Energiebörse Deutschland

Strombörse Deutschland

Der Strompreis in Deutschland wird an der European Energy Exchange (EEX) in Leipzig notiert. Elektrizitätsbörse - Stromhandelsplatz Aufgrund des Ausbaus der regenerativen Energiequellen in Deutschland ist ein wesentlicher Teil der Stromerzeugung witterungsabhängig und nur bedingt planbar. In Norwegen wurde 1993 die erste europäische Elektrizitätsbörse in Gang gesetzt. Der Strompreis in Deutschland wird an der European Energy Exchange (EEX) in Leipzig notiert.

Allerdings ist durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energiequellen in Deutschland ein erheblicher Teil der Stromerzeugung witterungsabhängig und nur bedingt planbar. Die Entwicklung von Börsensystemen für Energiequellen erfolgte ab der Hälfte der 80er Jahre durch den inzwischen für Bilanzfälschung und Insolvenz bekannten Amerikaner Enron.

In Norwegen wurde 1993 die erste europäische Elektrizitätsbörse in Gang gesetzt. Heute ist Nordpool der bedeutendste Energiehandelsplatz in Nordeuropa. Der Strompreis in Deutschland wird an der European Energy Exchange in Leipzig notiert. Sie ist nach Teilnehmerzahl und Börsenumsatz die grösste Elektrizitätsbörse Kontinentaleuropas. Gegründet wurde sie 2002 durch den Zusammenschluss der European Energy Exchange und der Leipziger Energiebörse (LPX).

Rund 200 Handelspartner aus verschiedenen Staaten handeln dort heute mit Elektrizität, Erdgas, Kohle, Ölemissionszertifikaten und anderen Handelsprodukten. So können Energieversorger kurzfristig Lieferengpässe schliessen oder Überhänge anbieten. Abhängig von der Witterung und der Nachfrage kann der hier angebotene Elektrizität über dem Durchschnitt liegen oder gar nicht. Ein Großteil des an der Börse erzeugten grünen Stroms wird von den vier Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland vermarktet.

In Deutschland sind neben der Elektrizitätsbörse auch diverse Grosshandelsplattformen, auf denen sich die Partner bekannt sind, vertreten. Die Handelsvolumina dieser Handelsplattformen liegen klar über den Mengen an der Börse. Wenn der Strompreis an der Börse sinkt, können Energielieferanten billiger zukaufen. Zudem ist die Strombeschaffung ein langfristiges Thema und die kurzfristigen Preisänderungen haben wenig Einfluss auf die Durchschnittsbeschaffungskosten der Stromlieferanten.

Deshalb sollten die privaten Konsumenten nicht darauf vertrauen, dass ihr Stromlieferant billig an der Börse kauft und diese Vorzüge weiterleitet, sondern sich selbst nach den billigsten Stromlieferanten umsehen.

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