Energiemarkt in Deutschland

Der Energiemarkt in Deutschland

Primärenergiebedarf - 80 % der Energiequellen sind fossile Brennstoffe. Primärenergiebedarf - 80 % der Energiequellen sind fossiler Natur. Der bei weitem wichtigste Energielieferant war Erdöl, das mehr als ein Drittel zum Primärenergiebedarf in Deutschland beizutragen hatte. Als klimafreundlichster fossiler Brennstoff steuerte Gas ein weiteres Fünftes bei. Seit dem Jahr 2000 sind die erneuerbaren Energiequellen stetig gewachsen.

Zusammen machten sie im Jahr 2017 13% des Energiemixes aus.

Hiervon entfallen 44 % auf Biokraftstoffe. Die Windkraft steuerte 2,7 Prozentpunkte zum Gesamtprimärenergiebedarf bei, die Sonnenenergie (Photovoltaik und Solarthermie) nur etwas weniger als 1,3 Prozentpunkte. Der Transport ist mit einem Marktanteil von 30 v. H. am Gesamtenergieverbrauch der wichtigste Verbraucher. Der Strombedarf in den Produktionsverfahren ist hoch, weshalb die Wirtschaft nahezu 50 % des Stromverbrauchs in Deutschland ausmacht.

Der Anteil von Haushalt und Gewerbe am Endenergieverbrauch beträgt 42% und dient vor allem der Wärmegewinnung. Nach wie vor ist Gas als Wärmequelle die Nummer 1, danach folgt Thermoöl. Doch auch regenerative Energieträger wie Holzpellets, Solarthermie oder Wärmepumpe werden immer wichtiger. In Deutschland wird Öl und Gas noch viele Jahre benötigt. Der Bergbau in Deutschland bemüht sich, diesen Anspruch zu erfüllen.

Es schöpft die Möglichkeiten der einheimischen Rohstoffe aus und trägt damit wesentlich dazu bei, Deutschland mit zuverlässiger, umweltfreundlicher und erschwinglicher Elektrizität zu versorgen. Nicht jeder m3 Gas und jede produzierte Menge Öl muss eingeführt werden. Was die regionale Aufteilung der Öl- und Gasförderung betrifft, so dominiert Norddeutschland.

SchleswigHolstein trägt mit über 55% am meisten zur Ölförderung in Deutschland bei, vor Niedersachsen mit etwas weniger als 34%. Niedersachsen hat einen Erdgasanteil von nahezu 97% an der Produktion. Rußland ist mit einem Erdgasanteil von 40 vom Hundert der Hauptlieferant Deutschlands. Schließlich machen Norwegen, die Niederlande, Deutschland und in geringem Umfang auch andere Staaten 60 Prozent der Erdgasbezüge aus.

Aktuell werden rund 8 Prozent des Bedarfs an deutschem Erdgashandel aus heimischer Quelle abgedeckt. Damit trägt die heimische Erzeugung wesentlich zur Sicherung der Versorgung und zur Reduzierung der Abhängigkeit von Importen bei. Etwa 80 Prozent der heimischen Erdgas-Wertschöpfung bleiben in Deutschland - ein klarer Pluspunkt gegenüber Importgas. Dank seiner Vielseitigkeit kann er in vielerlei Hinsicht als Energiequelle genutzt werden.

In jedem zweiten deutschen Haus wird mit Gas geheizt. Doch auch in der Wirtschaft und der Energieerzeugung spielen die fossilen Brennstoffe, die bei der Verfeuerung am wenigsten Kohlendioxid ausstoßen, eine wichtige Rolle. in der Energiegewinnung. In Deutschland wird Erdöl aus über 25 Staaten eingeführt. Zur deutschen Erdölversorgung trugen die Inlandsförderung, vor allem in Schleswig-Holstein und Niedersachsen, 2,4 Prozent bei.

Die Rohölpreise sind ein wichtiger Faktor für die konjunkturelle Dynamik in den Einfuhrländern, auch in Deutschland.

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