Energiebereitstellung Muskel

Muskel-Energieversorgung

Was immer wir tun, wir verbrauchen ständig Energie im Körper. Der Muskel hat nicht genug Sauerstoff für den aeroben Abbau durch Zellatmung. Im Muskel liegt die Energie meist in Form von Adenosintriphosphat (ATP) vor. Dies ist fast ausschließlich auf die im Muskel gespeicherten energiereichen Phosphate Adenosintriphosphat (ATP) und Phosphokreatin (PCr) zurückzuführen. Diese Energie kann aus Kohlenhydraten, Fett oder Eiweiß gewonnen werden.

6.8 Energieversorgung| Bewegungssystem

Bei der Kontraktion von Muskel-Fasern brauchen sie Kraft in ATP. Diese ist jedoch bereits nach 2 bis 3 Muskelzusammenziehungen erschöpft, d.h. sehr zügig, und der Zellmetabolismus muss ATP in Bruchteilen einer Sekunde abgeben. Das schnelle aber auch kleine Reservoir ist Creatinphosphat, das seine Phosphat-Gruppe auf ADP überträgt. Die Kreatinphosphatspaltung sorgt für ca. 10 s Zeit.

Die ATP Bildung beginnt mit dem Abbaus von Glukose, während der Organismus die Kreatinphosphat-Reserven ausnutzt. Da sich der Bedarf des Körpers bei der Ausübung seiner Tätigkeit um das 500-fache erhöht, versorgt das Herz des Körpers den bei Beginn der Tätigkeit noch schlecht versorgten Muskel nicht ausreichend mit ausreichend Luft für den anaeroben Sauerstoffabbau durch das Atmen. Die Glukose wird daher durch Fermentation zu Lactat, auch Lactat oder Lactat bezeichnet, in anaerobem Zustand zersetzt.

Dadurch werden nur zwei Molekülen ATP pro Glukosemolekül bereitgestellt, aber die Milchsäurefermentation ist rascher als die Atmung der Zellen (sie enthält 38 Molekülen ATP). Die Blutzirkulation wird in diesen 1 bis 2 min gesteigert, so dass der Muskel genügend Luftsauerstoff für den anaeroben Abbauprozess bekommt. Schlägt diese gesteigerte Blutzirkulation fehl, "übersäuert" der Muskel und kann daher nicht mehr arbeiten.

Jetzt wird der Muskel in der Aerobicphase mit genügend Luftsauerstoff versorgt, um das erforderliche ATP durch zelluläre Atmung zu erhalten. Die anaerobe und aerobe ATP-Bildung erfordert, dass hochenergetische "Kraftstoffe" wie Glukose aus dem Körper in den Muskel eingebracht werden. Der Blutzuckerspiegel sinkt bei sportlicher Betätigung sehr schnell, da das Produkt nur 5 g Glukose hat.

Glycogen wird in der Lunge und den Muskelzellen in Glukose zerlegt und ins Gehirn abgelassen. Die Muskulatur muss nach etwa zwei Arbeitsstunden auf andere Kraftstoffe wie z. B. Fett umsteigen. Da die ATP Bildung aus Fett mehr Luftsauerstoff benötigt, ist die maximal mögliche Aerobieleistung bei der Anwendung von Fett geringer.

Energieversorgung im Muskel

Die Energiezufuhr erfolgt bei geringer Belastung mit Hilfe von Luftsauerstoff (aerob) bei hoher Belastung ohne Luftsauerstoff (anaerob). Zudem wird bei sehr hoher Belastung mehr Lactat (Milchsäure) produziert, als der Organismus sofort abbaut. Wird zu viel Lactat produziert, redet der Athlet gern über Azidose. Man weiß, bei welchen Lactatwerten die Energiezufuhr von aerob zu anaerob oder von Alactacit zu Lactacit umgeschaltet wird.

Daraus können Sie ersehen, an welchen Schwellenwerten der Sportler trainiert, um seine Fatburning während des Trainings zu verbessern oder seine Gesundheit nicht zu überfordern. Auf diese Weise können auch Höchstleistung und Leistungstraining optimiert werden. Mit den Werten einer Laktatdiagnostik kann Ihr persönlicher Coach das für Sie beste Ergebnis erzielen.

Beim Ausdauersportler ist ein bestimmter Fettanteil im Organismus von Bedeutung. Wenn zu wenig Körperfett verbrannt wird und die Kohlenhydratspeicher aufgebraucht sind, kann die Muskulatur bei längeren Verbrennungen befallen werden. Genießen Sie Ihr Studium!

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