Energiebereitstellung im Körper

Die Energieversorgung im Körper

Aktivität ist in der Regel körperliche Arbeit, d.h. Muskelarbeit. Inwiefern gewinnt unser Körper seine Energie für die sportliche Leistung? Es ist nicht immer genügend Sauerstoff im Körper vorhanden.

Aus den drei Energieträgern gewinnt der Körper. von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen seine Energie.

Der Energiehaushalt im Muskulatur in 4 Stufen

In unserem Körper gibt es mehrere Anwendungsmöglichkeiten, um Energie im Bereich der Muskeln bereitzustellen. In der Regel ist die Energiezufuhr im Muskeln ausdauernd. Lediglich im Ernstfall oder in der ersten Phase der Muskelkontraktion findet die Energiezufuhr anaerob (bis zu ca. 60 Sekunden) statt. Anschließend (über 60 Sekunden) nimmt der Nährstoffreflex die Energiezufuhr der Muskelmasse auf. All diese Energieversorgungsformen werden in diesem Artikel kurz dargestellt und erläutert.

Detaillierte Erläuterungen zu den verschiedenen Arten der Energieversorgung erhalten Sie im Artikel Die Zellen - Struktur und Funktionsweise. Creatinphosphat spaltet sich bei entsprechendem Gebrauch in Creatin und Phospat auf. Es wird kein künstlicher Luftsauerstoff verbraucht (anaerob). Dabei wird die freigesetzte Wärme unmittelbar zum Bau von ATP aus ADP und Phospat ausgenutzt. Ausreichend für ca. 3-10 Sek. Auslastung.

Das ATP ist ein Energiereservoir in unserer Muskelmasse, das sich bei Bedürftigkeit in ADP und Phospat auflöst und dabei Energien freisetzt. Dieses Material genügt bei voller Auslastung nur für ca. 2-3 s. Der Glykolyseprozess erfolgt dauerhaft im Zellinneren der (Muskel-)Zellen. Im Ruhezustand oder bei niedriger Last wird nahezu die gesamte durch die Glycolyse erzeugte Wärme verbraucht.

Mit einer ungefähren maximalen Last (95 %) oder zu Anfang einer Dauerlast ist die Leistung für ca. 60 s ausreichend. Der Nährstoffreflex wirkt nach ca. 60 Sek. und stellt sicher, dass der Muskel ausreichend mit NÃ??hrstoffen (Sauerstoff, Glukose, etc.) versorgt wird. Der Atemzug nimmt zu, um mehr Zeit für die Sauerstoffversorgung zu haben.

Stoffwechsel, bei dem ein Sauerstoffbedarf besteht und Milchsaft (= Laktat) gebildet wird. Die Organismen nutzen 2 unterschiedliche Energiequellen: Kohlehydrate und Fette. Der Energieertrag erfolgt in den Zentren der Zelle (Mitochondrien = Kernkraftwerke ) und ist je nach Last für mehrere Wellen.

Energieversorgung - Funktionen, Aufgaben & Erkrankungen

Die Muskulatur benötigt für ihre Funktion viel Zeit. Der Energiebezug kann durch den Ab- und Umbau von Nahrungsmitteln auf vielfältige Weise sichergestellt werden. Wie sieht die Energieversorgung aus? Die Muskulatur benötigt für ihre Funktion viel Zeit. Der Energiebezug kann auf unterschiedliche Weise sichergestellt werden. Das Bereitstellen von Strom für Muskelaktivitäten ist auf 4 Arten möglich.

Die verschiedenen Varianten sind in Bezug auf die Schnelligkeit und die Energiemenge, die sie abgeben können, unterschiedlich. Welche dieser Prozesse zur Energieversorgung genutzt wird, hängt von der Stärke der Muskeltätigkeit ab. Im anaeroben (ohne Sauerstoffbeteiligung) Alaktasäure (ohne Laktatangriff) Prozess sorgen der ATP-Speicher ( "Adenosintriphosphat") und der Creatinphosphatspeicher für kurzfristige Aufladung. Bei allen anderen Prozessen ist die Anwesenheit von Glukose oder Speisefettsäuren erforderlich.

