Biomasse

Bioware

Biomasse ist die Masse der Stoffe in Lebewesen oder Teilen ihres Körpers. Biomasse hat unterschiedliche Definitionen und Definitionen. Die Biomasse ist der Allrounder unter den erneuerbaren Energien: Sie kann Strom, Wärme und Kraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen liefern. Die Bioenergie aus Biomasse ist das Multitalent unter den erneuerbaren Energien. Die Biomasse liefert flüssige und feste Brennstoffe, Wärme und Strom.

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Biomasse ist die Masse der Stoffe in lebenden Wesen oder Teilen ihres Körpers. Im Bereich der Biowissenschaften wird Biomasse oft nur für ausgewählte, genau definierte ökologische Systeme oder für spezifische, individuelle Bevölkerungsgruppen erhoben. Vereinzelt wird auch versucht, die Biomasse der ganzen Biosphäre zu schätzen. Es gibt keinen einheitlichen Begriff für Biomasse in der Umwelt.

Biomasse bezeichnet in der Energietechnologie nur Biomasse, die für energetische Zwecke genutzt werden kann. Bislang hat sich kein allgemeiner Begriff für Biomasse durchgesetzt. In der Fachliteratur werden mehr oder weniger unterschiedliche Bezeichnungen für Biomasse verwendet. Die Begriffe der ökologischen Biomasse sind nicht gleich. Einer der Gründe dafür ist, dass sich Biomasse ändert, wenn Organismen miteinander und mit ihrer leblosen Umgebung interagieren.

Über die Begriffsbestimmung gibt es zur Zeit keine Einigung. Vielmehr gibt es eine Vielzahl ökologischer Biomassebegriffe. In der Energietechnik werden unter dem Stichwort Biomasse nur biotische Substanzen verstanden, die als Energieträger verwendet werden können. Bei der Energiebiomasse unterscheidet sich der jeweilige Terminus nur in einzelnen Abstufungen. Der ökologische Terminus "Biomasse" Die Entstehung des Begriffs "Biomasse" geht auf die 1920er Jahre zurück.

Zu dieser Zeit bemühte sich der Russe Wladimir lwanowitsch Vernadski (1863-1945), die Massen zu bestimmen, die alle weltlichen Geschöpfe zusammengenommen haben. 3] In seinen Betrachtungen benutzte er jedoch noch nicht den Begriff Biomasse. Ein Jahr später wurde der Begriff Biomasse eingefÃ?hrt. 4] Der Name wurde 1931 vom sowjetischen Ozeanografen Lew Alexandrowitsch Zenkewitsch (1889-1970) übernommen: "Mit Biomasse (Demoll) bezeichnen wir die Stoffmenge in lebenden Organismen pro Flächen- oder Volumeneinheit.

"Biomasse ([nach Reinhard] Demoll) ist die Stoffmenge in lebendigen Tieren pro Flächeneinheit bzw. pro Volumeneinheit. Im: Berichte des Staatlichen Ozeanographischen Instituts Moskau, Sitzung I. Biomasse (Demoll 1927): Massen von Lebenswesen pro Raum. Bogorow 1934: Allgemeine Trockensubstanz aller Menschen in einer Bevölkerung. In sieben Jahren wurden bereits zwei unterschiedliche Begriffsbestimmungen für ökologische Biomasse erarbeitet.

Früher betrafen viele Begriffe der ökologischen Biomasse nur die Masse der Tiere und Anlagen. Als Biomasse werden keine fossilen Brennstoffe, Kerogene oder biologische Sedimente bezeichnet. Obgleich diese Substanzen modifizierte Form von abgestorbener Biomasse sind. "Biomasse: organischer Stoff biogenen, nicht fossilen Charakters zur Energiegewinnung. Einsatz in Biomasse-Heizsystemen. Kassel, 2008, S. 3 "Biomasse im Sinn dieser VO sind Energiequellen aus Phyto und Sumpf.

