Energie durch Biomasse

Mit Biomasse zur Energie

Engpässe, zum Beispiel durch schlechte Ernten. Der Gesamtenergieverbrauch wird zu zwölf Prozent durch Biomasse gedeckt. Der in der pflanzlichen Biomasse gespeicherte Strom stammt aus der Sonneneinstrahlung. Die Energie aus Biomasse kann durch Verbrennung, Vergasung oder Verflüssigung freigesetzt werden, wie sie zuvor durch das Wachstum von Kohlenstoff aufgenommen wurde.

Inwieweit ist die Energieerzeugung mit Biomasse möglich?

Der Energiewandel ist ein großes Diskussionsthema, denn die gleichzeitig so schädigenden und bedrohlichen Atomkraftwerke sollen endlich ganz abgeschaltet werden. Dabei wird vor allem die Energieerzeugung aus Biomasse weiterveredelt. Biomasse ist eine Substanz, die von Tieren, Menschen und Anlagen oder aus biologischem Anbau stammt. Das ist eine besonders kostbare Energie, die noch viele Jahre verfügbar sein wird, denn sie wird nie auslaufen.

Mithilfe dieser Biomasse können unterschiedliche Energieformen erzeugt werden, so dass auch die Stromerzeugung problemlos möglich ist. Wenn Sie Elektrizität produzieren wollen, wird die entsprechende Menge im Voraus verbrannt. Die Energieerzeugung erfolgt hauptsächlich in Biogas- oder großen Biomasse-Kraftwerken. Auch hier kann sehr solide Biomasse aufbereitet werden.

Altholz oder Industrieholz muss nicht mehr beseitigt werden, sondern ist wertvoll. Es ist möglich, aus einem Kilogramm Brennholz ca. vier kWh Elektrizität zu erzeugen. Biomasse ist nicht nur eine wichtige Stromquelle. Hitze und Brennstoffe können auch aus flüssigen, gasförmigen oder festen Biomasse gewonnen werden.

Nicht umsonst wird die Erzeugung von Energie aus Biomasse immer populärer. Darüber hinaus werden Abfälle auch zur Erzeugung von Energie genutzt. Diese Form der Stromerzeugung ist in der Agrarwirtschaft besonders beliebt, da sie den Bauern ein zweites Standbein gibt. Auch in den kommenden Jahren wird die Stromerzeugung aus Biomasse weiter zunehmen, und zwar rund um die Uhr und mit flexibler Nutzung.

Biokraftstoffe und Biomasse für Biomasseanlagen | Biokraftstoffe | Regenerative Energieträger

Das sind regenerative Energiequellen wie z. B. Hölzer, Pflanzenreste und Gülle. Die Nutzung von Biomasse als Energielieferant ist ein thermochemischer Vorgang organischer Substanzen. Die fossilen Brennstoffe wie Öl, Steinkohle und Gas sind keine Biomasse. Der in der Pflanzenbiomasse enthaltene Strom kommt aus der Sonneneinstrahlung. Bei der Fotosynthese werden in der Pflanze mit Wärmeenergie Kohlehydrate erzeugt.

Allerdings sind die Forscher dabei, die Effizienz durch genetische Manipulation zu steigern. Die Biomasse wird durch Erhitzen und Abtrocknen in einen Kraftstoff umgewandelt. Dabei kann es sich um feste (z.B. Holzkohle), gasförmige (z.B. Pyrolysegas) oder flüssige (z.B. Ethanol) Kraftstoffe handeln. Sie können in Gas- und Dampfturbinen, Brennkraftmaschinen oder in Biomasse-Heizkraftwerken eingesetzt werden.

Die eingespeicherte Energie kann sowohl in Elektrizität als auch in Hitze umgewandelt werden. Auch als Treibstoff für Kraftfahrzeuge kann Biomasse eingesetzt werden. Dies wird als BtL-Brennstoff (Biomass zu flüssig ) genannt. Darüber hinaus wird Biomasse als Tierfutter eingesetzt und fungiert als Nahrungs- und Energieträger. Der Vorteil gegenüber anderen erneuerbaren Energieträgern liegt in der guten Speicherkapazität und der fast weltweiten Erreichbarkeit.

Zudem gibt es keine begrenzten Reserven an fossilem Brennstoff durch das Wiederwachstum. Biomasse hat im Gegensatz zu Steinkohle einen wesentlich niedrigeren Aschegehalt, aber auch eine wesentlich geringere Energiereserven. Außerdem entsteht bei der thermischen Verwertung (Energieumwandlung) das Klimagas Kohlendioxid (CO2).

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