Energiesparen im Alltag

Einsparung von Energie im Alltag

Mit Energiespartipps von Grünspar im Alltag Energie sparen! In wenigen Schritten können Sie im Alltag Energie sparen. Dies ist nicht nur gut für das Klima, sondern macht sich auch schnell im Portemonnaie bemerkbar.

Umfangreiche Energiespartipps für zu Hause & im Alltag

Durch die Energierevolution ist das Energiesparen gar zur gesetzlichen Forderung geworden. Nach dem EEG werden die fossilen Rohstoffe wie Rohöl, Gas, Braunkohle und Kohle eingespart und die Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern wie Windkraft, Wasserkraft und Sonnenenergie vorangetrieben und ausgeweitet. Konkretes Ziel ist es, den Stromanteil der regenerativen Energieträger bis 2025 auf bis zu 45 und bis 2035 auf 60 Prozent zu erhöhen.

Dadurch wird die Energiebereitstellung von Jahr zu Jahr umweltfreundlicher. Erneuerbare Energieträger machen bereits rund ein Viertel der Bruttostromproduktion aus. Nichtsdestotrotz ist der Energiewandel für alle Betroffenen eine Herausforderung: Helfen und sparen Sie dabei. Sie können die energetische Umstellung voranbringen, indem Sie Elektrizität aus erneuerbarer Quelle nutzen oder sogar selbst erzeugen.

Am einfachsten: Wechseln Sie Ihren Stromversorger oder Stromtarif und nutzen Sie in Zukunft grün. Schon jetzt sind die fünf großen Energiekonzerne E. ON, RWE, Vattenfall, EnBW und EWE Anbieter von grünem oder umweltfreundlichem Elektrizität. Dennoch empfehlen wir vom Bundesverband für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, die mit dem "Ökostrom-Label" ausgezeichnete Anbieter von Grünstrom. Es steht nicht nur für 100-prozentige Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern, sondern auch für die Investition in den Aufbau erneuerbarer Energie.

Grüner Strom hat einen teuren Namen. Doch auch wenn Sie im ersten Moment kein Budget sparen, rechnet sich ein Wandel, denn Sie schonen auf Dauer die Natur und ihre Lebensgrundlagen. Insbesondere alte elektrische Haushaltsgeräte mit hohem Stromverbrauch erhöhen die Preise. Daher ist es oft lohnenswert, neue und wesentlich preiswertere Produkte zu kaufen.

Elektrogroßgerätehersteller sind dazu angehalten, das Etikett als Zusatzinformation auf ihren Erzeugnissen aufzubringen. Waschanlagen und dergleichen sind gerade dann energiesparend, wenn sie ihren Vorteil mit geringem Energieeinsatz ausspielen. Auf dem Etikett ist eine Beurteilungsskala nach dem englischen und nordamerikanischen System abgebildet. So steht für den schlimmsten Wert: Ein mit dem Buchstaben A gekennzeichneter Baustein benötigt viel Zeit.

Das A steht für den besten Preis und damit für geringen Energieverbrauch: Mittlerweile erreichen immer mehr Produkte dank des technischen Fortschritts Spitzenwerte und werden deshalb seit einigen Jahren in die Zusatzklassen A+, A++ und A+++ unterteilt. Einen Stromkostencheck für diverse Hausgeräte stellt die Initiativgruppe StromEffizienz auf ihrer Internetseite zur Verfügung.

Beispielsweise kosten Kühl- und Gefrierschränke mit einem Volumen von 450 Litern in der Energie-Effizienzklasse A+ höchstens 113 EUR im Jahr. Bei der besten Kategorie A+++ müssen Sie für Elektrizität höchstens 57 EUR pro Jahr bezahlen. Daraus resultiert eine jährliche Kostenersparnis von 56 EUR. Falls Ihr Produkt wesentlich alter ist und nur mit einem H oder noch schlimmer markiert ist, sind die Einsparungen pro Jahr signifikant größer.

Wer in größerem Umfang an der energetischen Umstellung teilnehmen will, kann seinen eigenen grünen Solarstrom mitentwickeln. Hausbesitzer unter Ihnen können mit einer Photovoltaikanlage auf dem Hausdach oder mit einer eigenen kleinen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage im Untergeschoss Pioniere werden, ihren eigenen Elektrizitätsbedarf decken und überschüssigen Strombedarf ins Stromnetz einbringen.

Dies bedeutet ganz klar, dass es früher rentabler war, selbst produzierten Grünstrom ins Stromnetz zu speisen und dafür zu sammeln. Mittlerweile gibt es nur noch rund zwölf Cents pro kWh - es ist es wert, den elektrischen Verbrauch selbst zu betreiben. Große Solarsysteme, die wesentlich mehr Elektrizität produzieren, als Sie selbst benötigen, sind daher nicht mehr zeitgemäß.

Das Heizsystem, das auch Elektrizität versorgt, ist eine große Anschaffung und vor allem dann, wenn die hohe Investitionssumme durch den vom Unternehmen selbst produzierten Elektrizität gedeckt wird.

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