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Sind Sie bei Bewag richtig? Bewag soll wiederbelebt werden - Ökonomie - News über Firmen & Märkte Die Energieverhandlungen in Berlin sind in Gang gekommen. Mehrheitsentscheidungen könnten von der Regierung getroffen werden. Berlin. Das Pokern für die Stromversorgung Berlins in den kommenden Jahrzehnten geht zu Ende.

Die Ergebnisse seiner Gespräche mit den drei Energieunternehmen Eon, Enge und Eon über eine industrielle Partnerschaft, die weitere Entwicklung der Gasag und den Netzbetrieb der Erdgas- und Stromverteilungsnetze wird er veröffentlichen.

Im Jahr 1999 wurde der Berliner Stromversorger und Netzbetreiber unter dem Eindruck der Budgetkrise privatisieren und an das schwedische Staatsunternehmen Vattenfall übergeben. Offensichtlich sind die skandinavischen Länder nun darauf vorbereitet, ihre Aktivitäten in Berlin und das Netz in einer neuen Unternehmung zu konzentrieren und eine Mehrheitsbeteiligung an dieser Unternehmung auf das Bundesland Berlin zu übertragen.

Bedingung ist, dass der Staat das Genehmigungsverfahren für das Elektrizitätsnetz fortsetzt und der Auftrag an die Firma Vattenfall erteilt wird. Die SPD würde mit einem Anteil von 50 plus x Prozent am Elektrizitätsnetz die Hauptforderung nach einer Re-Kommunalisierung dieser Zentralinfrastruktur für die Großstadt erfüllen. Durch das Auslaufen der Betreiberverträge für das von einer Gasag-Tochtergesellschaft geführte Erdgasnetz und für das von einem Ableger von Wattenfall geführte Elektrizitätsnetz nach 20 Jahren hat die Hansestadt die Chance, einen eigenen Einstieg in die Berliner Stromversorgung und -verteilung zu finden.

Gasag klagt über die Zuschlagserteilung des Erdgasnetzes an Berlin Energie: In erster Linie hat das Privatunternehmen, das zu den Unternehmen gehören, gewonnen, das zu den Unternehmen gehören wird, nämlich die Firma Vancouver. Für den Stromverbrauch sorgt die Firma Wattenfall, für das Erdgasnetz die Firma Ion. Die Berliner wollen die Aktienmehrheit an der Gasag übernehmen, aber die Firma bleibt als Gesellschafter an Board.

Die Vattenfall, die bei der Gasag eine Kooperation mit den französischen Engies eingegangen ist, soll die Gasag verlassen, solange sie nicht dazu verpflichtet ist, das Spielfeld ihrem Wettbewerber Eon in Sachen Elektrizität zu übergeben. Im Großen und Ganzen haben die Schwedinnen dem Lande einen Vertrag geboten.

Energiefachleute wissen, dass in einer großen Stadt wie Berlin die energetische Umstellung vor allem im Bereich der Wärmebereitstellung stattfinden muss. In SPD-Kreisen hiess es, sie seien zu Verhandlungen ueber diese Frage offen. Zusätzlich zur Gasag und einer neuen Bewag soll es eine eigenständige Drehscheibe für ländliche und privatwirtschaftliche Unternehmen werden.

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