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Mit MDM, MAM oder EMM? Unternehmens-Smartphones steuern können Sie | IX. Aber welcher Service für das Management von Firmengeräten und BYOD flood fokussiert sich auf welche Funkion? Eine Übersicht über die Provider finden Sie in einem Beitrag des derzeitigen eX. Ein MDM-System ( "Mobile Device Management") stellt Grundfunktionen zur Verfügung.

Mit dem Beitrag "Angeleint" des heutigen Systems erhalten Systemadministratoren einen Einblick in Provider, Services und deren Funktion.

Der Administrator muss in erster Linie ein klassisches MDM-System und verwandte Dienste wie eine MAM- oder EMM-Umgebung abgrenzen. Ersteres beinhaltet in der Regel Funktionalitäten für die Aktualisierung des Betriebsystems, das Anlegen des Benutzerkontos und das Verschließen sowie im schlimmsten Falle das Löschen des MAM. Allerdings ist das früher bevorzugte App-Wrapping bei den meisten Providern nicht mehr dabei.

Wenn ein Service alle Funktionalitäten vereint, heißt er Enterprisemobility Management (EMM). Allerdings verwischen die Abgrenzungen immer mehr: Provider verpacken oft MAM-Funktionalitäten in einem Gehäuse mit dem MDM-System. Was die zu betreuenden Betriebssysteme angeht, steht nach wie vor eindeutig im Vordergrund: Kein Provider kommt ohne Apples I-Phone aus. Auch die Provider setzen immer mehr auf den Schreibtisch - daher sollten alle Computer, ob nun ortsfest oder beweglich, über einen einzigen Service verwaltet werden können.

Detaillierte Auflistung der untersuchten Firmen und Angaben zu den Funktionalitäten, unterstützen Betriebsystemen und Lizenz der Services findet sich im Aufsatz. Vgl. auch: Angeleint, Administration: Smartphones und Tabletts managen, S. 8/2017, S. 72.

EMM: Marktüberblick über Anbieter mit Schwerpunkt Datensicherheit

Zur Erfüllung der Sicherheitsanforderungen der deutschen Nutzer wurden in diese Übersicht nur solche EMM-Lösungen aufgenommen, die einen besonders starken Zusammenhang zu Deutschland und Europa aufweisen. Im zweiten Artikel der Reihe der vielteiligen Artikel zum Mobilitätsmanagement von Unternehmen geht es um Lösungsanbieter, die nicht unter den Patriot Act fielen, der der USRegierung einen umfassenden Zugang zu Informationen gibt.

Auf dem MDM-Markt ist die 7P MDM 5.0 von 7 Prinzipien erhältlich. Heute beschäftigt das Traditionsunternehmen rund 700 Mitarbeitende, davon 50 Entwicklungsingenieure, und betreut rund 300'000 Endgeräte in aller Welt. 7 Prinzipien hat seit 2008 einen MDM-Dienst aus der Wolke angeboten, einen der ersten seiner Zeit. Die 7 Prinzipien ist ein deutscher Betrieb mit einem deutschem Warenzeichen.

Der Lösungsansatz für 7 Prinzipien kam zunächst vom estischen Provider Fromdistance, der dann von Numara gekauft wurde. Der US-Spezialist BMC hat das Gerät an 7 Prinzipien verkauft, weil er sich für den Einsatz von MDM als Partner von Airwatch aussprach. Die Firma ist ausschliesslich in der Schweiz und in Deutschland tätig.

Gegründet wurde das im Jahr 2011 und beschäftigt zehn Angestellte. Seit 2013 ist das Programm auf dem Markt, die aktuelle Variante ist der Enterprisemobile Manger 2014. 20 Jahre Berufserfahrung hat Sahin Tuclar im Bereich des Gerätemanagements. Die Gesellschaft und deren Erzeugnisse versteht den Konzern bewußt als Gegenpol zu den US-Lieferanten.

Die Alleinstellungsmerkmale seiner Lösungen liegen für ihn in ihrer Schlichtheit - laut Tuguclar würden die meisten Nutzer sowieso nur eine Hand voll von der zumeist verfügbaren Funktionsfülle aufwenden. Darüber hinaus wird an einer ebenfalls sprachverschlüsselten und im zweiten Vierteljahr auf den Markt kommen. Cortado, ein international tätiges Familienunternehmen mit 250 Beschäftigten, ist seit 2001 auf dem Weltmarkt tätig und firmierte zunächst unter dem Namen Thin Print.