Dazu zählen unter anderem Nebenerzeugnisse aus Phyto und Zoomen, Reststoffe und Abfallstoffe, deren Energieinhalt aus Phyto und Zoomen gewonnen wird. Die Einteilung der Biomasse kann nach drei Gesichtspunkten erfolgen. Aus der Unterschiedlichkeit der Biomasse resultieren die drei genannten Merkmale und die jeweilige Art der Biomasse.

Frische Biomasse: Die Biomasse einschließlich des darin vorhandenen Abwassers. Trockene Biomasse: Die Biomasse ohne darin enthaltenes Trinkwasser. Phytomass: Die Biomasse kommt aus der Pflanze. Die Biomasse kommt von einem Tier. Lebendige Biomasse: Die Biomasse kommt in/an Lebewesen vor. Abgestorbene Biomasse: Die Biomasse ist auf/abgetötet oder verstorben. Primärerzeuger sind die Grundlage der Biomasseproduktion.

Das bedeutet, dass nur ein kleiner Teil der Biomasse in der folgenden trophischen Phase verbleibt. Der Verzehr von Lebewesen oder Teilen davon wird vom Verbraucher aufgeschlossen und zum Aufbau eigener Biomasse verwendet. So wird beispielsweise Pflanzenbiomasse in Tierbiomasse umgesetzt (? zum Beispiel Veredelung). Nicht alle verbrauchte Biomasse kann vollvergoren werden.

Darüber hinaus nutzen die Verbraucher den Großteil der verdaulichen Biomasse zur Energieversorgung (Katabolismus). Es wird nur ein kleiner Teil in körpereigener Biomasse (Anabolismus) umgewandelt. Der Anteil der Verbraucher an der Gesamtbiomasse ist daher gering. Tote Flora, Fauna und Flora werden auch als Biomasse bezeichne. Diese Biomasse wird von Zerstörern abgebaut und zum Bau eigener Biomasse wiederverwendet.

Die Vernichtung führt letztendlich zum größtmöglichen Abbauprozess der Biomasse. Letztendlich werden die niederenergetischen Baumaterialien wieder frei, aus denen die Primärerzeuger neue Biomasse aufbaut: die Biomasse: Ein großer Teil der Biomasse ist toter organischer (ism) Stoff. Abgestorbene Biomasse wird im Allgemeinen als Restmüll bezeichnet. Die abgestorbene Biomasse (tote Phytomasse) setzt sich bei Anlagen aus toten oder ausgeschiedenen Anlagenteilen zusammen.

Grössere Toträume und ganze Toträume werden totes Holz bezeichnet. Beim Tier setzt sich die verendete Biomasse (tote Zoomasse) zusätzlich aus verendeten oder verworfenen Leichenteilen zusammen. Totes Phytomass von Bodenpflanzen (ohne Totholz) wird Wurf bezeichnet. Dead Zoom Masse ist auch in der Streu eingelassen. Einen Teil der abgelagerten Biomasse lagern wir in Gebieten ab, in denen es kaum Zerstörer gibt.

Aufgrund der sehr begrenzten zerstörerischen Aktivität können sich in diesen Gebieten nach und nach große Anteile kaum abgebauter Biomasse anreichern. Aus dieser kaum zersetzten Biomasse wird der Rohstoff für die fossilen Brennstoffe. Die fossilen Brennstoffe gelten nicht mehr als Biomasse. Biogener Kalkstein, biogener Kieselstein und biogener Phosphorit sind ebenfalls auf gewisse Arten von abgestorbener Biomasse zurückzuführen.

Sie werden aber auch nicht mehr als Biomasse eingestuft. Die Biomasse setzt sich hauptsächlich aus lebendigen oder abgestorbenen Organismen zusammen, die ihrerseits aus einer Vielfalt unterschiedlicher Stoffe zusammengesetzt sind. Kohlehydrate (Zucker): Sie machen den Großteil der Biomasse aus und setzen sich aus Kohle, Stickstoff und Wasserstoffen zusammen. Es sind die Bestandteile Kohle, Wasser und Stickstoff vorhanden, wodurch der Gehalt an Stickstoff wesentlich geringer ist als bei den Kohlehydraten.

