Durchschnittlicher Strompreis Pro Kwh 2015

Strompreis pro Kilowattstunde 2015

die Abrechnungspreise pro kWh Strom am Terminmarkt der Strombörse EEX. Der durchschnittliche Strompreis für private Haushalte stieg zwischen 1998 und 2014 von 17,11 auf 29,13 Cent/kWh. ((2015) über den Stromverbrauch der Haushalte) betrug EUR 0,205 pro kWh. Zwischen 2006 und 2015 stiegen die Preise um durchschnittlich 56 Prozent.

Strompreisvergleich für private Haushalte und Gewerbekunden

Sie haben in den vorhergehenden Abschnitten nachgelesen, aus welchen Bestandteilen sich der Strompreis für private Haushalte ergibt und wie er sich in den letzten Jahren entwickelte. Dabei ist die schon immer als starke und robuste Volkswirtschaft in Deutschland sehr energieabhängig. Es gibt keine Montagelinien, keine Maschine und keine Produktionsanlagen ohne Elektro.

Inwiefern fügt sich das in die ständig ansteigenden Strompreise ein? Der Ausweg ist einfach: Für industrielle Kunden ist Elektrizität viel günstiger, weil sie von einer großen Anzahl von Gebühren freigestellt oder wenigstens günstiger sind. Der Preis pro Kilowattstunde ist in der Regel umso niedriger, je mehr Elektrizität erforderlich ist.

Energielieferanten haben dafür Sondertarife im Angebot, die in der Regel schon im eigenen Namen verdeutlichen, dass es sich um "gewerblichen Strom" oder "Strom für Sondervertragskunden" handel. In der Regel wird eine Graduierung geboten, mit der der Fluss ab einer gewissen Menge günstiger wird. Strompreisentwicklung für private Haushalte - Bildquelle Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. Analog zu den privaten Kunden trägt die Erzeugung und der Stromtransport durch die Stromnetze bis zu 50 v. H. zum Gesamtenergiepreis bei.

Der Umweltaspekt hat sich in der Wirtschaft oft noch nicht so gut etabliert wie bei privaten Kunden. Deshalb nutzen Energieversorger bei der Belieferung gewerblicher Kunden in der Regel die günstigsten zur Verfügung stehenden Energiequellen. Bisher waren dies hauptsächlich Kernkraft oder fossile Energieträger. Die Energiekostenentwicklung für industrielle Kunden ist vor dem Hintergrund der Diskussion um den Anstieg der Strompreise infolge der Umstellung der Energieversorgung von Interesse.

Im Jahr 2008 wurde laut BDEW mit 10,70 Cents pro kWh (ohne Steuern) ein Spitzenwert erzielt. Seit einigen Jahren sind die Preise eher rückläufig. Sie betrugen im Monat Mai 2017 7,95 Cents. Geschäftskunden erfassen die Umsatzsteuer als durchlaufende Positionen, wenn sie sie an den Endkunden abführen. Private Verbraucher hingegen müssen 19% des Nettopreises für Strom bezahlen.

Dies entspricht etwa 16% des gesamten Arbeitspreises für Strom aus Haushalten, jedoch nicht den Strompreisen für die Industrie. Mit der EEG-Umlage soll der Aufbau erneuerbarer Energieträger gefördert werden und beläuft sich 2018 auf 6,79 Eurocent pro kWh. Um die energieintensiven Branchen im weltweiten Vergleich nicht zu beeinträchtigen, gibt es eine Sondersteuerung.

Sie können eine Beschränkung der EEG-Abgabe verlangen, wenn sie mehr als eine bestimmte Menge Strom verbrauchen. Das Fazit: Die anfallenden Gebühren müssen von den anderen Endnutzern erstattet werden. Die von der stromintensiven Branche gesparten Ausgaben werden ihnen aufgedrängt. Nach der erstmaligen Erhebung der Abgabe für die Netzentgeltfreiheit von stromintensiven Unternehmen auf der Elektrizitätsrechnung der Nicht-Privilegierten im Jahr 2012 mit 0,15 Cents pro kWh ist sie im Folgejahr auf 0,33 Cents gestiegen.

Im Jahr 2018 werden es rund 0,37 Cents pro kWh sein. Bei gleichzeitiger Erhöhung der EEG-Umlage wird damit ein großer Teil der Energiekosten für den Übergang vom Großverbraucher zum Privathaushalt weitergegeben. Beachten Sie dazu auch das Unterkapitel über die erneuerbaren Energieträger bei Strompreiserhöhungen. Für Elektrizität aus privaten Haushalten wird eine Stromabgabe von 2,05 Rappen pro kWh erhoben.

Aber auch hier gibt es für die Wirtschaft viele Vorteile, zum Beispiel für die verarbeitende Wirtschaft. Zusätzlich wird ein reduzierter Satz von 1,537 Cents pro kWh angewendet. Für private Kunden ist die Konzessionsgebühr im Wesentlichen nach der Gemeindegröße abgestuft und liegt zwischen 1,32 und 2,39 Cents pro KWSt. Ausgehend von einem Jahresverbrauch von rund dreißigtausend kWh und der Einhaltung der weiteren Voraussetzungen darf das Entgelt nach der Konzessionsgebührenverordnung 0,11 Rappen pro kWh nicht überschreiten.

Die Preise für Industrie-Strom sind nur um die Hälfte höher als die Preise, die private Kunden haben. Obwohl die Argumentation für eine besondere Stellung der industriellen Kunden aus Wettbewerbsgründen plausibel ist, ist eine zu hohe Last für die privaten Kunden zugleich eine sensibel. Laut Bundesverband der Energie- und Wasserversorgung (BDEW) werden sich die vom Verbraucher zu übernehmenden Ausgaben für das EEG im Jahr 2018 auf 24 Mrd. EUR beziffern.

Privathaushalte steuern 8,6 Mrd. EUR bei, davon 6,9 Mrd. EUR aus der Wirtschaft.

Mehr zum Thema