Einspeisevergütung Windkraft 2017

Vergütungssatz für Windkraft 2017

zur Inanspruchnahme der Vergütung nach dem EEG 2017. Überblick: Offshore-Windenergievergütung Ein Schwerpunkt aus der Perspektive der Offshore-Windenergie ist die Erweiterung des optional erhältlichen Verdichtungsmodells um zwei Jahre, d.h. bis zum Stichtag 2019 Das EEG 2014 schreibt für alle neuen Anlagen eine obligatorische Vermarktung im so genannten Marktprämiemodell vor. Für die vor dem Stichtag des Gesetzes 2014 in Betrieb genommenen Windparks auf See stehen zwei verschiedene Vergütungsmodelle zur Verfügung:

Nach dem so genannten Kompressionsmodell kann im Jahr 2020 keine Entschädigung gefordert werden. Die Höhe der Vergütungssätze für Windparks auf See, die nach dem Stichtag des Betriebs nach dem Stichtag des Jahresabschlusses 2020 in Kraft treten, wird im Wege einer öffentlichen Aufforderung festgelegt. Weitere Angaben zum derzeitigen allgemeinen Stand des Verfahrens sind hier und zu den konkreten Ausschreibungsfragen im Zusammenhang mit der Offshore-Windenergie hier zu entnehmen.

Der Tarif im Kompressionsmodell wird ab dem Jahr 2018 einmal um jeweils ca. 5,15 Prozentpunkte und im Grundmodell um 0,5 Prozentpunkte bzw. ca. 3,25 Prozentpunkte sinken. Per Konsens zum Stichtag 31. Dezember 2020 wird die Entlohnung im Grundmodell wieder sinken, und zwar um 1,0 Cents pro kWh. Dies bedeutet eine Verringerung der Vergütungen um rund siebenProzentpunkte.

Darin ist vorgesehen, dass die finanzielle Unterstützung für Elektrizität aus regenerativen Energiequellen bis längstens 2017 im Ausschreibungsverfahren und nicht wie bisher über die gesetzlichen Fördertarife geregelt wird. Weitere Angaben zum derzeitigen allgemeinen Stand des Verfahrens sind hier und zu den konkreten Ausschreibungsfragen im Zusammenhang mit der Offshore-Windenergie hier zu entnehmen. Bis Ende 2020 hatte die BNetzA - unter Einbeziehung der vorhandenen bedingungslosen Netzanschlussverpflichtungen - das Volumen der zuordenbaren Anschlusskapazitäten auf 6,5 GW (Gigawatt) festgesetzt.

Zur weitestgehenden Erreichung des Ausbauziels von 6,5 GW der installierten Erzeugungskapazität bis 2020 hat die BA die Option, bis zum Stichtag des Jahres 2017 7,7 GW zuzuteilen. Mit der Novellierung des EnWG im Jahr 2014 weist die BNetzA freie Netzleistungen in einem offenen Zuteilungsverfahren vor dem Hintergund der Bindeziele zu.

So hat die Deutsche Bundesnetzagentur die Definition des Verfahrens zur Vergabe von Offshore-Verbindungskapazitäten im Jahr 2014 aufgesetzt. Dementsprechend vergibt die BAnnetzA die Anschlusskapazitäten auf den Verbindungsleitungen an die Bieter. Angesichts des Ausbauziels für Offshore-Anlagen beläuft sich die maximal mögliche Anschlussleistung bis 2020 auf 6,5 GW. Allerdings ist die BBNetzA befugt, diesen Betrag bis zum 31. Dezember 2018 auf 7,7 GW zu steigern.

Darüber hinaus hat die Bundesnetzagentur Vorschriften für die Versteigerungen von Verbindungskapazitäten für den Falle, dass die Bedarfsmenge das Angebotsvolumen übersteigt, aufgestellt. So hat die Bundesnetzagentur im Jänner 2015 1,5 GW zusätzlicher Netzanschlusskapazität zugeteilt. Im Rahmen eines zweiten Kapazitätszuweisungsverfahrens hat die Bundesnetzagentur die Restkapazität von etwas mehr als 200 Megawatt (MW) zuerkannt.

Wegen der Kapazitätsengpässe fand am Donnerstag, den 2. Oktober 2015, eine Cross-Sea-Auktion von Kapazität statt. Durch das abgeschlossene Kapazitätszuweisungsverfahren sind alle Verbindungskapazitäten bis 2020 erschöpft.

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