Die Biomasse

Der Biomasse

Die Bioenergie ist die weltweit am weitesten verbreitete erneuerbare Energiequelle. Um den Energiewandel fortzusetzen, sind erneuerbare Energien ein Muss. Nicht nur beim Essen ist Biomasse in aller Munde. Weshalb ist Biomasse zum Thema geworden?

bioenergetisch

Biomasse zur Gewinnung von Biomasse in Gestalt von Energie in Gestalt von Hitze, Elektrizität und Treibstoffen kommt aus der Forst- oder Landwirtschaft und in geringerem Umfang aus Wasserkraft. Ein weiterer wichtiger Bioenergieträger ist die Verwendung biogener Nebenprodukte, Rückstände und Abfälle. Die Potentialanalyse trennt zwischen theoretischen, technischen, wirtschaftlichen und nutzbaren Potenzialen.

Technische Möglichkeiten: Teil des Theoriepotenzials, der unter Berücksichtigung bestehender Einschränkungen genutzt werden kann. Ökonomisches Potenzial: Anteile des technisch nutzbaren Potentials. Entsperrbares Potenzial: Teil des nutzbaren Potentials. Diese kann aufgrund der allgemeinen Bedingungen kleiner oder grösser sein als das ökonomische Potential. Ähnlich wie bei den wirtschaftlichen Potenzialen gibt es auch hier große Unsicherheit über das zu erschließende Potential.

Die Erneuerbaren Energieträger hatten einen Marktanteil von 13,2 Prozentpunkten, davon fast 80 Prozentpunkte auf Biomasse (> 50 EJ). Die herkömmliche Anwendung von Biomasse zum Garen und Erhitzen, hauptsächlich mit Hilfe von Brennholz, ist auch heute noch weitverbreitet. Allerdings gewinnen neue Techniken zur Verwertung von Biomasse in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr zunehmend an Gewicht. Das globale Potenzial für die energiewirtschaftliche Verwertung von Biomasse wird durch die Meta-Analyse "Potenziale der Bioenergie" abgeschätzt.

Ihr Einsatz kann jedoch nur unter Beachtung der Aspekte der Lebensmittelversorgung und -ökologie stattfinden, daher unterliegt das nachhaltige nutzbare Biomassepotenzial Einschränkungen. Auch bei der Umwandlung von fossiler zu erneuerbarer Energie ist Biomasse in Deutschland von besonderer Bedeutung. Mehr als ein Viertel des Primärenergiebedarfs Deutschlands kann im Jahr 2050 aus heimischer Biomasse abgedeckt werden.

und Rückstände wie z. B. Strom, Stallmist und Ackergülle. Lediglich ein drittel dieses Potenzials ist bisher genutzt worden. Wir sind bereits zwei Drittel dieses Potenzials. Die Bioenergie hat in Deutschland im Jahr 2015 einen Anteil von 8 % am Primärenergieverbrauch (PEV) von zusammen 13.306 PJ. Nutzt man dann alle bestehenden Biomassepotentiale energisch oder durch Kaskade nur materiell und dann energisch, kann man über ein Viertel unserer PEV abdecken.

Landwirtschaftliche Energie: Den grössten Anteil können Nutzpflanzen wie Mais, Raps, Zuckerrüben, Mais, Getreide, Gras oder umweltschonende Dauerfrüchte wie gemischte Wildpflanzen oder landwirtschaftliche Hölzer (schnellwachsende Baumarten) haben. Nach Expertenmeinung ist der Anbau von Nutzpflanzen in Deutschland im Jahr 2050 auf bis zu 4 Mio. ha mit einem Anteil von bis zu 740 PJ (2015: 2,2 Mio. ha und rund 247 PJ) unter Beachtung von Naturschutzbestimmungen möglich.

Der Strohhalm, der immer noch kaum für die Energiegewinnung genutzt wird, ist der zweitwichtigste Teil der landwirtschaftlichen Energien. Holzenergie: Für Forstholz, d.h. Durchforstungsholz, Kronenreste, etc. Es gibt noch mehr ungenutztes Potenzial. Industrielle Holzabfälle, z.B. aus Sägereien, und Holzabfälle, z.B. aus Abbruchhäusern, sind bereits weitestgehend im Einsatz.

Aus Abfall wird Energie: Entgegen der landläufigen Ansicht haben Rest- und Reststoffe aus der Lebens- und Futtermittelproduktion, aus Industrieprozessen, aus dem Haushalt oder aus der Bewirtschaftung von öffentlichen Grünanlagen oder Sportplätzen praktisch kein Mehrpotenzial. Der Bioenergieanteil ist mit rund zwei Drittel der größte Anteil der regenerativen Energieträger in Deutschland. Das Spektrum der dafür notwendigen Rohmaterialien reicht von der Energiepflanze über Wald und Altholz bis hin zu landwirtschaftlichen und organischen Abfallbehältern.

Die Bioenergiepotenziale in Deutschland sind je nach regionaler Situation verschieden groß und werden bisher in unterschiedlichem Maße ausgenutzt. Der Atlas wurde von der Fachagentur für Regenerative Energie (AEE) auf der Grundlage von Studien des DBFZ erarbeitet.

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