Anaerobe Alaktazide Energiebereitstellung

Energielieferant Anaerob Alactacid

Die anaerobe Alaktsäure unterscheidet sich schematisch von der anaeroben Laktazidenergieproduktion. Sie erfolgt ohne Sauerstoff (anaerob) und ohne Laktatbildung (Alaktsäure). Die Energiegewinnung erfolgt ohne Sauerstoff ("anaerob") und ohne Laktatbildung ("alactacid").

Energiekonsum und Muskeltraining

Fragestellung: Woher kommt die Kraft, um einen Muskeln zu kontrahieren? Das ATP ist für alle uns bekannten Lebewesen der Universalspeicher für Energien und auch der Energietransmitter. Die Zellen erhalten dadurch neue Energien, dass sie Phosphate abspalten. Fragestellung: Welche Stoffwechselvorgänge erzeugen Strom? Es ist nicht immer genügend Luftsauerstoff im Organismus verfügbar. Aber auch ohne Luftsauerstoff kann die Batterie Strom aus Glykogen/Glukose erzeugen, solange Glykogen/Glukose in den Lagern ist.

Eine unangenehme Nebenwirkung: Bei diesem Zerfall bildet sich Lactat (Milchsäure), die Zellen werden mit der Zeit "saurer" und am folgenden Tag haben wir einen heftigen Muskelschmerz. Eine weitere unangenehme Nebenwirkung der MilchsÃ?ure ist ein negativer Einfluss auf die Funktion der Muskelzellen: Die BindungsfÃ?higkeit von Aktin- und MyosinmolekÃ?len wird schwÃ?cher. Auch diese Form der Energieerzeugung ist im Gegensatz zu Aerobic äußerst unwirtschaftlich: Anaerobe ( "ohne Sauerstoff"): Ein Molekül Glucose produziert 3 Molen ATP!

Die Energieversorgung basiert auf gelagertem ATP oder Creatinphosphat (aus dem ATP schnell hergestellt werden kann). Das Tempo, mit dem der Muskeln aus den verschiedenen Nährstoffen Strom produzieren kann, ist ganz anders: Kohlenhydrate: sehr schnell, aber unter anaeroben Bedingungen noch schneller als unter Aerobic. Fett: äußerst träge. Manche Fettstoffe sind im Körper oder auch zwischen den Fasern gespeichert, die kleinsten Fettablagerungen befinden sich in den Muskeln.

Zuerst müssen weitere Fettstoffe aus den Lagern ins Gehirn gelangen, dort an Proteine binden und dann in die Muskelzellen eindringen. Die Muskulatur wird bei geringer körperlicher Anstrengung vor allem über den Fettbedarf gedeckt, zunächst über die freie Fettsäure im Plasma, dann über die intramuskuläre Fettmasse (bei Ausdauersportlern also deutlich mehr Muskelmasse!).

Mit zunehmendem Stress (und zunehmendem Energiebedarf) wird Energie aus Kohlehydraten bezogen, vorzugsweise anaerob. Letztendlich spaltet der Muskeln auch Amino-Säuren ab und setzt sie in Energie um - dieser Anteil an der Energieproduktion ist jedoch auf etwa 10% der gesamten Energiemenge über einen längeren Zeitraum beschränk. Der trainierte Muskeln für die Dauerausdauer weicht von einem ungeübten Muskeln ab: Bisher ist nur die Hypertrophierung der Muskelzelle beim Menschen bewiesen, nicht aber die Hypertrophierung - d.h. durch geeignetes Trainieren werden die Muskeln vergrößert, aber nicht vermehrt.

Eine Hypertrophierung von Muskeln ist ein komplizierter Prozess, der durch unterschiedliche Prozesse hervorgerufen wird, insbesondere durch das regelmäßige Trainieren und die damit verbundenen Mikrotraumen, d.h. die kleinsten, harmlosen Muskelverletzungen.

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