Energieverbrauch Pro jahr

Stromverbrauch pro Jahr

Energieeinsatz Auf dem Markt sind nur noch Spülmaschinen der drei besten Energie-Label-Klassen A+++, A++ und A+ zugelassen: A+-Geräte sind also die miesesten! Dennoch zahlt sich ein Besuch des Energielabels aus, die Unterschiede im Verbrauch sind nach wie vor groß. Bei einem A+++ Baustein wird etwa ein Viertel weniger Energie benötigt als bei einem A+ Baustein.

Bei der Spülmaschine gibt das Etikett auch Auskunft über die wichtigen Gebrauchseigenschaften: Die Trockenwirkung des Geräts wird mit den Kategorien gut (A) bis schlecht (G) eingestuft, und das Rauschen wird ebenfalls in dB wiedergegeben. Geschirrspülmaschinen sind in den vergangenen Jahren wesentlich wirtschaftlicher geworden, wie der Abgleich aufzeigt. Der Strom- und Wasserkonsum ist bei den heutigen Spitzengeräten wesentlich geringer als bei den 15 Jahre älteren Modellen.

Der durchschnittliche Verbrauch von Elektrizität und Trinkwasser für 280 Waschgänge pro Jahr ist im Deklarationsprogramm für eine 60 cm breite Geschirrspülmaschine angegeben. Eine gute Geschirrspülmaschine funktioniert viel effektiver als der Mensch allein, wie die Uni Bonn beweist: Im Durchschnitt wird für die selbe Menge Geschirr (12 maßgeschneiderte Decken) ca. ein viertel mehr Elektrizität und für das manuelle Waschen nahezu viermal so viel Trinkwasser verbraucht!

Natürlich wird die Laufzeit des Programms hinzugefügt, aber da das System nicht überwacht werden muss, kann es leicht für andere Zwecke verwendet werden. Viele Geschirrspülmaschinen können entweder an die Kalt- oder Heißwasserversorgung angebunden werden. Beim Heißwasseranschluss werden alle Spülzyklen mit Heißwasser gefahren, beim Heißwasseranschluss wird nur das Reinigungswasser für den Spülgang erwärmt.

Mit dem Brauchwasseranschluss wird der Strombedarf gesenkt, aber ein Teil des Strombedarfs auf die Zentralversorgung umgelegt. Vorteilhaft ist es, wenn das Warmwasser mit geringen Kosten aufbereitet wird und die Rohrleitungen kurz sind. Eine Einsparung ist als Faustformel nur möglich, wenn nicht mehr als drei l Trinkwasser entnommen werden müssen, bis die Wassertemperatur mindestens 45 C liegt.

ausbalancieren

Die weltweite Zunahme des Energieverbrauchs ist mit vielen Schwierigkeiten behaftet. Der mit der Energienutzung einhergehende Umwelt- und Klimaeinfluss erfordert - neben der Umrüstung auf emissionsarme Techniken - eine Einschränkung des Energieverbrauchs. Der Energieverbrauch und die damit einhergehenden CO2-Emissionen hängen von verschiedenen Einflüssen ab. Hierzu gehören beispielsweise Bevölkerungsentwicklung, wirtschaftliche Entwicklungen, Energiequellenverfügbarkeit und -preise, technische Entwicklungen, Energieeinsparung, Umweltauflagen und saisonale Temperaturentwicklung.

Im vorliegenden Bericht werden das Vorkommen, die Konversion und die Nutzung von Energiequellen in den Verbrauchsbereichen für ein Jahr so vollständig und ausführlich wie möglich überprüft. Maßgeblich dafür ist die Landesarbeitsgemeinschaft für Bilanzierung, in der unter anderem die verantwortlichen Repräsentanten der Statistischen Landesämter angesiedelt sind. Die CO2-Bilanz wird aus der Strombilanz errechnet.

Der Primärenergiebedarf (PEV) lag 2014 bei 271,5 PJ. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging der Konsum um 6,4 Prozentpunkte zurück. Im Vergleich zum Ausgangsjahr 1990 ging der Konsum um 23,8 Prozentpunkte zurück. Gegenüber 1990 konnte der Energieverbrauch von Steinkohle und Braunbraunkohle deutlich gesenkt werden (Anteil von 36,7 % am PEV) und lag 2014 noch bei 20,4 %.

Dies bedeutet, dass der Marktanteil dieser beiden Energiequellen am PEV gegenüber dem Vorjahreswert um 2,6 Prozentpunkte gestiegen ist, vor allem der Steinkohleanteil um 6,7 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat. Mit 66,0 Prozentpunkten stellen Gas und Mineralöle die stärkste Unternehmensgruppe der PEV dar. Gegenüber 2013 sank der Erdgasverbrauch um 19,8 Prozentpunkte.

