Börse Hamburg Kurse

Kurse der Hamburger Börse

Es ist eng mit der Geschichte der Handelskammer Hamburg verbunden, die ihren Sitz im klassizistischen Börsengebäude hat. Home - Börse Hamburg - DE 1558 erhielten die hamburgischen Händler vom "Ehrenrat dieser schönen Hansestadt " das Recht, einen Ort an der Höhlenbrücke für ihre alltäglichen Treffen vorzubereiten. Dies war der Beginn der Historie der traditionsreichsten und vielfältigsten Börse Deutschlands im ehemaligen Hamburgshafen. Die Handelskammer Hamburg hat ihren Hauptsitz im klassisch anmutenden Aktienmarkt.

Der Standort Hamburg ist geprägt von der Wahrung von zeitlosen Werten wie der Zuverlässigkeit des kommerziellen Händedrucks sowie der ständigen Innovationsbereitschaft und Anpassungsfähigkeit an die Marktanforderungen. Hier finden Sie neben innovativen Angeboten wie dem Aktienhandel in offenen und geschlossenen Investmentfonds auch face-to-face-Meetings auf dem Parkett.....

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Sie wurde 1558 gegründet und hat ihren Hauptsitz in der Frei- und Hansestadt Deutschland. Es ist die traditionsreichste Börse Deutschlands. Dazu gehört die Hansesche Börse, die Älteste der acht tätigen Aktienbörsen in Deutschland. Die Börsenverbände in Hamburg und Hannover haben sich zum Stichtag des Jahres 1999 zur Dachgesellschaft BÖAG Börs AG zusammengeschlossen.

Neben Lloyd's of London, dem anders gegliederten und viel größerem Versicherungsplatz, ist die Hamburg Insurance Exchange der einzigste Börsenplatz der Welt für Versicherungsunternehmen und die einzigste Parkettbörse in Hamburg mit Tageshandel. An den Rohstoffbörsen oder Warenfutures ist die Kornbörse nach wie vor wichtig für die Preisnotierung und als Kompetenzcenter für den Getreidehandel, während nur noch das Gebaüde der früheren Kaffee-Börse besteht.

Aus der Hamburgischen Allgemeinen Börse, die heute vor allem von der Hamburgischen Immobilienbranche genutzt wird, sind die einzelnen Börsen entstanden. Das spätklassizistische Haus am Adamsplatz wird auch als Hamburgische Börse oder einfach als Börse bekannt, seine Hinterseite ist mit dem Hamburgischen Bürgermeisteramt und seinem inneren Hof, dem sogenannten Ehrenhof, durchzogen. Diese neue Börse wurde nach einem langen Planungszeitraum am 21. Mai 1841 von der Hamburgischen Börse erworben.

Es ist auch der Standort der Industrie- und Handelskammer und ihrer Kommerzbibliothek, beherbergt aber nur noch drei der einzelnen Börsen, da die Niederlassung der Börse Ende 2005 in neue Räume am Ratshausmarkt umgezogen ist. Noch bis ins sechzehnte Jh. treffen sich die hamburgischen Händler meist am ehemaligen Aluminiumhafen, auf einem Marktplatz inmitten anderer Markthändler, um Handel zu treiben oder sich zu informieren.

Der Zusammenschluss eines gemeinsamen Kopfmanns, der späteren Vollversammlung eines ehrenwerten Kaufmannes nach Hamburg, ist als Vertretung der Interessen der Händler entstanden. Darauf geht auch die Idee der Börsengründung zurück. Es waren vor allem die im maritimen Handel tätigen Händler, die sich einen ständigen Umschlagplatz als Begegnungsort für in- und ausländische Händler nach dem Muster der ihnen in dieser Art bereits vorliegenden Börse aus Antwerpen erhofften.

