Eeg Umlage 2013

EEG-Abgabe 2013

In der Grafik sind die Anteile der EEG-Abgabe, die 2013 zur Förderung der erneuerbaren Energien und der anderen Komponenten verwendet wurden, dargestellt. Die EEG-Abgabe beträgt im kommenden Jahr 6.240 ct/kWh. Die BNetzA 2013, TSO 2017a, TSO 2017b und eigene Berechnungen. Die EEG-Abgabe im Jahr 2013 wird 18% des gesamten Endverbraucherpreises ausmachen.

Der genaue Betrag für die EEG-Abgabe im Jahr 2013 haben die vier großen Netzbetreiber veröffentlicht.

Grafik - Fachagentur für Regenerative Energieträger

In der Abbildung sind die im Jahr 2013 für die Förderungen der erneuerbaren Energieträger und der anderen Komponenten verwendeten Beiträge der EEG-Abgabe dargestellt. In der Abbildung sind die im Jahr 2013 für die Förderungen der erneuerbaren Energieträger und der anderen Komponenten verwendeten Beiträge der EEG-Abgabe dargestellt. Im Jahr 2013 macht die Direktförderung von Anlagen zur Nutzung regenerativer Energieträger nur die Haelfte der Gesamtabgabe von 5.277 Cents pro Kilowattstunde aus.

Andere Einflussfaktoren, die die Abgabe beeinflussen, sich aber nicht unmittelbar in der Vergütungen für Strom aus regenerativen Quellen widerspiegeln, sind ein Liquiditätpuffer, die Börsenprämie, der Verdienstordnungseffekt und die Entlastungen für privilegierte Verbraucher, die allein fast ein Viertel der Abgabe im Jahr 2013 ausmachen.

Pressen

Homann: "Die EEG-Abgabe nimmt wie geplant weiter zu." Für die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütte ter Strom-Einspeisung wird im nächsten Jahr eine Abgabe von 6,24 ct/kWh erhoben. Das haben die Fernleitungsnetzbetreiber (TSO) heute angekündigt. Die aktuelle EEG-Umlage beläuft sich auf 5.277 ct/kWh. Der EEG-Entgelt wird von den Übertragungsnetzbetreibern am 16. November eines jeden Jahres für das folgende Jahr angekündigt.

"Wesentliche Ursachen für den Zuwachs sind der Preisverfall an der Börse und die Aufnahme von nach dem EEG geförderten Kraftwerken. Erstmalig sind in dieser Zahl Offshore-Windenergieanlagen in erheblichem Maße enthalten", so Homann weiter. In Summe prognostizierten die Übertragungsnetzbetreiber nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für 2014 eine Einspeisevergütung von 21,5 Milliarden EUR.

Gegenläufig wirken sich die erwarteten Vermarktungsumsätze an der Elektrizitätsbörse in der Größenordnung von 2,2 Mrd. EUR aus. Der Unterschied zwischen prognostizierter Einspeisevergütung und Marketingerlösen ist Hauptbestandteil der EEG-Abgabe. Mit zunehmendem Rückgang des Börsenkursniveaus ist die durch die EEG-Abgabe zu tragende Differenzbeträge zu den im EEG geregelten Entlohnungssätzen umso höher. Zusätzlich muss das von den ÜNB unterhaltene EEG-Umlagekonto ebenfalls durch die Abgabenzahlungen auszugleichen sein.

Daraus ergibt sich in diesem Jahr ein Fehlbetrag von 2,2 Milliarden EUR aufgrund der besonders starken Einspeisung von Photovoltaiksystemen und des überraschend starken Rückgangs der Börsenkurse für Elektrizität. In der EEG-Umlage ist auch eine Liquidität enthalten. Das hat sich bestens bewiesen und soll auch in diesem Jahr auf gleichem Niveau stattfinden", erklärte Homann.

"Werden die Liquiditätsreserven nicht genutzt, wird sich dies mildernd auf eine mögliche Erhöhung der EEG-Abgabe im folgenden Jahr auswirken und damit wieder den Konsumenten nützen. "Erfreulicherweise liegen die heute genannten 6,24 ct/kWh weit unter den im Frühling gefürchteten knapp 7 ct/kWh. Für die Zukunft ist es wichtig, dass wir uns auf die Zukunft konzentrieren. Nichtsdestotrotz zeigen sich zwei Dinge: Es gibt einen Reformerfordernis des EEG und einen erhöhten Wettbewerbsdruck, z.B. durch einen Energieversorgerwechsel, damit die niedrigeren Börsenkurse auch den Konsumenten erreichen", unterstrich Homann.

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