Energiepreisprognose

Strompreispolitik

Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "energiepreisprognose" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Energiepreise sind entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung von Energieversorgern und industriellen Großverbrauchern. Welchen Einfluss hat der Ölpreis? Eine Verbrauchsreduzierung kann z.B.

durch Dämmung der Gebäudedecke oder durch zusätzliche Beheizung mit regenerativen Energieträgern erreicht werden. Wenn Sie eine ältere Öl-Heizungsanlage besitzen, sollten Sie über eine Öl-Brennwerttechnik oder die Umstellung auf eine andere Energiequelle nachdenken. Wichtigste Einflussgrößen auf den Rohölpreis: Derzeit wird ein Drittel des Weltenergieverbrauchs durch Rohöl abgedeckt.

Dazu werden pro Tag rund 95 Mio. Fässer (ca. 159 Liter) Öl produziert. Bis 2030 wird die globale Rohölnachfrage weiter ansteigen, wahrscheinlich um rund ein Prozentpunkt pro Jahr. Mit 19,3 Mio. Barrels pro Tag sind die USA zurzeit der grösste Ölverbraucher, vor China (11,9 Mio. Barrel) und Indien (4,2 Mio. Barrel pro Tag).

Mit 2,3 Mio. Fässern belegt Deutschland den neunten Rang. Ausschlaggebend für den Preisrückgang in den Jahren 2015 und 2011 war ein erhebliches Rohölüberangebot auf dem Welthandelsmarkt Diese Rohölflut wurde vor allem dadurch verursacht, dass in den USA wesentlich unkonventionelleres Schieferöl durch so genanntes "Fracking" produziert wurde. Die Mitgliedstaaten der OPEC (Organization of the Petroleum Exporting Countries) haben Ende des Jahres 2010 beschlossen, die Produktionsmengen zu reduzieren.

Kurze Zeit später schlossen sie auch ein Abkommen mit Staaten außerhalb der OPEC, darunter Russland und Mexiko. OPEC (Organization of the Petroleum Exporting Countries) ist die Vereinigung der Erdöl exportierenden Staaten und umfasst derzeit 14 Mitgliedstaaten. Sie ist bestrebt, eine einheitliche Ölpolitik für ihre Mitgliedstaaten mit dem Bestreben nach stabilen Ölpreisen und sicheren Einkünften für ihre Mitgliedstaaten zu erreichen.

Zwei der drei grössten Ölförderländer, Russland und die USA, sind nicht Mitglieder der OPEC, so dass der Einflussbereich des Vereins beschränkt ist. Kürzungen der Produktionsmengen sollten zu Preiserhöhungen beitragen. Zwischen dem Kaspischen Meer und dem Persischen Golf liegen die grössten Erdöl- und grossen Erdgasvorkommen; dieses Gebiet wird oft als "strategische Ellipse" bezeichne.

Einschließlich Iran und Irak besitzt die ganze Gegend etwa zwei Drittel der weltweiten Ölreserven und etwa ein drittel der weltweiten Erdgasvorkommen. Zehn der 14 wichtigsten Erdölexportländer gilt als politische Instabilität, so dass innerstaatliche politische oder innerstaatliche Interessenkonflikte (oder unter Beteiligung der Weltmächte) alles andere als wahrscheinlich sind.

Beispielsweise können bereits jetzt bei regionalen Streitigkeiten starke Beschränkungen der Ölversorgung und damit explosive Preissprünge auf dem Welthandel entstehen. Zahlreiche der wichtigsten Erdölexportländer werden für unsicher gehalten, so dass innerstaatliche politische Konflikte und Konflikte möglich sind. Sogar regional bedingte Streitigkeiten können das Angebot an Öl stark beschränken und somit zu Preissteigerungen auf dem Welthandel smarkt werden.

Es wird erwartet, dass das Öl bis zum Ende des letzten Jahrtausends reicht. Die Klimaschutzziele machen es wünschenswert, andere Energieträger zu nutzen und einen Teil des Erdöls im Erdreich zu belassen. Ist mittel- bis längerfristig abzusehen, dass Öl weniger Abnehmer findet, werden die Hersteller in nächster Zeit Öl produzieren.

Je höher oder teuerer der Dollarkurs gegenüber dem EUR, umso teuerer ist der Rohölimport. So ist der Euro-Dollar-Kurs seit Jahresmitte 2014 um mehr als 15 % gesunken für einen einzigen EUR erhalten Sie weniger Dollars und weniger Erdöl. Alleine schon die Perspektive von Marktveränderungen, beispielsweise durch ein Abkommen zwischen den Erzeugerländern, kann zu Preiserhöhungen führen, die nichts mit echtem Anbieten und tatsächlicher Nachfragesituation zu tun haben.

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