Im Jahr 1558 stellt der Hamburgische Stadtrat am vorherigen Sammelplatz an der trostbrückigen (1266 bereits als Ort für Geldwechsel bezeichnet) gegenüber dem ehemaligen Bürgermeisteramt endlich eine 400 qm große Freifläche als Wertpapierbörse zur Verfüg.... Der von 1577 bis 1583 durch das Börsenhaus erweiterte geschlossene Marktplatz wurde hauptsächlich für den Handel mit Waren genutzt, in Hamburg spielte die Verwendung englischer Stoffe eine wichtige Bedeutung.

Von Anfang an war die Börse Hamburg eine Generalbörse, an der Grosshandelsgeschäfte aller Arten, Geld- und Devisengeschäfte, Versicherungs- und Frachtgeschäfte sowie Wertpapiergeschäfte getätigt wurden, die später an Wichtigkeit gewannen. Ab dem siebzehnten Jh. wurde der Aktienhandel stärker reguliert. Die ersten Broker wurden unter den Händlern vermittelt, und die neue Commerz-Deputation zieht in unmittelbarer Nähe zur Börse ein.

Anfang des achtzehnten Jahrhundert versammelten sich 600 Menschen während der Börsenhandelszeiten, und um 1830 lag der tägliche Durchschnitt bei 4000 Besuchern. Nach der zunehmenden Bedeutsamkeit des Börsenhandels und der immer häufigeren Umzüge von Kaufleuten in angrenzende Strassen während der Geschäftszeiten aus Platzmangel reichte die Commerzdeputation 1821 beim Bundesrat einen Entwurf für den Neubau einer Börse ein, der im Jahr 1841 abgeschlossen und besetzt wurde.

Der Hamburger Außenhandel musste schon in diesen Anfangsjahren mehrere wirtschaftliche Krisen, die französische Zeit und das Große Feuer ertragen, bevor die Börse nach dem Ersten Weltkrieg 1914 für sechs Kalenderwochen gesperrt wurde und der Außenhandel dann zusammenbrach. Im Jahr 1933 hat die Börse während der nationalsozialistischen Ära ihre Unabhängigkeit verloren. Allerdings tagen auch heute noch die Generalbörse, die Getreide- und die Versicherungsmarktbörse immer wieder.

Als Börsencluster ist die Hamburgische Börse unter der Schirmherrschaft der Hamburgischen Industrie- und Handelskammer ausgerichtet. Darüber hinaus ist die Industrie- und Handelskammer für die Verwaltung der Allgemeinen Börse zuständig. Die Getreide-, Versicherungs- und Wertpapierbörsen werden von eigenen Verbänden oder Unternehmen geführt. Der Informationsaustausch der IHK Hamburg ist von diesen vier institutionalisierten Austauschen zu unterteilen.

In Deutschland ist die Hansestadt (Hanseatische Wertpapierbörse) die traditionsreichste Börse. Im Jahr 1999 haben die Verbände der Börsenmitglieder der Hanse in Hamburg und der Niedersachsen in Hannover mit der Börse AG ein gemeinsames Sponsoringunternehmen gegründet. Die Börse eröffnet neben dem klassischen Wertpapierhandel auch neue Geschäftsbereiche, wie den Aktienhandel in offenen und geschlossenen Investmentfonds (2002) oder den Verkauf von "gebrauchten" Lebensversicherungen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Hamburger Börse ist der Wertpapierhandel mit maritimen oder immobilienbezogenen Bezügen. Heute ist die Börse Marktleader im Bereich des Fondehandels. Weil heute nur noch der computergestützte Brokerhandel während der Tages- und Nachhandelszeiten und kein Präsenzhandel mehr im Handelssaal erfolgt, hat die Börse Ende 2005 Büros im nahegelegenen Innenhof des Rathausmarktes bezogen.

