Wissen Nachrichtenüberblick

Botulinumtoxikosen bei Mensch und Tier: Was unbedingt als "Hausaufgabe" erledigt werden muss

Botulinumtoxikosen bei Mensch und Tier: Was unbedingt als "Hausaufgabe" erledigt werden muss – Ergebnisse der Botulinumtagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) in Horstmar-Leer

Nicht nur von der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) und den Tagungsteilnehmern der kürzlich stattgefundenen AVA- Botulinumtagung (*) im münsterländischen Horstmar-Leer wurden u.a. Bedenken geäußert, dass mit dem Ausbringen von Biogas-Restgärsubstrat auf Äcker und Wiesen gegebenenfalls auch Krankheitserreger für Mensch, Tier und Pflanze verbreitet werden können. Als Beispiel sei Clostridium botulinum genannt, das als Zoonoseerreger seit 115 Jahren bekannt ist. Dieses anaerob wachsende, Sporen bildende Bakterium, kann durch Stoffwechselprodukte, sog.

"Wo Bioenergie drauf steht, muss auch Bioenergie drin sein" / Fachkonferenz "Bioenergien und nachhaltige Energieversorgung" des Biogasrat am 10. November in Berlin

Der Biogasrat e.V., der Verband der führenden Unternehmen der Biogasbranche, veranstaltet nächste Woche, am 10. November 2010, eine Fachkonferenz zum Thema "Bioenergien und nachhaltige Energieversorgung". Die Veranstaltung findet im Auditorium Friedrichstraße in Berlin statt.

Die Konferenz wird ganz im Lichte der Diskussion um das Energiekonzept der Bundesregierung stehen. Vor diesem Hintergrund wird der Vortrag von Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, zum Thema "Die Rolle der Bioenergien im Energiekonzept der Bundesregierung" mit Spannung erwartet.

Zentrum für Bioökonomieforschung gegründet

21.10.2010 10:00 Seit heute gibt es in Nordrhein-Westfalen das Bioeconomy Science Centre (BioSC). Es ist das erste Zentrum Europas, das mit einem integrativen Gesamtkonzept Forschung für eine nachhaltige Bioökonomie betreibt. Partner sind das Forschungszentrum Jülich, die Universitäten Bonn und Düsseldorf sowie die RWTH Aachen. Sie bündeln im BioSC die Kompetenzen von mehr als 50 ihrer Institute. Gemeinsam werden sie die zentralen Themen einer umweltschonenden Ökonomie auf der Basis nachwachsender Rohstoffe bearbeiten.

Bis zum Jahr 2050 werden doppelt so viele Nahrungsmittel wie heute benötigt, um die Weltbevölkerung zu ernähren. Der Klimawandel wird deutlich spürbare Konsequenzen haben und die Vorräte fossiler Rohstoffe werden weiter drastisch abnehmen. Nachwachsende Rohstoffe haben in dieser Situation eine Schlüsselfunktion für Ernährung, Produktionsprozesse und Energieversorgung. Zentrale Themen für das BioSC sind daher die nachhaltige Produktion von Pflanzen, neue Verfahren zur Verarbeitung von Biomasse und der Einsatz von Mikroorganismen zur Herstellung von Wertstoffen.

Biogasanlagen planen - errichten - betreiben

TÜV SÜD lädt zum 2. Erfahrungsaustausch ein

München/Nürnberg, 21.10.2010, Wie lassen sich Biogasanlagen im Spannungsfeld von Vorschriften, Gesetzen und Regelungen sicher, umweltfreundlich und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten planen, errichten und betreiben? Diese Frage beantwortet TÜV SÜD beim 2. Erfahrungsaustausch "Biogasanlagen", der am 2. Dezember 2010 in Nürnberg stattfindet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Marktübersicht Scheitholzvergaser-/Kombikessel 2010

FNR gibt neutralen Überblick mit technischen Daten zu Scheitholzkesseln Moderne Scheitholzvergaserkessel zählen – neben den Pelletheizungen – zu den besten und umweltverträglichsten Holzheizungen.

Scheitholzvergaserkessel

* heizen mit hohen Wirkungsgraden und geringen Emissionen,
* stellen Heizwärme und Brauchwasser aufgrund der geringen Brennstoff- und Betriebskosten – trotz vergleichsweise hoher Investitionen – wirtschaftlich bereit,
* leisten einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, zur Ressourcenschonung und Minderung der Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern,
* stärken die Wirtschaft im ländlichen Raum und
* verwerten anderweitig meist nicht nutzbares Waldrestholz sowie Holz aus Garten und Landschaft.

