Darmstadt Stadtwerke

Stadtwerke Darmstadt

Kundenzufriedenheit ist unsere Motivation - deshalb sind wir für unsere Kunden mit Niederlassungen in Darmstadt, Groß-Umstadt, Erbach und Heppenheim vor Ort. Die Stadtwerke in Darmstadt aus dem Telefonverzeichnis Branchensuche Sind Industrieeinträge für Stadtwerke in Darmstadt erwünscht? Gibt es ein geeignetes Büro mit langer Öffnungszeit oder einen geeigneten Kontaktmann? Zahlreiche Beiträge wurden bereits von Kunden der Stadtwerke in Darmstadt bewertet: Mit der Rufnummer und oft auch einer "Call for free"-Funktion erreichen Sie direkt den Filialeintrag für Stadtwerke in Darmstadt.

Entengrütze

Das Wasserwerk wurde 1889 mit der Beauftragung der kommunalen Zentralwasserversorgung als Dienststelle des Tiefbauamtes errichtet, bereits 1892 davon abgetrennt und mit einem eigenen Verwaltungsbau in der Adlerstraße 19 ausgestattet. Für die Abwasser- und Siedlungsentwässerung (Kläranlagen) ist weiterhin das Ingenieurbüro zuständig. Im Jahre 1889 wurde mit der Gründung der Firma die kommunale Gaswerkverwaltung mit der übernahme der Firma Darm-städter AG für Erdgasbeleuchtung (Gasversorgung) begründet.

Bis 1912 waren alle diese kommunalen Energie- und Verkehrseinrichtungen in den Händen der Gemeinde, mit eigener Administration und eigener Kasse. In der Hessischen Bahn AG (HEAG), die zusammen mit der SEG gegründet wurde, hat die DA im Frühjahr dieses Jahres die Straßenbahn und die kommunalen Kraftwerke eingebracht.

Nach 1912 wurden die administrativen Belange der Gas- und Wasserwerke sowie des Schlachthofes, des Hallenbades (Zentralschwimmbad) und der kommunalen Gärtnerei über ein Zentralsekretariat für die kommunalen Unternehmungen abgewickelt.

Zum 01.04.1914 vereinte die DA die Verwaltungen der Gas- und Wasserversorgungswerke als "Direktion der kommunalen Gas- und Wasserwerke" an der Frankfurt am Main 29 und verlagerte die Wasserwerkstätte in das Werkstatt- und Lagergebäude der Gaswerke an der Frankfurt am Main 100 Diese Neuordnung wurde jedoch aufgrund der Kriegs- und Nachkriegsentwicklung nicht lange aufrechterhalten.

Bei der Einführung der kaufmännischen Buchhaltung für die Städtische Betriebe im Jahre 1924 waren dies unter anderem die Gaswerke, Wasserwerke, Schlachthöfe und Viehhöfe, Hallenbäder, Bezirksdeckungen und Feuerwehren. Weltkrieges wurde die Gas- und Wasserwerkverwaltung von den kommunalen Unternehmen getrennt und in "Stadtwerke der Landeshauptstadt Darmstadt " umfirmiert. Angesichts der großen Aufgabenstellungen der Stadtwerke Darmstadt - neben dem Umbau und der Erweiterung der Gas- und Trinkwasserversorgung vor allem die Verwaltung und Bereitstellung eines stetig wachsenden regionalen Netzes - war nach 1945 der Startschuss für die Gründung einer kommunalen GmbH gefallen, an der mehrere Gemeinden und Gemeinden sowie die Wirtschaft mitwirkten.

Aus diesem Grund wurde mit 01.01.1950 die "Südhessische Erdgas und Wasser AG " ins Leben gerufen. Gesellschafter waren die Rhenag AG, die Landeshauptstadt, der Landkreis DA (heute DA-Dieburg) sowie die Kommunen Groß-Rohrheim und Biblis. Damit wurde ein neuer Grundstein für den ökonomischen Umgang mit der Erdgas- und Trinkwasserversorgung in der DA-Region gesetzt.

Grundsätzlich wurden Erdgas und Elektrizität durch Elektrizität ersetzt, die knapp vier Dekaden vorher mit der Firmengründung von SEAG eingeführt worden war. Bereits in den 50er und 60er Jahren hatten in Darmstadt die Firma Hein und die Südhessische Erdgas und Wassertechnik AG Streitigkeiten um die Stadtbeleuchtung.

Um diesen Wettbewerb zu überwinden, wurde Anfang der 70er Jahre versucht, beide Firmen zu verschmelzen. Im Zuge der Verschmelzung der Südhessischen Erdgas und Wasserversorgung AG auf die ERGO AG wurde 30 Jahre später, im Zuge der Erstellung eines neuen Holding-Konzeptes für die kommunale Wirtschaft (HEAG AG), ein Zusammenschluss vollzogen.

Die beiden Gesellschaften schlossen sich zur "HEAG Süddeutsche Energien AG", kurz HSE, zusammen. Dadurch entsteht der grösste unabhängige Anbieter für die Bereiche Strom, Abwasser und Abfallentsorgung in Südhessen, was die Konkurrenzfähigkeit der lokalen Strom- und Wasserwirtschaft erhöht. Heute ist Entega der grösste Unternehmensbereich innerhalb des Stadtwerke-Konzerns ERG. Auch die von der Firma erworbene Kommunikations-Tochter Medianet gehört zum Konzern.

In Darmstadt betreiben wir nach wie vor das MHKW und die Kläranlage. Die Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren mit sinkenden Strompreisen aufgrund steigender Solar- und Windenergie zu kämpfen. Lit: Engels, Peter: 100 Jahre HAAG, Zeittafel 1912-2012, Festschrift, Darmstadt 2012, S. 92-104.

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