aber die Gas-Heizung ist nach wie vor die billigste in der Beschaffung.

Damals gab es große Hoffnung auf fallende Benzinpreise. Diese Zielsetzung einer günstigeren Erdgaspreisentwicklung wurde nur kurzfristig durchgesetzt. Als der Wettbewerb 1998 und 1999 begann, sanken die Erdgaspreise, doch seit 2000 hat sich dieser Trend umgekehrt und die Preise sind weiter gestiegen. Die Preissteigerung ist jedoch seit Anfang dieses Jahrzehnts weitgehend verschwunden und die Erdgaspreise sind verhältnismäßig stabil gehalten - insbesondere im Verhältnis zu starken Schwankungen bei Kraftstoffen wie z. B. Heizoel (hier: HEL) und Autogas.

Nachfolgende Graphiken verdeutlichen die Entwicklung der Gaspreise im Verhältnis zu anderen Energieträgern, so der Bundesverband der Energieabnehmer und die Bundesnetzagentur: Im vergangenen Frühjahr betrug der durchschnittliche Gaspreis 6,15 ct / kWh: Natürlich sind die obigen Zahlen nicht unbedingt absolute Zahlen - die Entwicklung der Gaspreise ist immer abhängig von der eigenen Gegend und den dort operierenden Gasversorgern.

Der Verbraucherpreisindex von Verivox für Erdgas betrug für 2017 5,79 Rappen pro Kilometer pro Kilowattstunde und für 2018 5,75 Rappen pro Kilometer - bei einem Jahresverbrauch von rund zwanzigtausend Kilowattstunden. Allerdings sah die FAZ in einem Beitrag vom 10. Dezember 2017 einen Anstieg der Erdgaspreise am Horizont. 2.

Bis 2017 hatten sich die Erdgaspreise für den Endverbraucher recht günstig entwickelt und die meisten Gasanbieter hatten ihre Entgelte nicht angehoben, sondern abgesenkt. Andererseits war der Erdgasverbrauch im Jahr 2017 signifikant gestiegen und die Großhandelspreise waren bereits spürbar gestiegen. Wie sich die Erdgaspreise genau weiterentwickeln werden, ist schwierig vorherzusagen.

Schließlich wird das Gas nicht hauptsächlich in Deutschland gefördert, sondern eingeführt. Der Preis von Gas hängt daher von vielen externen Einflussfaktoren auf dem Weltmarkt ab, die der lokale Gasmarkt selbst nicht mitbestimmen kann. Ein Weg für die Konsumenten, die Entwicklung der Gaspreise zu dämpfen, ist der Abgleich der verschiedenen Gasversorger, um den niedrigen regionalen Preis zu errechnen.

Die Beheizung ist ohne Rücksicht auf die Gaspreise möglich, z.B. wenn Sie auf einen anderen Kraftstoff umsteigen. Der Preis für Holz-Pellets liegt unter dem Kilowattstunden-Preis für Energie. Durch einen kleinen Teil der in Deutschland erzeugten Elektrizität können Privathaushalte auf diese Weise umweltschonend und ohne Rücksicht auf die weitere Entwicklung der Gaspreise geheizt werden.

In Neubauten ist die Solarwärme aus rechtlichen Gründen sehr häufig anzutreffen, sie ist aber auch eine wirksame Methode, um sich ein wenig von den Gaspreisen in Altbauten abkoppeln. Durch die Verbindung von Gas-Heizung und Solarwärme kann der Stromverbrauch bei guter Planbarkeit dauerhaft gesenkt werden. Bei der Erneuerung einer Gas-Heizungsanlage in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage bekommen Sie zusätzlich Fördermittel vom BAFA.

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