Es wird ATP (Adenosintriphosphat) in unterschiedlichen Konzentrationen durch kompletten oder lückenhaften Abbaubetrieb abgegeben. Während der Energiegewinnung aus anaerober Milchsäure wird Glycogen, die Speicherungsform der Glukose, vollständig abgespalten. Sie produziert Milchsaft und wenig Strom, der für 15 - 45 Sekunden reicht, für Spitzensportler für 60 Sekunden intensiver Leistung. Bei lang anhaltenden sportlichen Aktivitäten mit geringer IntensitÃ?t wird die gesamte eingesetzte Kraft aus der vollstÃ?ndigen thermischen Verwertung von Glukose oder FettsÃ?uren in strombedingten (unter Sauerstoffverbrauch) Energieerzeugungsprozessen in den Zellteilungen der Muskelelemente gewonnen.

Die Muskulatur benötigt für ihre Funktion viel Zeit. Diese werden in mechanischer Weise umgesetzt, um Gelenken zu verschieben oder Körperpartien zu fixieren. Allerdings ist der mechnische Effizienz sehr niedrig, da nur etwa ein Viertel der zur Verfügung gestellten Energien für kinetische Anforderungen ausgenutzt wird. Die restlichen werden in Gestalt von Hitze gebrannt, die entweder nach draußen abgestrahlt oder zur Aufrechterhaltung der körperlichen Temperatur verwendet wird.

Athleten, für die schnelles oder anstrengendes Bewegen über einen kurzen Zeitraum hinweg von Bedeutung ist, ziehen ihre Kraft aus den im Blutplasma der Muskulatur befindlichen Energieressourcen. Zu den typischen sportlichen Betätigungen, die 40 - 60 Sek. bei Höchstleistung dauern, gehören die 400 m lange Laufstrecke, 500 m Eisschnelllauf oder 1000 m lange Bahnradrennen, aber auch ein langer Schlusssprint am Ende eines Langstreckenlaufs.

Der Energiebedarf für diese Tätigkeiten stammt aus dem anaeroben Energieumsatz der Milchsäure. Im Falle einer dauerhaften Sportart mit geringer Intensitätsstufe muss die Lebensenergie konstant ohne Stoffe zugeführt werden, was zu einer Abtreibung führt. Erreicht wird dies durch die komplette Verarbeitung von Glukose und Speisefettsäuren aus Kohlehydraten und Fett.

Beide Energiequellen enden nach unterschiedlichen Abbauetappen als Acetylcoenzym A im Citratzyklus, wo sie unter hohem Sauerstoffbedarf abbaubar sind und wesentlich mehr Strom bereitstellen als die anaerobe Glukolyse. Es ist wichtig zu beachten, dass die körpereigenen Fettansammlungen viel längere Zeit als die Kohlenhydratzufuhr zur Verfügung stellen können, jedoch mit geringerer Aktivität. Sämtliche Krankheiten, die den Degradation, Transfer und die Absorption von Fettstoffen und Glukose behindern, haben nachteilige Auswirkungen auf die Energieversorgung.

Zuckerkrankheit beeinflusst in erster Linie die Glukoseaufnahme aus dem Körper in die Zelle, für die Insulin erforderlich ist. Die erhöhte Präsenz von Insulin begünstigt die Umwandlung von Glukose in seine Speicherungsform Glukogen und die Entstehung von Lagerfett, das die Mobilisierung dieser Stoffe zur Energieversorgung hemmt. Bei diesen Krankheiten wird das Verhältnis zwischen Fettansammlung und -speicherung auf der einen Seite und Degradation und Transporte auf der anderen Seite durch enzymatische Störungen mit Auswirkung auf die Gesamtleistung unterbrochen.

Erbgutveränderungen führen bei mitochondrialen Krankheiten zu Beeinträchtigungen der Atemkette, was für den anaeroben Glukoseabbau von Bedeutung ist. Infolgedessen wird ATP entweder nicht oder nur in geringem Umfang geformt und als Energiequelle zur VerfÃ?gung gestellt. Für die Energieversorgung wird ATP verwendet. Im Falle der Glykogenspeicherkrankheit (die am bekanntesten ist die Pompesche Krankheit) wird die Umsetzung von Glukogen in Glukose durch genetische Defekte beeinträchtigt.

Was haben Sie zum Themenbereich Energieversorgung an Erfahrung und Informationen?

Auch interessant

Mehr zum Thema