Biogasanlage Kritik

Kritik an Biogasanlagen

Mit einem Radlader füllt ein Mann Maissilage in eine Biogasanlage ein. Der Zuschuss für Biogasanlagen könnte auslaufen und viele Bauern ruinieren. Biogaserzeugung: Nachhaltige Entwicklung mit Nebenwirkungen | Wissen | Topics Zu Beginn der 80er Jahre experimentieren die ersten Landwirte mit Flüssigdünger, um daraus neue Energien zu beziehen. Es war damals undenkbar, dass es eines Tages rentabel sein könnte, mit Flüssigdünger Hitze und Elektrizität zu produzieren. Ende 2014 waren allein in Bayern rund 2.

360 Kraftwerke mit einer Kapazität von über 700 MW und einer zusätzlich installierten Methaneinspeisekapazität von über 11.600 Normkubikmetern pro Tag in Betrieb.

In der Landwirtschaft ist für viele Landwirte die Biogasproduktion zur wichtigsten Einkommensquelle geworden, mit der sie mehr als bei der Viehzucht einnehmen können. Besonders lohnenswert ist die Stromerzeugung aus Biogas: Für jede eingespeiste kWh erhalten die Landwirte durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und seine Änderungen je nach Größe der Anlage bis zu 25 Euro.

Wie das für die zukünftige Entwicklung von Biokraftwerken aussieht, ist heute noch nicht absehbar, da sie ohne Subventionen meist kaum ökonomisch betrieben werden können. Dabei kultivierte er nicht mehr Weizen und Weizen als Futtermittel für seine Tiere, sondern für seine Biogasanlage. Ursprünglich wurden für die Biogasproduktion nur Flüssigdünger und Feststoffdünger eingesetzt.

Es kann mehr Biogaserzeugung erfolgen, wenn biologische Substanzen wie Bioabfälle oder Schlachthöfe, Restaurants oder die Nahrungsmittelindustrie mit der Aufschlämmung aufgären. Für Bauern mit großen Anlagen wird es jedoch immer schwerer, den steigenden Verbrauch an Bioabfällen und anderen Bio-Rückständen zu befriedigen. So werden heute neue und vorhandene Anlagen so konzipiert, dass sie mit vom Bauern selbst erzeugten erneuerbaren Ressourcen arbeiten können: Maize, Korn, Grünroggen, Rüben futter - oder Mist.

In einer Biogasanlage werden die Hauptarbeiten von speziellen Keimen durchgeführt, die die Biomassen in Abwesenheit von Luftsauerstoff zersetzen und daraus Strom zur Vermehrung erzeugen. Während dieses Fermentationsprozesses erzeugen die Keime etwa zwei Drittel Methan, Kohlenstoffdioxid, Wasserstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und eine geringe Anzahl anderer Gasen. Methan, das entweder zur Heizung oder zur Stromproduktion genutzt werden kann, ist nutzbar.

Ende des Biogasbooms? Das Problem bei Biogasturbinen ist, dass ihr Ertrag auch vom globalen Kornpreis abhängt. Neue Biogaserzeugungsanlagen verschärfen in Zeit der knappen Getreidereserven den Wettbewerb um Feldbiomasse ständig. Biobrennstoffanlagen können für Landwirte eine umweltfreundliche und zuverlässige Finanzierungsquelle sein. Tatsächlich sollte der Aufbau von Biogas- und Biomethananlagen gefördert werden, um den Atomausstieg zu bewältigen.

Als flexible Energiequelle versteht man Erdgas, da es im Unterschied zu Wind- und Solarenergie gespeichert werden kann. Aber der Preisanstieg für Ackerland, der Eintritt von Grossinvestoren und der Aufbau von Einzelkulturen wie Mais kratzte das Bild von Biogasanlagen. Für die Zukunft ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Biogasanlage immer mehr an Bedeutung gewinnt. Bei Großanlagen wurden die Anforderungen und Rahmenbedingungen gestrafft, für Biogasstrom wird nur die Basisvergütung bezahlt, der Verbrauch von Sonderenergiepflanzen wird nicht mitgerechnet.

Lediglich kleine Biogasturbinen mit einer Nennleistung von bis zu 75 kW und Slurry oder Dung als Futter für die Keime erhalten heute einen hohen Einspeisetarif von mehr als 20 Cen. Die Konsequenz daraus ist, dass der Ausbau des Biogases zurzeit gelähmt ist. Der Bundesminister für wirtschaftliche und energiewirtschaftliche Forschung (BMWi) hat eine Untersuchung über die zukünftige Entwicklung von Biomethan und Biogaserzeugung in unserem Energieversorgungssystem in Auftrag gegeben. der Bericht ist in englischer Sprache verfügbar.

Daran sind mehrere Institutionen maßgeblich beteiligt, deren Forschungsergebnisse im Frühjahr 2015 in Berlin präsentiert wurden, darunter die Uni Rostock, das DBFZ, das Fraunhofersche Hochschulinstitut für Windkraft und Energiesystemtechnik sowie das Heidelberger Hochschulinstitut für Energie und Umwelt.

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