Energiesparen im Betrieb

Einsparung von Energie im Betrieb

Wenn sich der Betrieb nicht vermeiden lässt, sollten die Geräte so effizient wie möglich sein. Energie sparen im Betrieb: Unsere praktischen Anwendungsbeispiele verdeutlichen....

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Würzburg: in Lindlar (bei Köln): Dank einer neuen KWK-Anlage sparen wir viel Zeit. Sie können sich auf steigende Strompreise freuen, denn Sie erzeugen unglaubliche 50% des Stromes selbst. Die GOK hat vorausschauend in die Zukunft gedacht - das Ergebnis: Pressluft ist jetzt energiesparend im Unter-nehmen. Selbst unter den strikten Blicken des Fraunhofer Instituts können sie überzeugen.

Energieeinsparung im Betrieb: Mit einfachen Massnahmen die Energiekosten reduzieren.

Bei der Energieeinsparung haben die deutschen Firmen oft noch viel Potenzial. Der Fokus im täglichen Leben liegt auf den operativen Prozessen. Lichter ausgehen, damit kein elektrischer Schlag verloren geht - solche Privatregeln sollten auch vielen deutschen Bürgern aus ihrer Jugend bekannt sein. Dagegen sind in der Wirtschaft die Anforderungen an die Energieeinsparung noch nicht sehr weitreichend.

Hier stehen Firmen vor vielfältigen Aufgaben. Das ist ein altbekanntes Energieeinsparungsproblem in der Industrie: Erfolg wird wenig oder erst später erkannt - und die "Sparkönige" selbst erwarten ihren Siegeszug. "Häufig werden die Kosten für Energie als Overheadkosten ausgewiesen, d.h. sie werden ohne individuelle Verrechnung verrechnet ", sagt die Bundespresseagentur Alexander Sauer vom EEP.

Unglücklicherweise wird der individuelle Fortschritt vernachlässigt - das ist bedauernswert, aber in großen Bereichen der Wirtschaft in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Anstatt nur einmal im Vierteljahr den Energiebedarf einer Anlage aufzuführen, wurde für jede Einzelmaschine im Diesel-Einspritzbereich ein 15-Minuten-Takt eingerichtet. Durch diese Massnahme ist nun deutlich geworden, wie viel Elektrizität die Geräte benötigen.

Das hat laut Bosch auch eine große Energieeinsparungsmotivation bei den Mitarbeitern. Aber es ist etwas passiert: "Strom und Hitze sparen ist für die meisten Firmen schon lange an der Tagesordnung", sagt E. ON-Experte Carsten Wendt. "Dennoch zeigt die Erfahrung, dass der Stromverbrauch in vielen Firmen noch um bis zu 15 Prozentpunkte reduziert werden kann.

"Das Rutesheimer Automobilhaus Epple beispielsweise beweist, was der Mittelstand leisten kann. Der Familienbetrieb im Kreis Böblingen hat sich einem Energie-Check unterworfen. Erik Epple, Managing Director von E. ON, hat die Dekra Consulting mit der Energieeffizienz-Beratung für Verkaufs-, Werkstätten- und Lagerräume beauftragt. Fachleute erfassen alle unternehmensspezifischen Kenngrößen zum Energieeinsatz, zeigen Einsparpotenzial auf und liefern dem Management handfeste Maßnahmen.

Die KfW unterstützt diese Effizienz-Beratung mit bis zu 80 Prozent. Der Ansatzpunkt der Studie: Das Automobilhandelsunternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern benötigt mehr als 200.000 kWh Strom pro Jahr. Die Dekra-Experten konnten im Zuge der Studie ein deutliches Einsparpotenzial von rund 6 55.000 kWh oder 31% der Strompreise pro Jahr für Licht, Klima- und Heizungstechnik identifizieren.

Auch Erik Epple weiss, dass hier kleine Massnahmen einen grossen Unterschied machen. "Diesen Vorgaben folgen wir z. B. durch den Ersatz unserer etwas älter gewordenen Leuchtstoffröhren durch modernste und stromsparende LED-Leuchten. "Was der Autohändler beim Heizen berücksichtigen kann, bedarf jedoch keiner Investition. Mit Carsten Rolle von der Bundesvereinigung der deutschen Wirtschaft (BDI) sind die Unternehmen auf dem richtigen Weg.

"Von Jahr zu Jahr wird in der Wirtschaft besser mit Energien umgegangen", sagt Rolle. In vielen Unternehmen existieren bereits Energiemanagementsysteme, d.h. hausinterne Spezifikationen zur verbesserten Nutzung von Elektrizität und Fernwärme.

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