Nachrüstpflicht für EEG-Anlagen (z.B. Pflanzenöl-BHKW, Biogas-BHWK o.ä.) mit Inbetriebnahme vor dem 01.01.2009

EEG-Anlagen, die vor dem 01.01.2009 in Betrieb genommen worden sind, müssen ab dem 01.01. 2011 u.a. folgende technische und betriebliche Vorgaben einhalten:

Anlagenbetreiber, deren Anlagenleistung 100 kW übersteigt, sind verpflichtet, die Anlagen mit einer technischen oder betrieblichen Einrichtung
a. zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung und
b. zur Abrufung der jeweiligen Ist-Einspeisung
auszustatten, auf die der Netzbetreiber zugreifen darf.

Solange ein Anlagenbetreiber diese Verpflichtungen nicht erfüllt, besteht kein Anspruch auf Vergütung!!

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem BHKW-Hersteller und/oder Stromnetzbetreiber.

Silage für Biogas - Neue Ideen braucht das Land zur Erzeugung regenerativer Energien

Grünschnitt unterschiedlicher Herkunft wird zunehmend zur Erzeugung von Biogas eingesetzt. Dabei ist die Auslegung der Biogasanlagen und deren Optimierung aus wissenschaftlicher Sicht noch ein breites Betätigungsfeld.

Die Aufgabe bestand darin, frische Silage, sowohl Mais- als auch Grassilage möglichst mit dem gleichen Verfahren aufzubereiten. Ziel der Arbeit ist die Bestimmung des Chemischen Sauerstoff Bedarfs, des CSB-Wertes.

Biogas-Analytik: Prozessbiologische Überwachung in Fermentern

Mit Hilfe der "Holzvergasung" wurde bereits in den 1930er- und 40er-Jahren die in Biomasse gespeicherte Energie zum Antrieb von Kraftfahrzeugen genutzt. Mit der Verfügbarkeit von Erdöl für die Kraftstoffproduktion wurde die Holzvergasung aber nahezu aufgegeben. Durch die begrenzten Vorräte an fossilen Rohstoffen und dem wachsenden Zuspruch für einen Ausstieg aus der Kernenergie gewinnen erneuerbare Energiequellen stetig an Bedeutung.

Bioenergie und damit auch der Energieträger Biogas ist erneuerbar und zeichnet sich durch eine kontinuierliche Verfügbarkeit und Speicherbarkeit aus. Biogas stellt gerade für die Landwirtschaft eine der interessantesten Varianten zur Energieerzeugung dar. Heute speisen in ganz Deutschland nahezu 5000 Biogasanlagen Strom mit einer Gesamtleistung von 1716 MW ins Netz. Das entspricht in etwa der Stromproduktion von 1,5 mittelgrossen Kernkraftwerken.

Im Blickpunkt: Nachwachsende Rohstoffe

München - HTC, Biogasaufbereitung und die Novelle des Erneuerbare Energien-Gesetzes sind die Themenschwerpunkt am Tag der Nachwachsenden Rohstoffe am 10. November 2010.

Die Veranstaltung findet im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching/Ammersee im Rahmen der 40. Woche der bayerischen Erzeugergemeinschaften und -organisationen statt.

Biomasse zu Kohle

Die Hydrothermale Carbonisierung, im Volksmund "Verkohlung" birgt besonders für die Landwirtschaft interessante Potentiale. Dr. Andrea Kurse vom Karlsruher Institut für Technologie wird dazu den aktuellen Entwicklungsstand vorstellen und Möglichkeit für die praktische Anwendung ableiten.

Biogas-Praxis

Gute Perspektiven für Bioenergie-DBV gibt Stellungnahme zum Energiekonzept der Bundesregierung ab

Der Beitrag der Bioenergie zu den Erneuerbaren Energien kann weiter wachsen. Dies betonte der Deutsche Bauernverband (DBV) in einer Stellungnahme zum Energiekonzept der Bundesregierung. Mit diesem Energiekonzept soll der Ausbau erneuerbarer Energien im Sinne des Klimaschutzes und der Versorgungssicherheit weitergeführt werden. Die Bio­energie soll dabei einen ambitionierten Beitrag leisten.

Nach Einschätzung des DBV muss der Ausbau der Bioenergie vor allem über Effizienz- und Produktivitätssteigerungen bei Pflanzenschutz, Anbau und Verarbeitung der Biomasse erreicht werden. Auf dieser Basis kann die Bioenergieproduktion aus der Landwirtschaft bis 2020 verdoppelt werden. In 2010 seien in Deutschland rund 2,15 Millionen Hektar Ackerfläche mit Energiepflanzen und nachwachsenden Rohstoffen angebaut worden. Bis 2020 könne die Fläche für den Anbau von Energiepflanzen auf 3 Millionen Hektar ausgedehnt werden, bei weiterhin gesicherter Nahrungsmittelproduktion, betont der DBV.