Aus der Hamburgischen Allgemeinen Börse stammen alle börslichen Aktivitäten in Hamburg, aus denen sich die anderen Institutionenbörsen herausgebildet haben. Auf dem Gelände des früheren Börsenparketts trifft sich die autorisierte Hamburgische Immobilienagentur am Donnerstag von 13.00 bis 14.00 Uhr, um gemeinsame Transaktionen einzuleiten, Auskünfte und Bewertungen zu erteilen und Geschäftsbeziehungen zu knüpfen. Sie ist die einzig noch tätige Rohstoffbörse unter dem gemeinsamen Namen Hamburgische Börse und ein Kompetenzcenter für den Getreidehandel.

Es wird vom Verband der Groß- und Außenhandelskaufleute, dem Verband der Getreidehändler der Hamburgischen Börse e. V. verwaltet und hat die Aufgabe, Handelsgeschäfte mit Weizen, Ölsaaten, Tierfutter, Hülsenfrüchten, Samen und damit zusammenhängenden Waren sowie Servicegeschäfte mit den oben aufgeführten Waren zu vermitteln und abzuschließen. Rund 400 bis 500 Trader und Repräsentanten aus allen Bereichen der Industrie sind auf diesen Börsenspektakeln vertreten.

Mit der 1887 eröffneten Coffee Exchange wurde der erste Derivatemarkt von internationalem Rang in Hamburg eröffnet. Hamburg hatte bereits im neunzehnten Jh. einen großen Teil des gesamten Handels mit Espresso. Zur Aufrechterhaltung dieser Trading-Position auch nach der Etablierung der Terminmärkte in Le Havre und New York wurde auf Initiative des Verbandes der im Kaffeehandel tätigen Unternehmen die Hamburg Coffee Exchange gegründet.

Der Futureshandel wurde nach der grössten Hochblütezeit dieser Börse vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs bis zu seiner Rückkehr 1925 ausgesetzt. Im selben Jahr wurden an der Hamb. Börse die Futuresmärkte für Metalle, Zucker und Gummi geöffnet. Der 1943 durch Sprengstoff vernichtete Aktienmarkt wurde 1950 im Lagerblock H wiedereröffnet, obwohl der Derivatemarkt bis zur Erstnotiz 1956 ausgesetzt war.

Noch im selben Jahr wurde ein neues Trading Floor fertig gestellt. Seitdem sich die Struktur des Kaffeehandels inzwischen verändert hatte und die Transaktionen vieler Spieler an andere Aktienbörsen migriert waren, konnte der Futures-Handel jedoch nicht aufrechterhalten werden. Die internationalen Kaffeehandelsaktivitäten sichern sich heute vor allem an den wichtigsten Handelsplätzen in New York (Arabica-Handel an der New York Mercantile Exchange bzw. in den USA ) und an der seit 1954 existierenden London Stock Exchange ab ( Robusta-Handel an der LIFFE der New Yorker Börse Euronext).

In Sao Paulo und Tokio gibt es nach wie vor weniger wichtige Börsenplätze. Neben dem anders gegliederten und viel größerem Lloyd's in London ist die Versicherungsbörse an der Hamburgischen Wertpapierbörse der einzig börsenorganisierte Handelsplatz in diesem Bereich. Das Vermitteln und Abschließen von Versicherungsaufträgen ist seit der Neugründung der Hamburgischen Börse im Jahr 1558 Teil des Börsengeschäfts.

Bevor die Insurance Exchange 1977 von der General Stock Exchange ausgegliedert wurde, bildeten sie dort den bedeutendsten Handelsbereich. War die Initiierung und Abrechnung von gemeinsamen Geschäften zur Abdeckung von Großrisiken früher eines der Haupthandelsaktivitäten an der Hamburgischen Versicherungsmarktbörse, so hat sich das Geschäftsumfeld seit einiger Zeit verändert. Heute werden solche Geschäfte in der Regel im Vorfeld zwischen Versicherungen, Brokern und Verbrauchern verhandelt, während die Unterlagen an der Versichertenbörse unterschrieben und getauscht werden.