Der Konsum stieg im Bezugsjahr 1990 um 36,4 Prozentpunkte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging der Konsum von Erdöl und Erdölprodukten um 2,0 Prozentpunkte zurück. Erneuerbare Energieträger erhöhten ihren Primärenergieanteil auf 3,9 Prozentpunkte. Die PEV lag mit 10,6 PJ um 4,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Gegenüber dem Ausgangsjahr 1990 haben sich die Energiequellen verschoben. Den größten Abstand gibt es bei den Energiequellen Steinkohle und Braunkohle. 2014 wurden nur 0,4 p. a. konsumiert, verglichen mit 32,6 p. a. im Jahr 1990. Die EEV für Elektrizität erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozentpunkte auf 48,3 Mrd. Euro und die EEV für Wärme um 13,7 Prozentpunkte auf 34,0 Mrd. Euro.

Die EEV-Aktie ging leicht auf 14,6 Prozentpunkte zurück. Mineralöl und Mineralölerzeugnisse haben mit 41,1 Prozentpunkten den höchsten Stellenwert am gesamten Endenergieverbrauch. Ihr Konsum ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozentpunkte auf 96,0 Mill. Die EEV von Gas ist um 16,1 Prozentpunkte auf 51,0 Mrd. Euro gesunken, was 21,8 Prozentpunkten des Gesamtenergieverbrauchs entspr..... Die Anteile der regenerativen Energieträger sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken und betragen nun 3,7 Mrd. EEV.

Der Verbrauch ging im Ausgangsjahr 1990 um 11,0 Prozentpunkte zurück, gegenüber dem Vorjahreswert um 12,7 Prozentpunkte auf 146,4 Mrd. J. Auf den Transportsektor entfielen 31,9 Prozentpunkte (74,6 PJ). Sie gewinnt im Vorjahresvergleich weiter an Gewicht (+8,1 Prozent); ein Plus von 21,6 Prozent gegenüber dem Ausgangsjahr 1990.

In den Bereichen Steinbruch, sonstige Bergwerke und verarbeitende Industrie ging der Energieverbrauch gegenüber dem Ausgangsjahr 1990 um 65 % zurück. Verglichen mit dem Vorjahreswert ergibt sich ein Rückgang um 18,8 Prozentpunkte auf 12,5 Mio. Euro. Der Primärenergiebedarf pro Kopf lag 2014 bei 78,2 GJ, 24,6 Prozentpunkte niedriger als im Ausgangsjahr 1990 und 7,7 Prozentpunkte niedriger als im vorigen Jahr.

Pro Kopf wurden 67,3 Mrd. Euro verbraucht, 11,6 Prozentpunkte weniger als im Vorquartal. Auch bei der Betrachtung der Energienutzung und der Arbeitsproduktivität ist ein vergleichsweise gutes Resultat zu verzeichnen. Arbeitsproduktivität als Maß für die Energieeffizienz bei der Nutzung von Energiequellen veranschaulicht die wirtschaftliche Leistung eines Staates pro Energieverbrauch.

Ein intelligenter und damit effizienterer Energieeinsatz kann dazu führen, dass der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen sinken. Wurden im Jahr 2000 noch 236 Euro pro Einheit Energie erzeugt, waren es 2014 433 Euro (+80 Prozent). Das entspricht einem Minus von 6,0 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreswert und einem Minus von 31,8 Prozentpunkten gegenüber dem Ausgangsjahr 1990 (Abbildung 4).

Beim Mineralöl sanken die Emissionswerte im Jahr 2014 gegenüber 2013 um 1,8 Prozentpunkte auf 7,1 Millionen t. Beim Energielieferanten Elektrizität ging der CO2-Ausstoß leicht auf 7,5 Millionen t zurück. Die Erdgasemissionen als Energiequelle sanken gegenüber dem Vorjahreswert um 16,0 Prozent (2,9 Millionen Tonnen).

Die CO2-Emissionen des Energieträgers Wärme sanken im Jahr 2014 auf 2,4 Millionen t. Die Pro-Kopf-Emissionen wurden auf 4,9 t gesenkt. Im Jahr 2014 ging der Primärenergiebedarf der erneuerbaren Energiequellen um 4,2 Prozentpunkte zurück. Allerdings nimmt der Beitrag der erneuerbaren Energiequellen zum Primärenergiebedarf weiterhin leicht auf 3,9 % zu.

Die Anteile der regenerativen Energieträger am Gesamtenergieverbrauch sanken gegenüber dem Vorjahreswert um 18,2 Prozentpunkte. Im Jahr 2014 entfielen hier 2,9 Prozentpunkte auf erneuerbare Energieträger. Dies macht die gesamten Stadtländer sowie andere Länder mit hoher Konsumdichte zu Nettobeitragszahlern für den Ausbau der EEs.

Sowohl die CO2-Bilanz als auch die EEG-Bilanz berücksichtigen keine Systeme zur eigenen Nutzung von erneuerbarer Elektrizität (Strom und Wärme), sofern sie lokal genutzt werden und nicht an das allgemeine Elektrizitäts- oder Wärmenetz angebunden sind. Man unterscheidet zwischen gleichbleibenden rohstoffbedingten Einflüssen ( "rohstoffbedingt") (z.B. Gas, Öl und regenerative Energien) und Einflüssen, die sich je nach Energieträgermix ändern (Strom und Fernwärme).

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