Biomasse Energiegewinnung

Energieerzeugung aus Biomasse

Einsatz von Biomasse zur Energieerzeugung. Biomasse ist die älteste vom Menschen genutzte Energiequelle. Bio-Energie Dörfer: Eigene Energie aus Biomasse. Die Biomasse ist eine natürliche Form der Speicherung erneuerbarer Energie, genauer gesagt der Sonnenenergie. Aus Abfällen kann Biomasse gewonnen werden.

Biomass - ein Multi-Talent aus Abfällen

Die Biomasse trägt derzeit am meisten zur Gesamtenergieerzeugung bei und speichert kostbare Energieressourcen, die aus konventionellen Energiequellen erzeugt werden müssen. Unter den regenerativen Energiequellen ist die Erzeugung von Bioerdgas die vielseitigste: Aus festen, flüssigen und gasförmigen Biomasse können sowohl Elektrizität, Hitze als auch Brennstoffe erzeugt werden.

Aus der Gärung von Biomasse wird Bioerdgas hergestellt. Weitere produktive Biomasseproduzenten sind die so genannten Energieanlagen. Weil sich die klimatischen, bodenkundlichen und grundwasserwirtschaftlichen Ressourcen in der Region voneinander abheben, werden verschiedene Pflanzen zur Energiegewinnung genutzt. Aus Biomasse kann durch Verbrennen, Vergasen oder Verflüssigen von Biomasse Wärme entstehen. In der Regel betreibt der Biogasmotor einen Erdgasmotor in einem Heizkraftwerk, das über einen Stromerzeuger Elektrizität produziert.

Bei der Biogasgewinnung werden Naturstoffe (Biomasse) mit einem Methangehalt zwischen 50% und 70% vergoren. Es muss aufbereitet, entswefelt und abgetrocknet werden. Die wichtigsten Vorzüge von Biomasse: Biomasse gibt es in Flüssig-, Gas- und Feststoffform. Das Angebot an Biomasse ist weder wetter- noch klimabedingten Einflüssen unterworfen. Die Hauptnachteile der Biomasse: Der Energiepflanzenanbau zur Erzeugung von Biomasse steht im Wettbewerb mit dem Nahrungsmittelanbau.

Eine negative CO2-Bilanz kann entstehen, wenn beispielsweise Regenwald für den Ackerbau gerodet werden muss. Die Biomasse ist zurzeit die bedeutendste Energiequelle unter den regenerativen Energieträgern. Bereits 2008 betrug der Energieanteil der Biomasse am Gesamtenergieverbrauch 6,6 Prozent. Biomasse macht den weitaus größten Teil der Wärmeproduktion aus, fast 94% des gesamten Energiebedarfs der EE.

Die Biomasse ist vielen anderen regenerativen Energiequellen weit voraus, da sie immer verfügbar ist und nicht, wie bei der Wind- oder Sonnenenergie, Witterungs- oder Saisonschwankungen unterworfen ist.

Strom aus Biomasse - Rennergie Allgäu e.V. in Kempten/Österreich

Die Biomasse ist eine natÃ?rliche Form der Speicherung von erneuerbaren Energien, konkret Solarenergie. Bei der Fotosynthese von Grünpflanzen werden aus Sonneneinstrahlung, Kohlendioxid und Trinkwasser energiereichere Kohlenwasserstoffe (Zucker) gebildet. Teilweise wird diese verzehrt, ein Teil verbleibt in den Lebewesen selbst. Biomasse ist im weiteren Sinn die Summe aller biologischer Lebewesen auf dem Globus.

Wir sprechen im weiteren Sinn von Rohstoffen, die als Energiequellen genutzt werden können und von lebenden Wesen erbaut wurden. Obwohl Rohöl und Steinkohle aus Urwäldern stammen, sind sie nicht regenerativ und werden daher auch nicht als Biomasse eingestuft. Das ist eine bedeutende Biomasse für die energetische Verwertung. Die Gewinnung von Biomasse erfolgt in der Regel aus Biomasse durch Verfeuerung.

Es entstehen fixe, fluessige oder gereinigte Energierohstoffe: Schließlich kann die Bio-Energie einen wesentlichen Anteil dazu beitragen, Fluktuationen in der Wind- und Sonnenenergie auszugleichen - schon heute und vor allem in Zukunft zu 100 Prozent auswechselbar.

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