Energieversorgungsunternehmen in Hessen

Die Energieversorgungsunternehmen in Hessen

In Hessen suchen Sie Energieversorger. Für "Hessen-Energie" gibt es laut Meixner durchaus Wettbewerber. Energiemonitoring Bericht Hessen 2017 ³ hessische Ministerien für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung

Nie zuvor ist in Hessen so viel nuklear- und kohlenstofffreier Elektrizität aus den Fassungen gekommen wie 2016 Die Investition in regenerative Energieträger ist um 25 Prozentpunkte gestiegen. Die KfW-Förderung für energiesparendes Wohnen und Renovieren in Hessen hat ein Rekordhoch erklommen. Dies sind die wichtigsten Erkenntnisse des heute erschienenen Energiemonitoring-Berichts Hessen 2017: "Die Daten zeigen eindrucksvoll: Hessen kann das Blatt wenden", sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag in Wiesbaden.

"Die Entwicklung der regenerativen Energiequellen schreitet voran. Mehr und mehr Privathaushalte setzen sich mit konkreten Massnahmen für die Reduzierung des eigenen Energieverbrauchs ein. "In Hessen hat der Aufbau erneuerbarer Energieträger ein neues Rekordniveau erlangt. "Letztes Jahr haben wir zum ersten Mal die 17-Prozent-Marke geknackt", sagt Al-Wazir. Die prozentuelle Steigerung des Stromverbrauchs bei den regenerativen Energieträgern war etwas niedriger als in den beiden vorigen Jahren.

"Mit der großen Zahl neuer Windkraftanlagen im Jahr 2016 konnten wir unseren Marktanteil jedoch noch weiter steigern", sagt Al-Wazir. Landesweit stieg der Stromanteil der regenerativen Energieträger von 2015 bis 2016 nur um 0,2 %-Punkte. "Allein 2016 wurden in Hessen 181 neue Windkraftanlagen mit einer Kapazität von 550 MW bewilligt, die in diesem Jahr und in den kommenden Jahren errichtet werden können.

"Im Jahr 2016 beliefen sich die Investitionsausgaben für den Bau von Kraftwerken zur Erzeugung von Elektrizität und Fernwärme aus regenerativen Energiequellen auf 720 Mio. EUR. Dies sind 143 Mio. oder 25 % mehr als im vorigen Jahr. Mit 465 Mio. EUR hatten Windkraftanlagen den größten Beitrag, 157 Mio. EUR oder über 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Der Rückgang des Investitionsvolumens für Photovoltaikanlagen (-11,6 Mio. Euro) konnte damit mehr als ausgleichen. Im Jahr 2016 waren in Hessen mehr als 13.000 Menschen in Energieversorgungsunternehmen beschäftigt, 523 Mitarbeiter oder 4,2 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Al-Wazir: "Für Hessen hat der Ausbau der erneuerbaren Energieträger nicht den Effekt, dass Mitarbeiter in den vorwiegend klassisch geführten Energieversorgungsunternehmen verdrängt werden.

Im Jahr 2016 beliefen sich die Fördermaßnahmen der KfW für den Neu- und Umbau von Immobilien in Hessen auf rund 1 Mrd. EUR. Das Refinanzierungsvolumen in Hessen hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum signifikant erhöht. Der Anteil der Neubausubventionen lag 2016 mit 729 Millionen EUR bei 72% der Gesamtförderung.

Im Jahr 2016 wurden damit in Hessen mehr als 10.500 Neubauwohnungen mit einem Durchschnittswert von rund 69.200 EUR bezuschusst. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg das Finanzierungsvolumen pro Wohnungseinheit in diesem Programm signifikant um 27.300 EUR oder 65,2 % an. Im Jahr 2016 wurden weitere 8.300 Wohnungen in Hessen mit insgesamt fast 260 Mio. EUR gefördet und durch das Effizienz-Haus - und Einzelmaßnahmen-Sanierungsprogramm energetisch optimiert.

An der Bundesförderung der Stromforschung ist Hessen maßgeblich beteiligt. Beispielhaft seien die ETA-Fabrik in Darmstadt, das Kopernikus-Projekt "SynErgie" und das Vorhaben "C/sells" im Förderprogramm "SINTEG" genannt: Shop-Windows intelligent energy - digitales Programm für die energetische Umstellung. Al-Wazir: "In Hessen wird bereits heute an den Applikationen von morgen erforscht. So ist es das Bestreben des Kopernikus-Projekts Synergy, den Energieverbrauch in der energiereichen Produktion mit dem fluktuierenden Einsatz regenerativer Energieträger zu koordinieren.

In Hessen sind wir führend auf diesem Gebiet. "Themenschwerpunkte der landgestützten Forschung waren E-Mobilität, Energiesparen und Brennstoffzelle /Hydrogen. Vor kurzem veröffentlichte die Renewable Energy Agency (AEE) die Resultate eines Länder-Rankings, das hauptsächlich auf Angaben aus den Jahren 2014 und 2015 aufbaut. Bei den Bemühungen und Fortschritten für den technischen und ökonomischen Fortschritt rangiert Hessen in der AEE-Bewertung jedoch auf Rang 15, bei den Fortschritten bei der Verwendung regenerativer Energieträger auf Rang 13 Die AEE erläutert aber auch, dass "die Regierung des Landes Hessen (....) mit ihren eigenen beispielhaften Energiewendeaktivitäten bereits jetzt wesentliche Anstöße für zukünftige Verbesserungen gibt.

"Die von der AEE gezeichnetes Foto spiegelt nicht den derzeitigen Zustand der energetischen Umstellung in Hessen wider", so Al-Wazir. "Bedeutende Bereiche wie die Erhöhung der Energie-Effizienz werden ignoriert. Dennoch werden wir die Resultate der AEE für 2015 sehr sorgfältig auswerten, um Anhaltspunkte für eine Verbesserung zu erhalten. Fazit: Noch nie war der tatsächliche Aufbau der regenerativen Energie in Hessen so hoch wie im vergangenen Jahr.

Der Ausbau der Windenergie nach den ersten drei Quartalen 2017 ist mit 211,3 MW bereits über dem Gesamtjahresergebnis 2015".

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