Durchschnittsstrompreis

Stromdurchschnittspreis

durchschnittlicher Strompreis Elektrizitätskostenintensive Betriebe aus gewissen Sektoren können von der Senkung der EEG-Umlage ( "Sonderausgleichsregelung") begünstigt werden. Die Energiekostenintensität sollte nach Ansicht der EU-Kommission nicht mehr nach firmenspezifischen, realen Strompreisen, sondern nach durchschnittlichen Strompreisen ermittelt werden. Diese soll durch eine Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) verwirklicht werden. Sie ist eine der bedeutendsten Kanzleien im Energie- und Anlagenrecht in Deutschland.

Wir berichten in diesem Weblog über die aktuellen Entwicklungen und Tendenzen im Energie- und Anlagenrecht und stellen unsere Kompetenz unseren Kunden und der Allgemeinheit zur Verfügung.

Strompreisverordnung für die Sondervergütungsregelung nach dem EEG

Die Ermittlung der Durchschnittsstrompreise von Strom kostenintensiven Betrieben mit ähnlichen Stromverbräuchen, auf deren Basis die relevanten Elektrizitätskosten im Sinne von Stromkostenintensität nach 64 Abs. 6 Nr. 4 des EEG errechnet werden, findet auf der Basis der Daten aller anfragenden Betriebe statt: I. die während des Verifizierungszeitraums bezogenen Strommengen in kWh, die Stunden der vollen Nutzung einschließlich der während des jeweiligen Verifizierungszeitraums an den Anwendungsannahmestellen erbrachten Elektroarbeiten in GWh und die höchste Belastung der Stromentnahme in kWh während dieses Verifizierungszeitraums.

In den Informationen nach den Sätzen 1 Nr. 1 und 2 werden alle Sammelstellen eines Antragstellers, unabhängig, erfasst, ob die EEG-Umlage an diesen Sammelstellen während des Prüfzeitraums beschränkt war und ob es sich um Sammelstellen für Anträge handelte. Informationen von Antragstellern, die zum Berechnungszeitpunkt der Durchschnittsstrompreise berücksichtigt keine Verjährungsfrist haben, werden nicht zur Verfügung gestellt.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht für kann Informationen in der Rechnung unberücksichtigt hinterlassen, soweit sie sich nach einer Plausibilitätsprüfung nicht als glaubwürdig erweisen. Abweichend von den Informationen nach Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und 2, für wird für jedes anwendende EVU ein firmenspezifischer Strombezugspreis in Cents pro kWh ermittelt, indem die Strombeschaffungskosten einschließlich der an Dritte weitergereichten Aufwendungen abzüglich von tatsächlichen und fiktive Strombeschaffungsmengen im Verifizierungszeitraum für durch die Strombeschaffungsmengen geteilt werden.

In Anlehnung an die Strombeschaffungsmengen der in Abs. 1 erster und vierter Absatz genannten stromintensiven Betriebe werden acht gleich große Unternehmensgruppen mit steigenden Strombeschaffungsmengen der anfragenden Betriebe miteinbezogen. Beträgt beträgt der Verifizierungszeitraum eines Antragstellers weniger als ein Jahr, die Strombeschaffungsmenge für die Gruppenbildung wird auf ein Jahr extrapoliert.

Als gleich groß wird eine Unternehmensgruppe angesehen, wenn sich die Zahl der in ihr enthaltenen Bewerberunternehmen um nicht mehr als zwei von der Zahl der in den sieben Unternehmensgruppen von übrigen enthaltenen Bewerberunternehmen unterscheidet. für der Falle, dass 20 oder mehr Bewerberunternehmen einer Unternehmensgruppe 7.000 oder mehr volle Nutzungsstunden gemäß Satz1: 2 haben. für der Fall, dass weniger als 20 Bewerberunternehmen einer Gruppe 7.000 oder mehr volle Nutzungsstunden gemäß Satz1 haben, acht gleich große Untergruppen von Bewerberunternehmen.

Aus den betriebsspezifischen Stromabgabepreisen nach Abs. 2 der anfordernden Gesellschaften, die dem Teilkonzern zuzüglich der vollständigen EEG-Umlage nach § 60 des EEG für im dem Anforderungsjahr vorausgehenden Jahr zugerechnet werden, wird ein durchschnittl. Für die Ermittlung nach S. 1 werden die Angaben zugrunde gelegt, die einen Monat vor der Veröffentlichung verfügbar sind und nicht nach S. 1 S. 4 verbleiben unberücksichtigt

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