Eeg Umlagebefreiung

Befreiung von der EEG-Abgabe

sowie die Höhe der EEG-Abgabenbefreiung im Verhältnis zum Stromverbrauch. beeinflusst durch den Wegfall der EEG-Teilabgabenbefreiung. Für den Ausbau der erneuerbaren Energien wird die EEG-Abgabe gezahlt.

Energie-Agentur (dena) - EEG-Freiheit

Dabei werden die anfallenden Erzeugungs- und Einspeisekosten über eine einzige Verteilung auf alle Energieabnehmer - private und gewerbliche Kunden - umgelegt. Weil der Energiepreis ein zentraler Konkurrenzfaktor für die energieintensiven Unternehmungen ist und diese Unternehmungen nicht in eine schlechtere wirtschaftliche Position gebracht werden sollten als ihre internationalen Konkurrenten, hat die Regierung auf die Novelle des EEG am 13. Mai 2014 geantwortet.

Gleichzeitig wurde die Sondervergütung für stromkonsumintensive Betriebe (§§ 63 ff. EEG 2014) überarbeitet. Wen kann man von der EEG-Abgabe ausnehmen? Bewerben können sich sowohl produzierende Betriebe der Fertigungsindustrie als auch Bahnbetreiber. Sind die Bedingungen erfüllt, kann anstelle einer Gesellschaft auch ein unabhängiger Teil der Gesellschaft die Beschränkung der EEG-Abgabe anstreben.

Im Bewerbungsverfahren müssen die Gesellschaften belegen, dass im abgelaufenen geschlossenen Geschäftsjahr: mehr als 1 GWh Elektrizität konsumiert wurden, dass die Strompreisintensität bei mind. 16% lag (Unternehmen auf Listen 1) oder mind. 20% (Unternehmen auf Listen 2), dass sie ein zertifiziertes Wärmemanagementsystem eingerichtet und betrieben haben oder dass sie über einen rechtsgültigen Registrierungs- oder Erneuerungsbescheid der EMAS-Registrierungsstelle verfügen (ab 5 GWh) und dass sie die EMAS-Abgabe bezahlt haben.

Über den Antrag auf Beschränkung der EEG-Abgabe beschließt sie auf der Grundlage der aktuellen Rechtslage. Seit 2014 fordern stromintensive Betriebe mit einem Jahresstromverbrauch von mehr als 5 Gigawattstunden ein nach DIN EN ISO 50001 oder EMAS geprüftes Energie- oder Umweltmanagementsystem. Für diese Anlagen ist eine Zertifizierung erforderlich. Die Senkung der EEG-Abgabe ist für die Begünstigtenunternehmen prinzipiell auf 15 Prozent beschränkt.

Das neue EEG setzt aber auch Ober- und Untergrenzen vor: Für die ermäßigte Abgabe: Betriebe, die im vergangenen Jahr weniger als 10 Gigawattstunden Strom verbraucht haben, müssen für das Verjährungsjahr 2015 kein zugelassenes Energie-, Umweltmanagement oder Alternativsystem unterhalten, wenn sie nachweisen können, dass sie ein solches nicht umsetzen konnten.

Im EEG sind für Gesellschaften, die eine gültige Verjährungsfrist für die gekürzte EEG-Abgabe für das Jahr 2014 bekommen haben, aber nicht alle Anforderungen des EEG 2014 erfüllt haben, folgende Übergangs- und Härtefälle vereinbart worden: Bei all diesen Gesellschaften gilt: Die EEG-Abgabe wird im Jahr 2015 bis 2018 einmal im Jahr auf höchstens das Doppelte des Vorjahreswertes anheben.

In den Jahren 2015 bis 2018 wird die EEG-Abgabe für Gesellschaften, die der ersten Stufe angehören und eine Stromkostenquote von mind. 14% vorweisen können, im Rahmen des Zeitraums 2015 bis 2018 auf höchstens das Doppelte des Vorjahreswertes anheben.

Bei der Einreichung von Anträgen für das Anwendungsjahr 2015 wird für alle Gesellschaften eine längere Annahmefrist vereinbart. Die Antragstellung kann nur in elektronischem Format über das Online-Portal ELAN K2 beim BAFA erfolgen.

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