Durchschnittliche Stromkosten Pro Kwh

Mittlere Stromkosten pro Kwh

In den letzten Jahren ist der durchschnittliche Gewinn pro Kilowattstunde Strom von den Stromversorgern deutlich gestiegen. Elektrizitätspreise in Europa[EU-Statistik, Info-Grafik] In Europa sind die Elektrizitätspreise seit Jahren im Aufwind, in vielen Staaten steigen die Haushaltspreise stärker als im übrigen Europa. Untersucht wird die Strompreisentwicklung für Privatkunden bis 2015: Die Haushaltskundenpreise beinhalten Gebühren und Zölle und wurden für einen jährlichen Verbrauch zwischen 2.500 und 5000 kWh berechnet.

Im Jahr 2015 betrug der durchschnittliche Stromverbraucherpreis für Haushalte 20,8 Cents pro Kilowattstunde[Cents pro kWh]. Dies ist ein Zuwachs von 24% seit 2010, als die kWh noch 16,7 Cents gekostet hat. In Europa sind die Differenzen hoch und liegen zwischen 9,4 Cents kWh in Bulgarien und 30,7 Cents in Dänemark für Privatkunden. Die Elektrizitätspreise für die Konsumenten sind in den vergangenen 10 Jahren in Europa um durchschnittlich 56% angestiegen.

In den Niederlanden sind die Verkaufspreise nur sehr leicht gestiegen[0,1%]. Von 2014 bis 2015 legten die Konsumentenpreise insbesondere in Lettland[+20%], Bulgarien[+13%] und dem Vereinigten Königreich[+11%] zu. Aber auch in einigen europäischen Staaten gingen die Kurse im Jahr 2015 zurück. In Dänemark müssen die Konsumenten seit vielen Jahren das meiste für Elektrizität aufwenden, wo die kWh 30,7 Cents kosten.

Die Stromkosten für die beiden Marktführer sind damit mehr als dreimal so hoch wie in Bulgarien[9,4 Cent]. In Europa sind Italien und Irland die drei und viertschnellsten. In Spanien sinkt er auf den 5. Rang, weil die Kurse dort im Jahr 2014 leicht gefallen sind. Der EU-Durchschnitt beträgt 32%. Allerdings unterscheiden sich die Zahlen von Staat zu Staat und sind in Dänemark mit 57% am größten.

Seit 2010 sind die Strompreise in nahezu allen europäischen Staaten angestiegen. Neben dem Kilowattstundenpreis gibt es aber auch beträchtliche Einkommensunterschiede. In Dänemark und Deutschland sind die Strompreise bei weitem am hochsten, während die Menschen in Bulgarien am wenigsten zahlt.

Wenn man die Ausgaben jedoch in das Verhältnis zum Netto-Einkommen stellt, ist Bulgarien der teuerste Land, vor Lettland und Schweden. Der vergleichsweise günstigste Strombedarf ist in Luxemburg, Italien und den Niederlanden vorhanden. Der durchschnittliche bulgarische 1-Personen-Haushalt gibt 3,0% seines geringen monatlichen Einkommens[356 ] für die Elektrizitätsrechnung aus.

Ein Luxemburger Single-Haushalt hingegen bezahlt nur 0,7% seines Einkommens, da er das größte europäische Volkseinkommen hat[3.149 ] und die Strompreise mit 18 Cents pro kWh verhältnismäßig gering sind. Mit 2 Prozent ist die Quote in Deutschland nur leicht über dem europ. Mittelwert. Durchschnittlich kann sich jeder Zehnte die hohe Stromkosten nicht mehr bezahlen.

In einigen Staaten ist der Prozentsatz der Haushalten mit niedrigem Einkommen jedoch besonders hoch. So waren in Kroatien 30% und in Rumänien 29% der privaten Haushalte mit Stromkosten überlastet. Im Inland stieg der Marktanteil um fast 17% von 3,6% im Jahr 2013 auf 4,2% im Jahr 2014 an und wird auf der Eurostat-Website kurz beschrieben: "Dieser Index repräsentiert die den Endkunden berechneten Preise für Strom.

Die Elektrizitätspreise für den privaten Konsum sind wie folgend definiert: Landesdurchschnittliche Europreise pro kWh einschließlich der angewandten Steuer und Gebühren für das erste halbe Jahr für Haushalte mittleren Umfangs (Verbrauchsgruppe Dc mit einem jährlichen Stromverbrauch zwischen 2500 und 5000 kWh). Für mittlere Abnehmer gelten bis 2007 die Tarife für den Zeitraum vom jeweils ersten Januar eines jeden Jahrs ( "Standardverbrauch Dc mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3500 kWh").

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