Der Cortado Corporate Server ist seit 2012 auch als MDM-Produkt erhältlich. Die Firma hat rund 18.000 Firmenkunden auf der ganzen Welt, wie viele von ihnen die MDM-Lösung einsetzen, ist ungeklärt. Cortado beschreibt den USP als besonders komfortable Dateifreigabe, die Druckmöglichkeit aus einer über das WLAN erreichbaren Applikation auf dem Printer und die generell leichte Integration.

In sicherheitstechnischer Hinsicht ist zu erwähnen, dass Cortado seinen Hauptsitz in Berlin hat, in den USA aber eine eigenständige Tochtergesellschaft hat. Die deutsche AG wird von Carsten Mickeleit geleitet. Jeder, der sich für den Cortado Corparate Server entschieden hat, ist immer vor den amerikanischen Behörden geschützt.

Kasperskys versteht sich als global tätiges Großunternehmen mit russischer Herkunft. Der vor allem für seine Antiviren- und andere Sicherheits-Software bekannte Hersteller im deutschen Sprachraum hat 180 von rund 2.800 Beschäftigten in Deutschland. In Russland wird geforscht und entwickelt, in Deutschland wird der Verkauf und die Technologie betrieben. Kaspersky Security for Mobile EMM ist ab Jänner 2013 Teil der Kaspersky Endpoint Security for Business-Lösung.

Laut Aussage des Herstellers bietet sich die Anwendung für eine vergleichsweise einheitliche mobile Gerätebasis und für Benutzer an, die eine einfache, in die Kaspersky-Lösung integrierbare und zentral verwaltbare Anwendungssoftware für alle Endpunkte anstreben. Das Unternehmen beschaeftigt 200 Personen und 40 in Deutschland. Datomo Mobile Device Manager 3.14. Das Programm unterstützt mehr als eine Millionen Geräte.

Die deutschen Marktanteile am Gesamtabsatz liegen bei über 50 %. Die Datomo wird zum Teil von anderen Herstellern als OEM-Lösung verwendet, aber das Untenehmen gibt keinen davon preis. SAP ist eines der führenden Softwarehäuser der Welt. Der 1972 gegründete Software-Spezialist beschäftigt heute mehr als 66.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 180 LÃ?ndern, betreut 235.000 Kundinnen und Kunden und erwirtschaftete im Jahr 2013 einen Umsatz von rund 17 Mrd. Dollars.

Nach der Übernahme von Sony Ericsson im Jahr 2007 wird EMM/MDM angeboten. Mittlerweile gibt es ein Produktbündel aus SAP Afaria, SAP Mobiles Dokument und SAP Applikationsschutz von Mocana, das wesentliche Funktionalitäten der EMM vereint. Gegenwärtig hat das in Walldorf ansässige Untenehmen noch seinen Sitz, aber es gibt Spekulationen über einen Umzug in die USA, was SAP zu einem amerikanischem Konzern machen würde - inklusive aller damit zusammenhängenden Datenschutzprobleme.

Seit 1992 ist die Firma auf dem Weltmarkt tätig. In Deutschland sind 450 Personen und 2400 Personen in der ganzen Welt für das Geschäft tätig. Darüber hinaus wird seit 2007 ein zunächst selbst entwickeltes MDM System von der Firma Lenzing GmbH vertrieben. Im Jahr 2012 übernahm die Firma den Dortmunder Anbieter Dialoge und stellte ihr eigenes Angebot ein. Die Dialoglösung wird heute unter dem Namen Snapshot Mobile Control 3.5 vertrieben.

Sophos legt besonderen Wert auf die Benutzerfreundlichkeit und den Roll-Out der Softwarelösungen. Das mittelständische Unternehmen beschÃ?ftigt fast 40 Personen und hat TARMAC in der Variante 2 als MDM-Lösung fÃ?r die iOS-Umgebung seit drei Jahren auf dem Markt. Mehr Beiträge in der Reihe zum Thema Mobilitätsmanagement im Unternehmen:

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