Es handelt sich um Kohle, Wasser stoff, Gas, Wasser, Sauerstoff, Nitrogen, Wasser und Sulfat. Darüber hinaus sind viele weitere Stoffe in der Biomasse enthalten, wie Lignin, Nucleotide und andere. Die Biomasse setzt sich hinsichtlich der darin befindlichen Chemikalien vor allem aus Kohle, Sauerstoffen, Wasserstoff, Nitrogen, Schwefeln, Phosphoren, Kalium, Kalzium und Magnesiums, in geringerem Maße aus Eisen, Mangan, Zinn, Kupfers, Chlors, Bor, Molybdäns und anderen Bestandteilen zusammen.

Der Anteil der Biomasse wird in der Regel als trockene Biomasse ausgedrückt. Statt der Trockensubstanz wird immer häufiger auch deren Kohlenstoffgehalt angezeigt, da dadurch klar wird, wie viel Kohle in der Biomasse liegt. Darüber hinaus lässt sich abschätzen, wie viel anorganischen Kohlendioxyd und Hydrogencarbonat jedes Jahr aus der leblosen Umgebung entfernt und von lebenden Organismen in die Biomasse aufgenommen wird.

Es ist schwierig, die Biomassemenge in der ganzen Umgebung zu schätzen. Es gibt vier Hauptpunkte der Uneinigkeit: Der Anteil an Biomasse, der heute weltweit vorhanden ist. Der Anteil der weltweit produzierten Biomasse pro Jahr. Der Anteil der Biomasse, der weltweit jedes Jahr von Land- und Meeresorganismen erzeugt wird.

Ökologischer Begriff für Biomasse. Sie legt fest, welche Stoffmischungen überhaupt als Biomasse betrachtet und in die Schätzungen einbezogen werden. In der Naturwissenschaft gibt es zum Teil sehr unterschiedlich hohe Biomassewerte für die gleiche Gruppe von Lebewesen. Dieser Widerspruch entsteht, weil nicht immer die gleiche Bezeichnung für Biomasse verwendet wird.

Manche Autorinnen und Autoren betrachten das in der Biomasse vorhandene Brauchwasser jedoch nicht, weil sie den Ausdruck Biomasse auf die organischen Substanzen eingrenzen. Die Biomassewerte sind auch geringer, wenn man nur die Biomasse in Lebewesen sieht und die große Menge an abgestorbener Biomasse nicht berücksichtigt. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa die Hälfe der weltweit jährlich anfallenden Meeresalgenproduktion erfolgt und dass etwa 50 - 1015 g Kohle eingebunden sind.

42] Aber auch die von Schiffskraftstoffen erzeugte Biomasse könnte mehr als zehnmal mehr sein. 43] 45-50 - 1015 g Kohlendioxyd des Phytoplanktons sollen jedes Jahr weltweit eingebunden werden. 44] Wenn das Pflanzenplankton der Ozeane nicht so viel Kohlenstoffdioxid in Biomasse umwandelt, würde die Konzentration von Kohlenstoffdioxid in der Luft wahrscheinlich 565 ppm statt 365 ppm betragen.

Weitere Forscher gehen davon aus, dass die jährliche Biomassemenge bei etwa 530 - 1015 g liegt und damit einen mehr als zehnfach größeren Anteil ausmacht. 46 ] Tote Biomasse, die in der Tiefsee unter Hochdruck steht, kann nach vielen tausend Jahren zu Öl oder Gas werden. Die geologischen Umwandlungsprodukte gelten nicht mehr als Biomasse.

Zusammengefasst kann Biomasse für die einzelnen Oekosysteme und Bevölkerungen mit geringem Aufwand und einer bestimmten Präzision bestimmt werden. Grössere Unsicherheit entsteht, wenn die Biomasse der ganzen Biosphäre deklariert werden soll. Auf der anderen Seite ist es gewiss, dass die lebende Biomasse der Ecosphäre größtenteils aus autotropen Lebewesen zusammengesetzt ist - und dass die gesamte Biomasse der Ecosphäre zumindest einige Dutzend Tonnen CO² ausmacht.

