Eeg 2016

Äg 2016

("Übergangsregel" des EEG 2014). EEG 2016, Hintergrundinformationen, Juli 2016, Status Quo. DAS EEG 2016 Der Gesetzesentwurf zur Ausschreibung von Elektrizität aus regenerativen Energieträgern und weitere Novellierungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2016) wurden von der Regierung und der rot-grünen Regierungskoalition vorgestellt. In diesem Zusammenhang hat sich die Regierung das Bestreben gesetzt, den Stromverbrauchsanteil der regenerativen Energieträger von heute rund 33% auf 40-45% im Jahr 2025 und 55-60% im Jahr 2035 zu steigern.

Für das Jahr 2050 sollte der Prozentsatz bei mind. 80 Prozent sein. Erneuerbare Energieträger sollten daher auf lange Sicht eine wichtige Funktion bei der Elektrizitätserzeugung einnehmen. Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wurden in den letzten Jahren sukzessive erneuerbare Energieträger in den Direktvertrieb und damit in den Verkehr gebracht. Nach dem EEG 2014 erfolgte im nächsten Arbeitsschritt die Umstellung des Fördersystems auf Auschreibungen.

Mit diesem mit dem EEG 2016 umzusetzenden Arbeitsschritt soll die Vergütung, die erneuerbare Energieträger für den Betreiben ihrer Werke benötigen, wettbewerbsfähig festgelegt werden. Durch das EEG 2016 wird das EEG in eine öffentliche ausgeschriebene Stelle umgewandelt: Die Vergütung des in der EEG-Anlage erzeugten Stroms erfolgt in Zukunft nur noch, wenn die Werke eine erfolgreiche Teilnahme an einer Vergabe haben.

Dazu wird die BA (BNetzA) in regelmäßigen Abständen eine Ausschreibung für die Vergütung von Elektrizität aus neuen Kraftwerken durchführen. Das Tendervolumen ist so zu berechnen, dass der Expansionskorridor (40 bis 45 Prozent des Anteils der regenerativen Energieträger im Jahr 2025) eingehalten wird. Systeme mit einer Anschlussleistung von bis zu 750 kW (Kilowatt) sind von den Angeboten auszuschließen und nach dem bestehenden Verfahren zu vergüten.

Darüber hinaus werden Techniken ausgeschlossen, bei denen die vom Bundesministerium für Energie und Wirtschaf ( "BMWi") im Frühling 2015 durchgeführte Marktanalyse ergeben hat, dass die Konkurrenzsituation zu schwach ist, um eine sinnvolle Durchführung von Vergabeverfahren zu ermöglichen. Mit dem EEG 2016 werden sowohl Biomasse-Anlagen (ab einer Gesamtleistung von mehr als 150 kW), Onshore-Windkraftanlagen und Solarkraftwerke (jeweils ab einer Gesamtleistung von mehr als 750 kW) als auch Offshore-Windenergieanlagen ausgeschrieben.

Mehr als 80 Prozent des in Neuanlagen produzierten Stroms sollen in Zukunft durch Ausschreibung festgelegt werden. Den Ländern wird gestattet, weitere Bereiche in die Ausschreibung aufzunehmen (Länderöffnungsklausel). Sämtliche Solarsysteme mit einer installierten Leistung von bis zu 750 kW müssen sich nicht an einer Ausschreibung beteiligen; ihr Investitionswert wird wie bisher vom Gesetzgeber festgelegt. Während der Übergangsphase wird die Jahresausweitung durch eine Ausschreibung kontrolliert, an der bereits projektierte und bewilligte Windenergieanlagen partizipieren können.

Auch für Biomassekraftwerke mit einer Gesamtleistung von mehr als 150 Kilowatt wird eine Ausschreibung durchgeführt. Neben neuen Kraftwerken soll das Ausschreibungsverfahren effizienten bestehenden Biomassekraftwerken vor allem eine ökonomische Zusammenhängeperspektive bieten: Feststoffbiomasseanlagen können auch an der Ausschreibung mitwirken.

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