Anleihe Insolvenzfall

Insolvenz von Anleihen

Wird eine Anleihe unter ihrem Einstandspreis verkauft, reduziert der Verlust die Kapitalerträge und damit die Kapitalertragsteuer. Gläubigerrechte im Konkursverfahren - getsgoods AG Schuldverschreibungen sind solche Vereinbarungen, bei denen der Inhaber dem Emittenten der Schuldverschreibung (Emittenten) für einen bestimmten Zeitraum Mittel zur Verfügung stellt. Als Gegenleistung hat der Anleiheninhaber das Recht, zu festen Terminen feste Zinsen zu bekommen. Der Anleiheninhaber hat aufgrund des befristeten Zeitraums, für den die Anleihen genutzt werden können, einen Amortisationsanspruch.

Damit ist er ein Kreditgeber. Die Konditionen der Anleihen beinhalten in der Regel so genannte finanzielle Deckungen. Diese Deckungen können beispielsweise die dem Kreditgeber zustehenden Rechte regeln, wenn keine Zinsen gezahlt werden oder sich die wirtschaftlichen Verhältnisse des Emittenten (Unternehmens) ändern. So wurden beispielsweise bei der Ware Get Goods die folgenden Deckungen vereinbart: Ein Kontrollwechselklausel, nach der Kreditgeber die Schuldverschreibungen kündigen können, wenn der Vorsitzende des Vorstandes Markus Rockstädt-Mies nicht mehr dem Vorstand oder Aufsichtsrat angehören soll oder sein Anteilsbesitz unter 25% liegt.

Darüber hinaus ermächtigt die Rückstellung die Anleihe zu kündigen, wenn die Firma 60 Tage nach Fälligkeit ihren Zahlungsverpflichtungen bei Nichterfüllung nicht nachgekommen ist. Schließlich wurde eine so genannte Cross-Default Klausel vereinbaren, nach der die Anleiheinhaber die Anleihe auch dann kündigen können, wenn andere bedeutende Kreditverbindlichkeiten in Zahlungsverzug sind. Die vorliegenden allgemeinen Vertragsbestimmungen finden außerhalb des Konkursverfahrens Anwendung.

Diese bleiben jedoch nach einem Zahlungsunfähigkeitsantrag bis zur Einleitung des Verfahrens durch das Zahlungsunfähigkeitsgericht gültig. Der Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens wird im Handelsregister und unter www.insolvenzbekanntmachungen.de publiziert und ist für jedermann nachvollziehbar. Über die Vertragsforderungen bis zur Verfahrenseröffnung hinaus können Kreditgeber auch andere ihnen zivilrechtlich zustehende Rechte einfordern.

Sämtliche vorgenannten allgemeinen Bedingungen sind auch nach Stellung eines Insolvenzantrags gültig, sofern das Konkurs anmelden. Um eine Verschlechterung der finanziellen Situation bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu verhindern, wird dann jedoch ein vorübergehender Konkursverwalter bestell. Allerdings wird dieser auch im Falle einer offensichtlichen effektiven Beendigung die Darlehensbeträge nicht mehr zurueckzahlen.

Für das Rechtsstreitverfahren der getgoods.de Vertriebsgesellschaft ( "nicht Emittent der Anleihe") wurde der Anwalt Rüdiger Wienberg, DÃ??sseldorfer StraÃ?e 38, 10707 Berlin, zum vorlÃ??ufigen Konkursverwalter geweiht. Einen Administrator der getgoods.de AG kennen wir noch nicht. Die Anleiheninhaber können nach der Insolvenzeröffnung ihre Ansprüche nur noch nach dem Insolvenzgesetz durchsetzen.

Das bedeutet, dass die Ansprüche nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens in der Übersichtstabelle eingetragen werden müssen und dann mit der so genannten Quote der Insolvenz zufrieden sind. Es bleibt offen, ob und wenn ja, gegen welche Ansprüche Dritter darüber hinausgehende Ansprüche erhoben werden können. Aufgrund der Kooperation mit dem provisorischen Konkursverwalter der getgoods.de Vertrieb verspricht Ihnen unser Blog-Post über das Konkursverfahren Eisenbau Müller.

Mehr zum Thema