Biogasanlage Funktion

Funktion der Biogasanlage

Die Nutzung des erzeugten Biogases ist weiterhin möglich (Heizmedium, Brennstoff). Eine Biogasanlage durchläuft vier Phasen, bis aus Biogas Strom und Wärme wird. In einer Biogasanlage wird Biogas durch Vergärung von Biomasse erzeugt. Funktion und Aufbau der Biogasanlage einfach erklärt. Die Funktionen einer Biogasanlage sind stark von der Auslegung der Biogasanlage abhängig und umgekehrt.

Biogasanlage: Funktion läuft in vier Stufen ab

Eine Biogasanlage arbeitet in vier Stufen, bis aus Bioerdgas Elektrizität und Hitze wird. Das entstehende Erdgas wird dann entweder verarbeitet und in das Heizkraftwerk eingeleitet oder zur Erzeugung von Elektrizität und Hitze gebrannt. Der Gärrest wird zwischengespeichert und als Qualitätsdünger oder kompostiert wiederverwendet. Für den Aufbau einer Biogasanlage gibt es ein weites Feld an Anlagentechnologien und eine Funktion.

Aber egal welche Technologie oder welches Bauelement zum Einsatz kommt, alles arbeitet nach dem selben Grundsatz. Die Biogasanlage hat zum Zweck, den Betrieb zu verbessern, um möglichst viel Gas zu erzeugen. Der Grundgedanke einer Biogasanlage setzt beim Substrat-Management an. Mit der Lagerung und Aufbereitung des Substrates in der Grube einer Biogasanlage startet die Produktion von erfolgreichem Erdgas.

Abhängig von der Substratart und der Funktion der Fermentation (Nass- oder Trockenfermentation) übernimmt die Grube der Biogasanlage als Speicher die Vorarbeiten. Dabei wird das Biogassubstrat geschreddert, gebrochen oder von einer Mühle oder Welle zermahlen. Damit wird die Grundlage dafür gelegt, den Keimen einen ausreichenden Nährstoffzugang zu ermöglichen und die Funktion einer Biogasanlage zu verbessern.

In einer Biogasanlage, dem sogenannten Gärbehälter, wird im Herzen der Biogasanlage erzeugt. Seine Funktion ist ganz simpel und eine physikalische Wechselwirkung zwischen Trägermaterial, Raumtemperatur und dem Effekt von Mikro-Organismen. Grundsätzlich arbeitet die Biogaserzeugung unter den nachfolgenden Bedingungen für eine einwandfreie Funktion: Im Gärrestspeicher werden die Fermentationsrückstände einer Biogasanlage zwischengespeichert. Dies kann je nach Ausführung und Funktion einer Gesamtanlage auf gepflasterten Flächen, in einer Messehalle oder in einem geschlossenen Kreislauf erfolgen.

Letztere können die Sekundärvergärung begünstigen und so weiteres Bioerdgas ausstoßen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Nachgärer grundsätzlich die selben Voraussetzungen wie der Fermenter vorweisen kann. Andernfalls ist die Gaserzeugung im Gärrestspeicher einer Biogasanlage nicht funktionsfähig. Der Gärrest fungiert jedoch unabhängig vom Grundsatz immer als hochwertiger und naturbelassener Nachdünger.

Die Fermentationsleistung der Biogasanlage ist umso besser, je besser sie arbeitet und je mehr Strom durch das Blockheizkraftwerk der Biogasanlage gewonnen werden kann. Zu diesem Zweck wird das erzeugte Bioerdgas zunächst zwischengelagert. Die Funktion wird durch interne oder externe Speicher übernommen.

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