Enbw Strom Tarife

Elektrizitätstarife Enbw

Sie sind von einem Stromausfall betroffen? Die teuerste Art zu laden ist beim Energieversorger EnBW. Ladesäulencheck 2018: Teuer Strom und Tarifdschungel Das Aufladen an Stromtankstellen in Deutschland ist oft noch viel zu aufwendig. Das Ökostromunternehmen Lichtblick hat seine zweite Untersuchung zur Ladetechnik in Deutschland vorlegt. Zusammen mit dem Institut für Marktforschung Statistik wurden die elf grössten Tankstellenbetreiber und deren Tarife, Zugangsoptionen und Regionalverteilung erforscht.

Die Folge: Der Zugriff und die Bedienung der Tankstellen ist für Elektroautofahrer alles andere als benutzerfreundlich.

Verwirrende Preisstrukturen, unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen und nicht standardisierte Abrechnungsverfahren kennzeichnen den Gesamtmarkt. "Das Ladesystem ist ein chaotisches Flickwerk. In Deutschland wollen und benötigen wir eine schnelle Umkehr. Das ist aber nicht möglich", sagt Gero Lücking, Managing Director Energy Management der Licht-Blick SE. Aber auch der Lade-Strom ist relativ teuer: Sieben der elf betrachteten Ladestellenbetreiber haben einen Preis, der signifikant über dem Durchschnitt der Kilowattstundenpreise für Haushaltsstrom (derzeit rund 29,4 Cent) liegen.

Ein Elektroautofahrer beispielsweise bezahlt derzeit 46,7 Cents pro kWh bei den Münchner Stadtwerken und 44,3 Cents pro kWh bei Allego in Berlin. Die teuerste Art zu berechnen ist beim Energielieferanten EnBW. Derzeit sind dort 54,5 Cents pro kWh zu haben. Mit 13,3 Cents ist das Aufladen bei Mainova wesentlich billiger als bei Strom aus dem Haushalt.

Und auch die Leipziger und die RheinEnergie liefern ihren Strom derzeit noch völlig kostenlos. Beispielsweise bewirtschaftet EWE rund 90 Prozent der rund 500 staatlichen Ladestationen im eigenen Netzbereich in der Region Weser-Elbe. "Aufgrund des fehlenden Wettbewerbs kann der Netzbetreiber den Betrag, die Tarife und Bedingungen für eine wettbewerbsfreie Abgabe weit über dem Haushaltsstrompreis festlegen", erläutert Gero Lücking.

Deshalb verlangt Lichtblick ein völlig neuartiges Versorgungskonzept für die Ladeinfrastruktur: "Der Kunde soll seinen Haushaltstarif an jeder Ladestelle auffüllen können. Dafür müssen die Ladestationen in die Netze geschlagen werden", so Lücking. Und weiter: "Wettbewerb ist nur an der Ladestation möglich, der Autofahrer entscheidet sich für seinen Bahnstromlieferanten genauso wie heute für seinen Hausstromlieferanten.

Auf diese Weise kann jeder Besitzer eines Elektroautos an jeder beliebigen Ladestation den Strompreis seines bevorzugten Lieferanten mit einer Tankkarte aufladen.

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