Energiepreisrechner österreich

Strompreisrechner Österreich

Hier finden Sie in Kürze unseren Energiepreisrechner, mit dem Sie berechnen können, wie viel Energie Sie im Durchschnitt in Ihrem Haushalt verbrauchen. Preisnachlässe werden nur ungenügend an die privaten Haushalte weitergereicht. In Österreich verfolgt die ÖAW seit Juni 2008 kontinuierlich die Preisentwicklung ausgewählter Strom- und Gasversorger. Man kann davon ausgehen, dass sich der reiner Strompreis für private Verbraucher aufgrund der Öffnung der Strommärkte ähnlich entwickelt wie die Vorleistungspreise. In der Vergleichsperiode Juni 2008 bis März 2017 zeigte sich jedoch, dass sich die steigenden Grosshandelspreise zwar klar im Strompreis der privaten Haushalte widerspiegeln, die Preisreduktionen aber bisher nur ungenügend an die privaten Haushalte weitergereicht wurden.

Der Großhandelspreis für Strom und Gas sank im Verhältnis zum Basispreis im Juni 2008 erheblich, aber diese Preisreduktionen wurden von keinem gewählten Stromversorger zeitgerecht und in etwa gleichem Umfang an die Haushaltskunden weitergereicht. Obwohl einige der Strom- und Gasanbieter ihre Strompreise für Haushaltskunden gesenkt haben, waren diese Preisnachlässe wesentlich geringer als die Preisreduzierungen auf Vorleistungsebene.

Insbesondere im Gassektor sind die Haushaltspreise für alle ausgesuchten Versorger mit drei Ausnahmen über dem Startniveau von Juni 2008, d.h. sie sind im gleichen Zeitabschnitt nicht nur nicht gefallen, sondern - im Gegensatz dazu - gar angestiegen. Nur mit der Kampagne "Energiekosten-Stop" des Verbandes für Verbraucherinformation (VKI) und dem verstärkten Aufkommen reiner Strom- und Erdgashandelsunternehmen gibt es seit Jahresmitte 2015 eine etwas größere Preisanpassungsdynamik für Haushaltskunden.

Zugleich hat sich jedoch eine Discountpolitik herausgebildet, die es den Verbrauchern immer schwerer macht, die Preise der Strom- und Gasversorger zu vergleichen. Sollte sich am Ende des Jahres herausstellen, dass weniger oder mehr Strom oder Erdgas konsumiert wurde, wird der Preisnachlass zum Teil deutlich reduziert. Zudem können für die privaten Haushalte im zweiten Jahr nach Vertragsunterzeichnung höhere Ausgaben anfallen als vor dem Strom- oder Gasversorgerwechsel:

Im 5-Jahresvergleich (bei einem Verbrauch von 3500 kWh) kann ein Haus mit bis zu 30% mehr Energiekosten als beim vorherigen Versorger aufwarten. Hinweis: Einige Strom- und Gasversorger bieten Ihnen einen hohen Preisnachlass, der nur für das erste Jahr gilt. Dies kann im zweiten Jahr nach Vertragsunterzeichnung zu erheblich erhöhten Aufwendungen fÃ?hren.

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