Darüber hinaus kümmern sich die dortigen Austauschteilnehmer um eine Vielzahl von Prozessen, die sich aus der Administration von Wartungsverträgen bei Betriebs- und Schadensfällen ergaben. Die Börsengeschäfte betreffen im Wesentlichen Länderrisiken, vor allem die Sach- und Haftpflichtversicherung für Industrie und Gewerbe sowie die Transportversicherung. In den Arcaden zwischen Börsensalon und Effektensalon der IHK findet die Präsenzsitzung der Hamburgischen Versicherungsmarktbörse jeden Werktag von 13:30 bis 14:00 Uhr statt.

Mitglieder sind 176 Gesellschaften mit 619 Mitarbeitern, darunter 212 Versicherungsangestellte, 278 Broker, 119 Assecuradors und 10 Gutachter. Die neue Börse wurde 1839/41 von Carl Ludwig Wimmel und Franz Gustav Forsmann im klassischen Baustil errichtet. Der Hamburgbrand von 1842 rettete die Börse als einziger Bau in der Region vor den Bränden.

In den Jahren 1880/1884 wurde das Gebäude an der Hohen Mauer durch den Baudeputierten und die Baumeister Bernhard Hanssen und Wilhelm Meerwein erweitert und 1909/1912 durch den Bauaufsichtsbeamten Albert Erbe die dritte Börsenhalle an der Großen Joh. Im Jahr 1946 baute der Architekt Georg Wellhausen das im Zweiten Weltkrieg vom Bombenangriff zerstörte Gebäude und die beiden vernichteten Börsenhallen wieder auf.

Die skulpturale Dekoration über den Gewölben im Erdgeschoß zeigt die einzelnen Industriezweige mit dem Hamburgischen Staatswappen über dem zentralen Vorplatz. Die Große Börsenhalle steht seit dem 18. Januar 1942 unter denkmalgeschützten Gebäuden, der gesamte Komplex der Börse seit dem 18. Januar 1952. 1 Ab 1886 wurde das neue Hamburgische Bürgermeisteramt auf der Hinterseite des Hauses hinter dem Ehrenhof erbaut.

So wurde die Altbörse, von der aus die Börse 1841 ausgelagert worden war, 1842 durch den Feuerbrand in Hamburg zerschlagen. Er steht an der trostbrückigen, gegenüber dem ehemaligen Stadtrathaus, das mitgerissen wurde. Die Börse war bei ihrer Entstehung zunächst ein gepflasterter und geschlossener Marktplatz (Löwen mit Wappen stehen dort heute im Historischen Haus der Hansestadt).

Von 1577 bis 1583 wurde endlich ein üppig verziertes Fachwerkhaus erbaut, das erste Renaissancegebäude der Hansestadt (Jan Andresen, Amsterdam), mit einer am Boden geöffneten Eingangshalle für den allgemeinen Börsenverkehr. Das von den reichen Gewandungsschneidern gebaute zweistöckige Gebäude, dessen Obergeschosse von ihnen benutzt wurden, befand sich nur mit der Vorderseite an der Kaianlage des ehemaligen Börseplatzes, während der restliche Teil auf Stapeln oberhalb des Wassers der Nikolaiflotte saß.

Zuvor hatte der Kaufmann Gerhard von Hoßtrup die Absicht, eine eigene, private Börse in der NÃ??he zu bauen. Die zweimal verlängerte Börsehalle ging durch den Feuerfall ebenfalls verloren, und beim Neubau eines Baukomplexes in den 1960er Jahren ist die ganze Strasse verschwunden. Lediglich der Strassenname Bei der Alte Börse ist an den früheren Ort der Alte Börse denkbar.

Neue Börse Hamburg 1841-1991. 1991 Handwerkskammer Hamburg Ursula Becker: Kaffeekonzentration. Handelsskammer Hamburg (Ed.): Die Hamburgische Börse 1558-2008. Trend in stock exchanges. Murmann-Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-86774-048-7.

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