Energiebedarf Kwh

Strombedarf Kwh

Eine zweite Skala zeigt, wie viel Energie verschiedene Gebäudetypen verbrauchen. Welche Bedeutung hat kWh/m2a im Ausweis? Häufig fragen sie, was der Begriff "kWh/m²a" im Energiepass ist. "Was sagt dieser Stellenwert über mein Haus aus, außer der graphischen Einteilung auf der Skala", ist eine häufig aufgeworfene Fragestellung. Letztendlich ergibt dieser die Richtwerte für den Energiebedarf eines Hauses in kWh (Kilowattstunden) pro m² und Jahr (a).

Daraus lässt sich nun ableiten, dass bei einem Energieparameter von 90,85 kWh/m²a pro Jahr 90,85 kWh Strom pro m² benötigt werden. Unter der Annahme, dass das Haus über die Energiequelle Öl verfügt, müssen Sie nur den energetischen Kennwert von kWh in l umwandeln und können bereits jetzt feststellen, wie hoch die voraussichtlichen Heizungskosten für ein solches Haus pro Jahr sein können.

Damit dies für jeden einzelnen Wärmeträger möglich ist, sind in der Grafik die jeweiligen Umwandlungsfaktoren für jeden Wärmeträger angegeben. Man sieht, dass der Umrechnungsfaktor für die Umwandlung von Litern in kWh 10 ist. Die Berechnung sieht also so aus: 90,85 kWh dividiert durch 10 = 9,085 l/m² und Jahr.

Zum Beispiel würde ein Wohnhaus mit 130 m² WohnflÃ?che 1.181,05 l pro Jahr benötigen. Mit einem angenommenen Bruttoheizölpreis von 0,60 EUR pro l würde dies zu monatlichen Heizenergiekosten von 59,05 EUR führen. Der Energieeffizienzausweis bedeutet: 4,67 von 5 möglichen Punktwerten, bezogen auf 3 abgegebene Stimmrechte.

Wie viel kostet eine Duschkabine und ein Bad? - 2003

Heizen und Warmwassererzeugung sind die "großen Energieverbraucher" im Haus. Der Heizwärmebedarf von Gebäuden sinkt seit Jahren durch den Ersatz von veralteten Heizkesseln und eine bessere Isolierung, während der Bedarf an Heizwasser nach wie vor hoch oder gar steigend ist. Energiesparende und wirtschaftliche Lösungsansätze für die Trinkwassererwärmung sind daher gefordert.

Warmwasserbereiter werden mit Gas oder Elektrizität angetrieben. Wenn Sie über die Warmwasserkosten nachdenken, sollten Sie nicht nur die Beschaffungskosten für die Warmwasserbereitungsanlagen, sondern vor allem die Stromkosten betrachten, denn sie sind nicht wiederkehrend, sondern stellen eine ständige Belastung des Haushaltsbudgets als verbrauchsabhängige Ausgaben dar. Wasser- und Energiepreise wurden berücksichtigt. Dabei wurden zwei gemeinsame Wasserheizsysteme ausgewählt: ein Gas-Kombi-Wassererhitzer (Durchlauferhitzer) und ein elektrischer Durchflusserhitzer.

Das ergibt einen Wasserpreis von 9 Cents für eine Duschkabine (50 Liter) und 21 Cents für ein Vollbad (120 Liter). Der Energiebedarf für die Erdgasanlage wurde mit 2,42 kWh (Dusche) und 5,80 kWh (Vollbad), für die Elektroanlage mit 1,69 kWh (Dusche) und 4,05 kWh (Vollbad) angenommen.

Die Strompreise lagen bei 15,31 ct/kWh und für Biogas bei 3,31 ct/kWh. Das ergibt 83 Cents für die elektrische Wassererwärmung gegenüber 40 Cents für die Erdgas-Wassererwärmung. Eine Dusche kostet 35 Cents (Strom) oder 17 Cents (Gas) - das bedeutet eine Einsparung von 66 Euros pro Jahr für eine Tagesdusche.

Die klaren ökologischen Vorteile sprachen auch für Erdgas: Durch die schadstoffarme Verfeuerung muss im Gegensatz zu Elektrizität kein Gas mit großen Verlustleistungen in sekundäre Energie umgerechnet werden.

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