Je nachdem, welche Einflussfaktoren in Betracht gezogen werden, gibt es verschiedene Biomassepotenziale. Es enthält etwa 6 t Kohle. Die Biomasse kann aus energetischen, wirtschaftlichen, ökologischen und anderen GrÃ?nden nur teilweise vom Menschen genutzt werden, so dass ihr potenzieller Anteil an der Energiebereitstellung nicht ausreicht. Die Biomasse hat für den Menschen eine bedeutende Rolle als Lebens- und Futtermittel in der Tierhaltung, als Rohmaterial (nachwachsender Grundstoff - kurz Nawaro) und als Energiequelle (sogenannte Bioenergie wie Feuerholz, Biokraftstoffe etc.).

Die Menschen nutzen heute einen erheblichen Teil der Biomasse, die ihnen zur Verfügung steht. Doch auch Biomasse, die vom Menschen nicht genutzt wird, hat in einem Ökosystem eine bedeutende Rolle, zum Beispiel als Nähr- oder Habitat für viele Lebendvieh. Zudem werden große Kohlenstoffmengen in Biomasse eingelagert, die beim Abbauprozess der Biomasse als Klimagas Kohlendioxid (CO2) austreten.

Die Biomasse ist daher ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden des Klimas. Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe kann dazu beitragen, Rohstoffe wie Rohöl zu schonen. Die Ausdehnung der Verwendung von Biomasse auf bisher nicht genutzte Naturräume (z.B. Entwaldung) kann zur Zerstörung von Ökosystemen und zur Gefährdung der Artenvielfalt führen. In der Agrarbiomasse werden Kunstdünger (Stickstoff, Phosphor, Kali und andere Düngemittel) verwendet, die zu Treibhausgas-Emissionen (Lachgas aus Stickstoffdüngemitteln), Nitrateintrag (NO3-) ins Grund- und Oberflächenwasser (Eutrophierung) und anderen Schäden führen.

Beim Verbrennen in Pflanzen wird trockenes und totes Brennholz aus dem Naturkreislauf entfernt und der über Dekaden in den Bodensedimenten des Waldes gelagerte Karbon schnell als Kohlendioxid in die Luft abgegeben. Die Nutzung von Biomasse nimmt seit einigen Jahren deutlich zu. Das EEG fördert die Nutzung von Biomasse zur Stromproduktion, wie die Holzverbrennung in Biomasse-Heizkraftwerken und Biomasse-Heizkraftwerken oder die Gärung von Dung und Silagen aus energetischen Kulturen in Biogaserzeugungsanlagen und die nachfolgende Umwandlung des biogenen Gases in Strom.

Nachhaltiger Landbau, d.h. die Einhaltung von ökologischen und sozialen Gesichtspunkten, wird durch die Biomasse-Strom-Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV) gewährleistet: Dadurch werden Umweltschäden wie die energische Verwendung von Palmenöl aus entwaldeten Regenwaldflächen verhindert. Durch das Erneuerbare Energien Wärme gesetz (EEWärmeG) wird die Wärmegewinnung aus Biomasse für Pellet- und Hackschnitzelheizungsanlagen vorantreiben.

Nachhaltigkeit der Bioenergie: Status und Perspektiven - Abschlussbericht zum Projekt "Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien und -standards für die Biomassezertifizierung im Welthandel" des Öko-Instituts/IFEU, allgemein des Umweltbundesamtes. Wettbewerb um die Nutzung von Biomasse. Mannheim/Wien/Zürich 1988, ISBN 3-411-02970-6, S. 100. ? Biomasse. Hamburg, 1995-2012. Martin Kaltschmitt, Hans Hartmann, Hermann Hofbauer: Energy from biomass - Basics, techniques and processes.

Jahrgang 1: A bis I. Heidelberg/ Berlin 1999, ISBN 3-8274-0370-7, S. 128. ? U. Harder (Herausgeber): Biomasse. aus dem Hause Landolt-Börnstein, Neue Serie VIII III C, Nr. 6 Biomasse, S. 334 ff.

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